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Die Jets hoffen auf die Unterstützung ihrer Fans

Beim NHL Heritage Classic 2019 in Regina setzt Winnipeg auf die Leidenschaft der Anhänger

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Freier Autor

Es wird eine ungewöhnliche Konstellation sein, wenn in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Winnipeg Jets im Rahmen des von Tim Hortons präsentierten NHL Heritage Classic 2019 in Regina, Saskatchewan unter freiem Himmel auf die Calgary Flames treffen (So. 3 Uhr MEZ; Sport1+, DAZN, NHL.tv)

Erstmals in der Geschichte wird ein Spiel dieser Serie dann auf neutralem Boden ausgetragen. Bei den vorherigen vier Auflagen des NHL Heritage Classic fand das Spiel jeweils direkt in der Stadt eines der beteiligten Teams statt. Es gab also stets einen echten Heimvorteil. Das wird dieses Mal in Regina nicht der Fall sein.

Die Rolle des Heimteams kommt dabei offiziell den Jets zu. Eine Tatsache, die die Mannschaft vor eine ganz besondere Herausforderung stellt, die auch beim Training am Freitagabend (Ortszeit) ein großes Thema war.

"Ich weiß gar nicht genau, wie weit Calgary von Regina weg ist, aber bis Winnipeg dauert es von hier aus mit dem Auto rund sechs Stunden", grübelte Blake Wheeler nach dem Abschlusstraining. "Ich denke, es wird sicherlich eine ordentliche Anzahl von Jets-Fans vor Ort sein und uns unterstützen. Es wird bestimmt eine tolle Atmosphäre im Stadion herrschen. Die Leute werden sich wohl einiges einfallen lassen müssen, wenn sie nicht frieren wollen. Ich tippe daher auf eine recht lebhafte Kulisse. Das wird sicher für alle Beteiligten ein großer Spaß."

Ähnlich optimistisch gab sich in Bezug auf die Unterstützung der Fans Stürmerstar Patrik Laine. "Wenn wir den Leuten gutes Eishockey anbieten, dann werden die Fans schon auf Touren kommen", gab Laine die Richtung vor. "Das wird entscheidend für uns sein, wenn wir während der Begegnung eine Art Heimvorteil genießen wollen. Es ist immer wichtig die Fans sofort mit einzubeziehen, ihnen möglichst viele Gründe zu liefern sich für ihr Team zu engagieren. Für uns Spieler wird es daher besonders darauf ankommen in jede Sekunde des Spiels alles reinzulegen, was wir bringen können. Wenn es sich für die Fans am Ende gelohnt haben soll uns hier zu unterstützen, dann liegt die Verantwortung dafür zunächst einmal alleine bei uns. 

Insbesondere die ersten Minuten werden dafür beim Spiel am Samstag entscheidend sein. Wir müssen sofort voll da sein." Worte, die Trainer Paul Maurice sicherlich gerne gehört haben dürfte. Der Coach selber richtete seine Aufmerksamkeit auf der Pressekonferenz nach dem Training am Freitag zudem ein Stück weit auf die besonderen Wetterbedingungen, die so ein Freiluftspiel mit sich bringt, und die auch diesmal zu erwarten sind: "Das wird kein normales Heimspiel für uns werden, so viel ist ja klar. Jeder Spielort hat seine eigenen Merkmale. Die Banden sind hier ganz anders als bei unseren anderen Spielen. Zudem war es beim Training heute ungewöhnlich windig. Eigentlich wird alles anders sein als sonst bei unseren Heimspielen üblich. Es wird daher für uns dieses Mal erst einmal darum gehen das Spiel möglichst einfach zu halten. Das ist sonst ja eigentlich nicht unbedingt unsere übliche Herangehensweise. Die Erfolgsaussichten in diesem Spiel werden meiner Meinung nach dann besonders groß sein, wenn wir versuchen möglichst wenig zu passen. Es treffen in diesem Duell zwei hochtalentierte Mannschaften aufeinander, das Ganze wird also nicht so einfach werden", warnte Maurice.

Josh Morrisey beschäftigte sich im Pressegespräch nach dem Training ebenfalls mit der Gefahr, dass der Heimvorteil für Winnipeg rasch in Gefahr geraten könnte, wenn das Team nicht eine entsprechend gute Leistung auf das Eis bringen kann: "Ja, das wird ein spannender Aspekt sein. Ich weiß, dass eine Menge Leute aus Winnipeg und Manitoba zum Spiel anreisen werden. Natürlich haben die Jets auch in Saskatchewan viele Anhänger. Die Flames sind hier ebenfalls sehr beliebt. Selbstverständlich werden zudem viele Fans direkt aus Calgary anreisen. Die Sympathien werden auf den Rängen am Ende wahrscheinlich recht ausgeglichen verteilt sein. Die Jets-Fans können erfahrungsgemäß sehr laut sein. Ich hoffe, dass unsere Anhänger diese besondere Stimmung einmal mehr bei diesem Spiel hervorbringen werden. Dann wird das sicherlich eine tolle Sache."

 

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Um die Stimmung und den Heimvorteil machte sich Carl Dahlstrom am Freitag keine Sorgen:

"Mangelnde Atmosphäre und Stimmung wird hier kein Thema sein, da bin ich mir sicher. Das wird eine ganz besondere Erfahrung für uns werden. Ich freue mich sehr darauf und bin mir sicher, dass auch unsere Fans schon voller Vorfreude sind. Das wird ein großer Spaß werden!"

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