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Die Top 10 der besten Penalty Killer

Diese Unterzahl-Formationen sind in der NHL nur schwer zu knacken

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

In einer Serie präsentiert NHL.com/de diese Woche die zehn derzeit besten Spieler auf den verschiedenen Positionen. Heute gibt es die Top 10 der Penalty Killer.

 

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Sturm 1: Blake Coleman (New Jersey Devils)

In Unterzahl sind Stürmer gefragt, die mit defensiven Fähigkeiten helfen können und die Chancen des Gegners limitieren. Blake Coleman von den New Jersey Devils schafft dies mit einer Mischung aus Puck-Eroberungen, Checks und geblockten Schüssen. In der regulären Saison verbuchte der 26-jährige US-Amerikaner Liga-Bestwerte in Sachen Hits (20) und Takeaways (25) im Penalty Killing unter den Stürmern. Hinzu kamen zwölf Blocks. Doch der 1,80 Meter große und 91 Kilogramm schwere Angreifer sorgt auch in Unterzahl für Überraschungsmomente und Entlastung: 23 Schüsse im PK bedeuten den zweitbesten Wert in der NHL. In den Playoffs kamen noch einmal drei Puck-Eroberungen und ein Block hinzu.

Sturm 2: Jay Beagle (Washington Capitals)

Bei Strafen gegen die eigene Mannschaft schickten die Washington Capitals bevorzugt Jay Beagle aufs Eis. Der Center ist nämlich beweglich, spielt physisch und gewinnt viele Bullys, was Puckbesitz und damit keine Gefahr für das eigene Tor bedeutet. In der Hauptrunde gewann der 32-jährige Kanadier 53,9 Prozent der Faceoffs bei 199:24 Minuten Eiszeit (2:31 Minuten/Spiel) im PK. In den späteren Playoffs entschied gar 64,3 Prozent der Anspiele für sich und verbuchte mit 54:36 Minuten Eiszeit (2:22 Minuten/Spiel) die meiste unter allen Stürmern in der Endrunde.

Sturm 3: Pierre-Eduard Bellemare (Vegas Golden Knights)

Pierre-Eduard Bellemare kennt keinen Schmerz. Der 33-jährige Franzose blockte in der regulären Saison 22 Schüsse (6.) und sorgte für 15 Puck-Eroberungen (5.) in Unterzahl. Besonders wertvoll wurde der 1,82 Meter große und 90 Kilogramm schwere Stürmer in den Playoffs, wo er elf Schüsse blockte (1. mit Winnipegs Brandon Tanev) und zwei Takeaways verbuchte. Dabei war der Center der Vegas Golden Knights der Stürmer mit der zweitmeisten Eiszeit im PK (insgesamt 49:26 Minuten).

Sturm 4: Brandon Tanev (Winnipeg Jets)

Auch Brandon Tanev erwies sich als schneller und hart arbeitender Stürmer als wichtiger Penalty Killer für die Winnipeg Jets. Zwölf Hits (4. unter den Stürmern), 24 Blocks (2.) und drei Takeaways verbuchte der 26-jährige Kanadier in der regulären Saison (1:58 Minuten Eiszeit/Spiel). In den Playoffs stach der 1,83-Meter-Mann mit elf Blocks (1.) heraus und hatte 1:33 Minuten Eiszeit/Spiel.

Verteidigung 1: Brayden McNabb (Vegas Golden Knights)

In der Verteidigung ist Brayden McNabb im Penalty Killing ein gefragter Mann. In der regulären Saison brachte es der 1,93 Meter große und 94 Kilogramm schwere Abwehrmann auf 23 Hits (3.) und 37 Blocks (11.) in Unterzahl. Von den Vegas Golden Knights erhielt er wohl deshalb viel Shorthanded-Eiszeit (206:03 Minuten insgesamt, 2:43 Minuten/Spiel). Auch in den Playoffs schlüpfte McNabb so oft wie möglich in die Rolle des "Strafzeit-Töters": Der 27-jährige Kanadier kam auf 3:36 Minuten Eiszeit pro Spiel und teilte unter allen eingesetzten Spielern in der Endrunde die meisten Hits in Unterzahl aus (acht).

Verteidigung 2: Zdeno Chara (Boston Bruins)

Abwehr-Hüne Zdeno Chara beeindruckt nicht nur durch seine imposante Erscheinung, sondern hat mit einem 2,05 Metern großen sowie 113 Kilogramm schweren Körper auch jede Menge Reichweite und kann viel von der gegnerischen Schussbahn abdecken. Hinzu kommen 20 Hits, 42 Blocks und sechs Takeaways im PK in der Hauptrunde bei insgesamt 266:25 Minuten Eiszeit (2.) und 3:39 Minuten/Spiel (3.). Auch in der Endrunde gab der 41-jährige Slowake den Chef-Unterzahlspieler der Boston Bruins und spielte eine Hauptrolle im Penalty-Killing bei 3:39 Minuten Eiszeit/Spiel mit sieben Checks, sieben geblockten Schüssen und einer Puckeroberung.

Video: MTL@BOS: Chara trifft konsequent in Unterzahl

Verteidigung 3: Brooks Orpik (Washington Capitals)

Brooks Orpik ist die Blocking-Maschine in Unterzahl: 50 geblockte Schüsse in der regulären Saison (2.) sowie deren 17 in den Playoffs (1.) nahm den Caps-Goalies einiges an Arbeit ab. Der erfahrene 37-jährige Routinier ergänzte seine Statistiken mit 17 Hits, vier Takeaways und 3:07 Minuten PK-Eiszeit/Spiel (insgesamt 252:13 Minuten, 5.) in der Hauptrunde sowie sechs Checks und durchschnittlich 3:15 Minuten PK-Eiszeit (insgesamt 78 Minuten, 2.) in der Endrunde. Kein Wunder also, dass der 1,89 Meter große und 100 Kilogramm schwere US-Amerikaner einen großen Anteil am Stanley-Cup-Sieg der Washington Capitals hatte.

Verteidigung 4: Ron Hainsey (Toronto Maple Leafs)

Der Dauerbrenner im Penalty Killing ist Ron Hainsey von den Toronto Maple Leafs. Kein Spieler wurde in der regulären Saison mehr in Unterzahl eingesetzt als der 37-jährige Verteidiger. Bei einer Eiszeit von 3:59 Minuten/Spiel sowie insgesamt 318:29 Minuten setzte der 1,90 Meter große und 93 Kilogramm schwere US-Amerikaner auch noch elf Checks und blockte 36 Schüsse. Seine Playoff-Bilanz: Ein Hit und drei Blocks bei 4:07 Minuten PK-Eiszeit/Spiel (28:46 Minuten insgesamt).

 

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Goalie 1: Martin Jones (San Jose Sharks)

Im Penalty Killing Martin Jones zwischen den Pfosten zu haben, ist Trumpf: Der Goalie von den San Jose Sharks ließ in der gesamten regulären Saison in 60 Spielen nur zwei Gegentore in Unterzahl zu, parierte 58 Schüsse und kommt demnach auf eine starke Fangquote von 96,6 Prozent. Auch in den Playoffs war auf den 28-jährigen Kanadier Verlass: In zehn Endrunden-Partien musste Jones keinen einzigen Unterzahl-Gegentreffer hinnehmen und entschärfte alle 20 Schüsse (100 Prozent Fangquote).

Goalie 2: Matt Murray (Pittsburgh Penguins)

Auch Matt Murray behält im Penalty Killing einen kühlen Kopf. In der regulären Saison wurde der 24-Jährige zwar weniger gefordert als Jones und bekam in 49 Einsätzen "nur" 39 Schüsse aufs Tor. Der Kanadier parierte aber starke 38 davon und kann eine unglaubliche Fangquote von 97,4 Prozent vorweisen. Ähnlich auch seine Quote in den späteren Playoffs, wo er von 20 Schüssen 19 parierte und auf eine Fangquote von 95,0 Prozent kam.

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