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1.3. Spiel-Übersicht: Draisaitl und Meier treffen

Niederreiter mit Assist bei Wild-Niederlage - Rieders Kings drehen Match gegen die Blue Jackets

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Leon Draisaitl punktet wie am Fließband, doch die Edmonton Oilers kommen einfach nicht voran. Bei der 2:4-Heimniederlage seines Teams gegen die Nashville Predators traf der 22-jährige Kölner zum 2:0. Es war sein zehnter Scorerpunkt aus den zurückliegenden zehn Begegnungen. Timo Meier von den San Jose Sharks trug sich beim 7:2-Kantersieg gegen die Chicago Blackhawks ebenfalls in die Torschützenliste ein. Nino Niederreiter von den Minnesota Wild verbuchte bei der 3:5-Pleite in Arizona einen Assist. Alle übrigen Spieler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich gingen diesmal ohne Treffer oder Vorlage vom Eis.

Das geschah alles in der vergangenen Nacht in der NHL:

Tore von Draisaitl und McDavid reichen Oilers nicht zum Sieg
Einen bitteren Abend erlebten die Edmonton Oilers im Heimspiel gegen die Nashville Predators. Leon Draisaitl und Conor McDavid hatten die Oilers im ersten Drittel mit 2:0 in Führung geschossen. Doch in den verbleibenden 40 Minuten drehten die Gäste das Match zu ihren Gunsten und gewannen am Ende mit 4:2. Torschütze Draisaitl punktete das zehnte Mal in Folge. Bei den Predators traf Viktor Arvidsson doppelt. Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala konnten ihr Punktekonto dagegen nicht aufbessern.

Video: NSH@EDM: Draisaitl im PP gegen Rinne oben rein

Meier trifft bei Sharks-Kantersieg gegen Chicago
Einen schwachen Auftritt legten einmal mehr die Chicago Blackhawks hin. Sie gingen bei den San Jose Sharks mit 2:7 unter. Nach dem Führungstreffer durch Artem Anisimov kassierten sie sieben Gegentreffer in Folge. Darunter war auch das 17. Saisontor von Sharks-Angreifer Timo Meier. Er markierte das zwischenzeitliche 4:1 für die Gastgeber im zweiten Drittel. San Jose festigte mit dem Kantersieg den zweiten Platz in der Pacific Division.

Video: CHI@SJS: Meier fälscht einen Schuss ab und trifft

Coyotes beenden die Erfolgsserie der Wild
Die Erfolgsserie der Minnesota Wild ist gerissen. In der Gila River Arena von Glendale verloren sie gegen die Arizona Coyotes mit 3:5. Vor der Begegnung hatten die Wild fünf Siege am Stück gefeiert. Sechs der acht Tore in dieser Partie fielen in den letzten 20 Minuten. Wild-Stürmer Nino Niederreiter verbuchte einen Assist. Es war sein zweiter Scorerpunkt aus den vergangenen fünf Partien. Arizonas Richard Panik traf zum ersten Mal seit dem 9. Januar. Zuvor ging er bei 15 Einsätzen leer aus.

Video: MIN@ARI: Panik schießt sein Erstes als Coyote

Kings drehen die Partie gegen die Blue Jackets
Einen 5:2-Heimsieg landeten die Los Angeles Kings gegen die Columbus Blue Jackets. Dabei deutete zunächst nichts auf einen Sieg der Mannschaft von Tobias Rieder hin. Durch Tore von Cam Atkinson und Seth Jones lagen sie zur ersten Drittelpause mit 0:2 hinten. Danach drehten die Gastgeber auf und brachten zwei wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Qualifikation unter Dach und Fach. Rieder kam 11:41 Minuten zum Einsatz. Bei den Blue Jackets feierte Thomas Vanek seinen Einstand, blieb jedoch weitgehend unauffällig.

Video: CBJ@LAK: Carter mit SHG nach Folins super Pass im 3.

Deutliche Niederlage für die Penguins mit Tom Kühnhackl
Die dritte Niederlage in Folge mussten die Pittsburgh Penguins einstecken. Sie unterlagen im Spitzenspiel bei den Boston Bruins mit 4:8. Überragender Mann bei den Gastgebern aus Massachusetts war David Krejci mit einem Hattrick. Zum vierten Mal in seiner Karriere erzielte er drei Tore. Nicht wenig nach stand ihm David Pastrnak, der einen Doppelpack für die Bruins schnürte und einen Treffer auflegte. Durch den Sieg sprang Boston auf den zweiten Platz der Atlantic Division. Penguins-Stürmer Tom Kuhnhackl spielte 7:30 Minuten, davon 2:21 Minuten bei Unterzahl. Evgeni Malkin und Phil Kessel verbuchten jeweils zwei Scorerpunkte.

Video: PIT@BOS: Krejci erzielt seinen vierten NHL-Hattrick

Hurricanes holen zwei wichtige Punkte bei den Flyers
Zwei wichtige Punkte im Kampf um den Playoff-Einzug sicherten sich die Carolina Hurricanes. Sie siegten bei den zuletzt glänzend aufgelegten Philadelphia Flyers mit 4:1. Bester Spieler der Gäste im Wells Fargo Center war Dustin Williams. Er schoss zwei Tore und bereitete einen Treffer vor. Die Hurricanes beendeten eine Niederlagenserie von sechs Partien. Umgekehrt verloren die Flyers erstmals wieder, nachdem sie zuvor sechs Begegnungen gewonnen hatten. Ihr Angreifer Michael Raffl blieb ohne Scorerpunkt.

Panthers zwingen die Devils in die Knie
Die Florida Panthers lassen in ihrem Bemühen, noch auf den Playoff-Zug aufzuspringen, nicht locker. Zu Hause besiegten sie die New Jersey Devils mit 3:2. Herausragend bei den Gastgebern spielte Doppeltorschütze Aleksander Barkov. Denis Malgin kam wegen einer Verletzung nicht zum Einsatz. Laut Klubangaben muss er zwei Wochen pausieren. Für die Devils traf unter anderem Taylor Hall, der damit zum 16. Mal in Folge punktete. Nico Hischier und Michael Grabner blieben dagegen ohne Zählbares für die Scorer-Wertung. Mirco Mueller war nicht für das Duell bei den Panthers nominiert worden. Devils-Schlussmann Corey Schneider feierte nach einer längeren Verletzungspause sein Comeback. Er hatte die vergangenen 16 Spiele verpasst.

Video: NJD@FLA: Hall baut per PPG seinen Punkte-Streak aus

Lightning gewinnen nach Verlängerung bei den Stars
Einen hart umkämpften Auswärtssieg feierten die Tampa Bay Lightning. Sie setzten sich bei den Dallas Stars mit 5:4 n. V. durch. Der entscheidende Treffer gelang Cory Conacher 40 Sekunden vor Schluss der Overtime. Es war der fünfte Lightning-Erfolg in den vergangenen sechs Spielen. Nikita Kucherov stand Tampa wegen einer Oberkörperverletzung nicht zur Verfügung. Besonders ärgern dürfte sich Stars-Angreifer Tyler Seguin. Seine drei Punkte (zwei Tore, eine Vorlage) reichten am Ende nicht für den Sieg.

Video: TBL@DAL: Conacher zum OT-Sieg schlitternd auf dem Eis

Aufgeschnappt:
"Es war eines dieser Spiele, bei denen wir den Sieg auf keinen Fall verdient gehabt hätten." - Pittsburghs Kapitän Sidney Crosby nach der 4:8-Pleite in Boston.

"Ich übernehme die Verantwortung für jeden Gegentreffer. Mein Job ist es schließlich, die Pucks nicht im Netz landen zu lassen." - Devils-Schlussmann Schneider nach dem 2:3 gegen die Panthers.

"Das war ein spezieller Abend für mich. Noch dazu, weil die Familie meiner Frau aus Philadelphia stammt." - Hurricanes Angreifer Williams nach seinem Drei-Punkte-Spiel bei den Flyers.

"Three Stars" des Abends:
First Star: David Krejci, Boston Bruins (3 Punkte - 3 Tore/0 Vorlagen)
Second Star: Justin Williams, Carolina Hurricanes (3 - 2/1)
Third Star: Tyler Seguin, Dallas Stars (3 - 2/1)

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