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San Jose zeigt sich von seiner besten Seite

Trotz des frühen Ausscheidens der Pacific Division zeigten sich Spieler und Fans der Sharks als würdige Gastgeber

von Alexander Gammel @nhlde / NHL.com/de Autor

Nach einem ereignisreichen Wochenende steht die Mannschaft der Metropolitan Division als Sieger des Honda NHL All-Star Games 2019 fest. Das Team setzte sich im Finale mit 10:5 gegen die Central Division durch, nachdem sie die Atlantic Division mit 7:4 aus dem Rennen geworfen hatten. Als erstes Team schied ausgerechnet die Pacific Division mit 10:4 gegen die Central Division aus, schließlich standen dort drei Spieler der San Jose Sharks auf dem Eis, in deren SAP Center die Partien stattfanden. Doch trotz des frühen Endes ließen sich weder die Spieler der Sharks, noch die Fans die Laune vermiesen. Dieses Wochenende wird den Hausherren ohne jeden Zweifel unvergesslich bleiben.

"An diesem Wochenende wurde in San Jose einfach ein Zusammentreffen vieler großartiger Spieler gefeiert", erklärte Sharks Kapitän Joe Pavelski. "Es macht natürlich Spaß dieses Spiel in der Stadt auszutragen, für die man in den regulären Spielen antritt. Jedes Mal, wenn unsere Namen genannt wurden, oder wir das Eis betraten, konnte man nochmal ein wenig extra Jubel hören. Es ist natürlich cool so etwas zu erleben."

Video: CEN@PAC: Karlsson tunnelt beim Alleingang

Neben Pavelski waren von den Sharks auch die Verteidiger Brent Burns und Erik Karlsson im Aufgebot der Pacific Division. Die vier hatten gemeinsam sechs Punkte bei nur vier Toren ihrer Mannschaft. Pavelski bereitete zwei Tore vor, Burns lieferte ein Tor und einen Assist und Karlsson traf doppelt. Entsprechend gut war die Stimmung unter den Zuschauern trotz der Niederlage. Die Fans feierten ihre Spieler mit ihren eigenen Fangesängen und den Lokalhelden war die Freude deutlich anzumerken.

"Die Gesänge waren super", lobte Burns die Anhänger der Sharks. "Bei drei gegen drei ist die Atmosphäre eine ganz andere, aber das Publikum war unglaublich. Es war so eine geniale Energie in der Halle."

Doppeltorschütze Karlsson trat in seinem sechsten All-Star-Spiel an, jedoch erstmals als Shark. Er stieß im September zu seinem neuen Team, nachdem er neun Jahre bei den Ottawa Senators verbracht hatte. Man könnte meinen, dass ein Spieler, der es gewöhnt ist ein Superstar in der kanadischen Hauptstadt zu sein, von den Fans im sonnigen Kalifornien eher enttäuscht wäre. Doch im Gegenteil, Karlsson schwärmte geradezu von den Anhängern seines neuen Teams, bei denen er schnell zu einem der Publikumslieblinge wurde.

"Wenn man über Eishockey in Kalifornien redet, war für mich immer eine Sache klar, dass der Shark Tank ein Stadion ist, in dem es als Gast unglaublich unangenehm wird", so der Schwede über seine Erfahrungen als Gegner der Sharks. "Die Halle war immer voll und laut, aber ich war von der kompletten Region überrascht, wie viele Fans es hier gibt. Das wusste ich zuvor nicht. Dieses Wochenende hat das einfach nochmal gezeigt. Das war eine angenehme Überraschung."

Video: CEN@PAC: Burns nutzt Pavelskis Pass zum Tor

Karlssons Teilnahme war trotz Nominierung zunächst alles andere als klar. Er fehlte den Sharks in den letzten drei Spielen aufgrund einer Verletzung. Dennoch entschieden er und sein Team, dass er vor den eigenen Fans bei so einem Event nicht fehlen dürfe.

"Wir haben es diskutiert", verdeutlichte Karlsson wie knapp seine Teilnahme war. "Aber wenn man schon in San Jose ist, ist es denke ich wichtig die Chance zu nutzen und das wollte ich auch. Ich weiß, was das All-Star-Spiel für diese Organisation und die Fans für eine Bedeutung hat. Ich freue mich unglaublich, dass ich hier mitmachen konnte, jetzt bleibe ich noch ein paar Tage hier und kann danach hoffentlich wieder angreifen."

 

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Nach der Niederlage gegen die Central Division blieb das Trio der Sharks auf dem Eis und feierte seinerseits die Fans, die sich als so hervorragende Gastgeber der großen Festspiele gezeigt hatten und eine gebührende Kulisse geliefert hatten. Für Pavelski war die Stimmung aber keine Überraschung.

"Seit ich nach San Jose kam, und das ist jetzt meine 13. Saison, war es hier immer laut und es war immer ein echtes Erlebnis hier zu spielen", erinnert sich der mittlerweile 34-jährige Veteran, der nie für ein anderes NHL-Team aktiv war. "Die Fans waren immer großartig. Das hat sich über die Jahre nicht wirklich verändert."

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