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Draft Kandidaten genießen besonderen Moment

von Amalie Benjamin / NHL.com

SAN JOSE – Fünf der besten Kandidaten des NHL Draft 2016 standen, leicht nervös, in der Kabine der San Jose Sharks im SAP Center und sprachen miteinander, in einer Arena, in der sie auch bald spielen könnten. Vielleicht schon nächste Saison.

Es war ein weiterer aufregender Moment, in einer aufregenden Woche, in einem aufregenden Jahr für sie, Auston Matthews, Patrik Laine, Matthew Tkachuk, Pierre-Luc Dubois und Alexander Nylander, die vom NHL Scouting Combine in Buffalo, das am Samstag endete, zu Spiel vier des Stanley Cup Finales zwischen den Pittsburgh Penguins und den Sharks kamen.

Die Talente hatten gerade zwei Spieler getroffen, die das auch erlebt haben, die beiden großen Spieler des Drafts 1997, Joe Thornton und Patrick Marleau. Thornton wurde als Nummer eins von den Boston Bruins gedraftet, Marleau als Nummer zwei von den Sharks.

In ein paar kurzen Wochen könnten das Matthews, aus Scottsdale, Ariz. Und Center in Zürich und Laine, Rechtsaußen in Tappara sein, die im Draft 2016 als erstes gewählt werden, am 24.-25. Juni im First Niagara Center in Buffalo.

"[Thornton] und Marleau haben das gleiche durchgemacht", sagte Tkachuck, Sohn des Amerikanischen Hall of Fame Mitglieds Keith Tkachuk, der sagte er habe Thornton zum ersten Mal beim NHL All-Star Spiel 2009 in Montreal getroffen. "Seht sie euch jetzt an. Sie spielen immer noch im Stanley Cup Finale. Thornton sagte, man soll es einfach genießen, es ist ein langer Prozess, aber es macht auch Spaß."

Matthews sagte über das Treffen mit Thornton: "Es ist echt cool. Er ist seit langer Zeit ein unglaublicher Spieler. Es war gut mit ihm zu sprechen. Seine Frau kommt aus Davos, also haben wir über die Schweiz und meine Erfahrungen dort gesprochen. Er sagte mir, ich soll es genießen, das erlebt man nur ein Mal. Ich genieße die ganze Geschichte."

Sie trafen auch andere Spieler, darunter Joe Pavelski, Marc-Edouard Vlasic und Paul Martin von den Sharks. Sie sahen ein paar Sharks beim Training zu. Sie sahen das SAP Center. Sie verbrachten Zeit mit der Presse. Sie verbrachten Zeit miteinander.

Das war alles Teil des Pakets.

"Ich denke es ist schön die anderen zu treffen", sagte Laine. "Sie sind nett und wir hatten Spaß zusammen."

Aber es gibt keine Rivalität, selbst zwischen Spielern, die um Platz eins konkurrieren.

"Wir wissen das es vor Allem um Eishockey geht, aber wir sind Freunde und müssen nicht über Eishockey sprechen und wir wissen, dass wir gute NHL Spieler sein werden", sagte Laine. "Wir müssen in unserer Freizeit nicht konkurrieren. Deshalb konzentrieren wir uns auf etwas anderes."

Zur Zeit teilen sie diese aufregende, ungewöhnliche Erfahrung. Bevor sie Konkurrenten werden.

"Es war cool hier zu sein, einige der Spieler zu treffen", erzählte Matthews. "Ich meine, es ist das Stanley Cup Finale. Da ist es einfach beeindrucken sie zu sehen, wie ruhig und cool sie sind."

Obwohl es keine leichte Woche war, schienen die Talente alles in sich aufzusaugen. Ihre leben werden sich bald verändern. Sie werden Draft Picks, nicht Kandidaten. Sie werden erfahren, wohin es geht, wo sie leben und ihre Karriere beginnen werden.

Jetzt heißt es warten. Und diese Gelegenheiten nutzen.

"Es ist cool hier zu sein und das alles mitzumachen", sagte Matthews. "Ich war noch nie beim Stanley Cup Finale, deshalb bin ich ziemlich aufgeregt. Es war ziemlich verrückt. Wir sind alle in einer einmaligen Situation. Das ist nicht selbstverständlich. Ich glaube wir genießen es alle. Ich glaube wir freuen uns alle auf den Draft in ein paar Wochen."

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