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Drei ohne Eiszeit in die Playoffs?

NHL.com @NHL

Kurz vor dem Ende der Hauptrunde nimmt NHL.com das Rennen um die Playoff-Plätze genauer unter die Lupe. Soviel steht fest: Es wird ein aufregender Zieleinlauf.


Qualifikationsszenarien

Folgende drei Teams können am Freitag den Einzug in die Playoffs um den Stanley Cup perfekt machen

Die Penguins (spielfrei) haben einen Startplatz sicher, wenn die Detroit Red Wings gegen die Minnesota Wild in jedweder Form verlieren oder die Boston Bruins gegen die St. Louis Blues den Kürzeren ziehen.

Die Rangers (spielfrei) schaffen den Sprung in die Playoffs, wenn die Bruins gegen die Blues in der regulären Spielzeit verlieren und die Red Wings gegen die Wild ebenfalls unterliegen – egal wie.

Die Predators (spielfrei) sind durch, wenn die Avalanche gegen die Capitals nach 60 Minuten als Verlierer vom Eis geht.

Schlüsselspiel

Minnesota Wild bei den Detroit Red Wings: Die Wild haben am Donnerstag gegen die Ottawa Senators verloren, die mit dem Kampf um die Playoffs nichts mehr zu tun hatten. Als Konsequenz aus der Niederlage blieben die Wild auf dem zweiten Wildcard-Platz im Westen, vier Punkte hinter den Predators und fünf Zähler vor der Avalanche. Die Wild haben die gleiche Anzahl an Spielen wie die Predators bestritten und eines mehr als die Avalanche, die auf Washington trifft.

Detroit ist momentan nicht mehr unter den besten Acht im Osten. Die Red Wings liegen einen Punkt hinter den Bruins, dem Drittplatzierten in der Atlantic Division. Zwei Punkte fehlen zu den Philadelphia Flyers, die den zweiten Wildcard-Platz belegen. Detroit und Boston, das am Freitag auf St. Louis trifft, haben die gleiche Zahl an Spielen auf ihrem Konto. Philadelphia hat dagegen ein Match weniger ausgetragen.

Sprint ins Ziel

Die Bruins beginnen am Freitag bei den Blues ihren Fünf-Spiele-Zielsprint bis zum Ende der Hauptrunde. Boston stand bereits an der Spitze in der hart umkämpften Atlantic Division, bevor die Mannschaft zuletzt sechs von sieben Spielen verlor. Jetzt hat das Team gerade noch einen Punkt Vorsprung auf den Dritten, die Red Wings. Boston liegt einen Zähler hinter Philadelphia, das den zweiten Wildcard-Platz inne und zwei Begegnungen weniger hat. Der Rückstand der Bruins auf den Zweiplatzierten in der Atlantic Division, die Tampa Bay Lightning beträgt fünf Punkte. Nach dem Spiel gegen die Blues folgen die Vergleiche gegen die Chicago Blackhawks, die Hurricanes, die Red Wings und die Senators.

Bäumchen wechsle dich

Die Pacific Division hat seit Donnerstag wieder einmal einen neuen Spitzenreiter. Die Los Angeles Kings gewannen mit 3-0 gegen die Calgary Flames und überholten damit die spielfreien Anaheim Ducks. Los Angeles liegt mit einem Punkt vorne. Die Ducks haben jedoch am Freitag die Möglichkeit, sich mit einem Heimsieg gegen die Vancouver Cunucks den ersten Platz zurückzuholen.

Die Kings verfügen über den Vorteil, dass sie 44 Siege nach regulärer Spielzeit und Overtime auf dem Konto haben, die Ducks dagegen nur 40. Der Erste der Pacific Division wird in den Playoffs auf den ersten Wildcard-Inhaber im Westen treffen - im Moment wäre das Nashville. Der Zweitplatzierte steht dem Tabellendritten (derzeit San Jose Sharks) gegenüber.

Auf Abstand halten

Die Blackhawks werden alles versuchen, den dritten Platz in der Central Division zu halten. Die Winnipeg Jets würden ihnen am Freitag jedoch gerne das Leben so schwer wie möglich machen. Die Blackhawks, die ohne Verteidiger Duncan Keith auskommen müssen, haben vier Punkte Vorsprung auf den Viertplatzierten Nashville, der eine Partie mehr ausgetragen hat. Mit einem Sieg könnten die Blackhawks den Abstand zu den Predators auf sechs Punkte vergrößern. Beide Mannschaften hätten dann jeweils noch vier Spiele.

Bestes potenzielles Erstrunden-Match

Blues gegen Blackhawks. Beide Rivalen haben in der Western Conference die gesamte zweite Saisonhälfte erbittert um einen Platz in den Playoffs gekämpft. Beide Kader sind gespickt mit großen Namen und beide sind sich in den vergangenen Jahren immer wieder in den Playoffs über den Weg gelaufen. 2014 setzte sich Chicago in der ersten Runde in sechs Partien durch.

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