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Bruins spielen ihre Stärken aus

Bruins postoupili do finále Stanley Cupu díky formě úderného tria Bergeron, Pastrňák, Marchand

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Chefautor

Souveräner als die Bruins kann man kaum ein Eastern Conference Finale bestreiten. Mit einem 4:0-Sieg in Raleigh machten die Bruins bereits im vierten Aufeinandertreffen mit den Carolina Hurricanes ihren Einzug in das Stanley Cup Finale perfekt.

Diese Begegnung stand exemplarisch für das, was die Bruins auf ihrem Weg durch die ersten drei Runden der Stanley Cup Playoffs auszeichnete: Eine erste Sturmformation, die sich treffsicher präsentiert, wenn es darauf ankommt, ein überragendes Überzahlspiel und ein Torwart, der die Gegner schier zur Verzweiflung bringt, wenn möglich, sogar über die gesamten 60 Spielminuten.

Alle vier Treffer am Donnerstagabend gingen auf das Konto von Bostons erster Reihe, so dass selbst die ansonsten so frenetischen Fans in der PNC Arena vor Ehrfurcht verstummten, angesichts der Galavorstellung eines David Pastrnak, eines Patrice Bergeron und eines Brad Marchand.

Pastrnak eröffnete den Torreigen in der 25. Spielminute aus einem Powerplay heraus, legte die folgenden zwei Treffer von Bergeron auf, dessen erstes bei numerischer Überlegenheit, und Marchand, der sich bereits am 1:0 beteiligt hatte, machte in der drittletzten Minute mit einem Empty Netter auf Vorarbeit seines Assistenzkapitäns und zweifachen Torschützen den Sack zu. Die zu Höchstform auflaufenden drei Stürmer brachten es in der Summe auf acht Scorerpunkte.

Video: BOS@CAR, Sp4: Marchand, Pastrnak gemeinsam zum PPG

Marchand zeigte sich verständlicherweise hochzufrieden mit der jüngsten Ausbeute: "Uns war bewusst, dass wir ein wenig besser sein können, als wir es waren. Aufgrund der Situation, einer 3:0-Serienführung, wollten sich alle von ihrer besten Seite zeigen und jeder hat heute Abend sein Bestes gegeben. Manchmal läuft es für einen. Schaut euch Bergies Geschichte an, wie er in wichtigen Spielen zulegt, und Pasta war heute Abend großartig. Wir sind erfolgreich, weil jede Reihe, jedes Verteidigerpaar mitzieht und groß aufspielt, wenn es die Situation verlangt. Wenn man sich auf jeden verlassen kann, macht es einem einfach Spaß, seine Arbeit da draußen zu erledigen. Du konzentrierst dich nur darauf, was du tun kannst und was von dir erwartet wird."

Die Bruins erzielten in ihren 17 Playoffpartien 56 Tore und über ein Drittel der Treffer (21; 37,5 Prozent) ging auf das Trio Bergeron-Marchand-Pastrnak.

 

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Bruins' Coach Bruce Cassidy hegte auch angesichts dieser Zahlen keine Zweifel, dass sich seine Top-Formation zurückmelden wird: "Im Nachhinein lässt es sich leicht sagen, dass ich es wusste, aber ich hatte es tatsächlich im Gefühl, da sie in Spiel 3 nicht so gut waren. Sie hatten das auch erkannt. Jay und Joe setzen sich in einem solchen Fall mit ihnen zusammen und gehen mit ihnen die Shifts durch. Da sie über eine solch gute Chemie verfügen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder zueinander finden. Da sie [Hurricanes] ein starkes Pressing betreiben, muss man schauen hinter ihre Verteidigungsreihen zu kommen und tief zu spielen. Das haben wir gestern vor dem Training besprochen und ich finde, dass sie einen guten Job verrichtet haben", so der Übungsleiter.

Eine erneut überragende Leistung rief auch Bostons Schlussmann Tuukka Rask ab, der mit 24 Saves zu seinem zweiten Playoff-Shutout in diesem Jahr und zum vierten in seiner NHL-Karriere kam. Mit seiner Fangquote von 94,2 Prozent und einem Gegentrefferschnitt von 1,84 führt er alle Torhüter an, die in den diesjährigen Playoffs mindestens 60 Minuten auf dem Eis standen.

Video: BOS@CAR, Sp4: Rask schnappt sich Pesces Schuss

"Es bedeutet mir sehr viel. Es ist so schwer in den Playoffs weiterzukommen und erst recht bis ins Finale einzuziehen. Wir sollten das wirklich genießen, jedoch uns auch bewusst sein, dass es noch viel Arbeit zu verrichten gilt. Jedes Jahr versuchst du es auf ein Neues. Man glaubt immer, dass man eine Chance hat. Ich bin der Meinung, dass wir hier, mit dieser großartigen Gruppe an Jungs, in den letzten Jahren etwas ganz Besonderes aufgebaut haben. Wirklich, ich bin richtig glücklich, ein Teil von ihnen zu sein", freute sich Rask über das Erreichte und die bevorstehenden Herausforderungen.

Im Stanley Cup Finale 2019 werden die Bruins auf den Sieger des Western Conference Finales zwischen den San Jose Sharks und den St. Louis Blues treffen. In dieser Serie liegen die Sharks mit 2:1-Siegen vorne. Spiel 4 findet am Freitag statt.

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