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Predators sind nach Durchhänger wieder auf Kurs

Nashville gewinnt zwei Spiele in Folge, Arvidsson meldet sich als Torjäger eindrucksvoll zurück

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Die Nashville Predators sind nach einer Schwächephase in der zweiten Dezember-Hälfte wieder auf Kurs. An Silvester demontierten sie im Stil eines Anwärters auf den Stanley Cup den amtierenden Champion Washington Capitals in deren Capital One Arena mit 6:3. Am Neujahrstag ließen sie ein nicht minder überzeugendes 4:0 gegen die Philadelphia Flyers vor eigenem Publikum in der Bridgestone Arena folgen.

Zuvor hatten die Predators aus sechs Begegnungen lediglich einen Punkt geholt. Positiv wirkte sich aus, dass zwei lange verletzte Stars in den vergangenen Tagen ihr Comeback feierten und sich langsam wieder ihrer Topform nähern.

Video: PHI@NSH: Arvidsson erzielt seinen zweiten Treffer

Zu den Akteuren, die sehnlichst zurückerwartet wurden, zählte Angreifer Viktor Arvidsson. Der 25-jährige Rechtsaußen hatte sich im November den Daumen gebrochen und musste daraufhin sechs Wochen aussetzen. Nach der Weihnachtspause am 27. Dezember stand er erstmals wieder in einem Pflichtspiel auf dem Eis. Bei den Erfolgen gegen die Capitals und die Flyers gehörte er zu den Aktivposten in der Offensive und erzielte drei Tore. "Es macht Spaß, wenn man Tore schießt", sagte er nach seinem Doppelpack gegen Philadelphia. Zusätzlich motiviert war der Schwede in diesem Match durch die Anwesenheit seiner Familie auf der Tribüne. Mit diesen zwei Treffern vergrößerte er seine Gesamtausbeute in dieser Saison auf elf Tore.

Arvidsson selbst sieht sich auf einem guten Weg. "Ich bin schon fast da, wo ich leistungsmäßig gerne sein möchte. Mein Timing war noch ein Stück weit besser als in Washington. Aber natürlich muss ich weiterhin an mir arbeiten. Das ist auch völlig normal, wenn man sechs Wochen gefehlt hat", erläuterte der Schwede.

Trainer Peter Laviolette freute sich über die starke Vorstellung seines Schützlings gegen die Flyers. "Man hat gesehen, wie wichtig er mit seinem Speed und seiner Einstellung für die Mannschaft ist. Mit seinem Torjägerinstinkt zählt er zu jenen Spielern, die den Unterschied ausmachen", lobte er den Stürmer, der nach seiner Rückkehr den gewohnten Platz in der ersten Angriffsformation an der Seite von Center Ryan Johansen einnahm.

Video: PHI@NSH: Saros stoppt Couturier aus der Nähe

Filip Forsberg dürfte die angestammte Top-Reihe der Predators bald komplettieren. Der ebenfalls seit geraumer Zeit verletzte Linksaußen steht wieder im Training und brennt auf einen Einsatz. Mit 14 Treffern aus 26 Begegnungen führt der 24-Jährige nach wie vor die teaminterne Torschützenliste an.

Nach sechs Wochen Abstinenz kehrte Verteidiger P.K. Subban im Anschluss an die Weihnachtstage an seinen Arbeitsplatz zurück. Der Blueliner wurde vor allem im Powerplay schmerzlich vermisst. In der laufenden Hauptrunde sind für den 29-jährige Routinier bis dato 22 Einsätze und zwölf Scorerpunkte (zwei Tore, zehn Vorlagen) verzeichnet.

Alle 41 Partien haben Kapitän Roman Josi und sein Schweizer Landsmann Kevin Fiala bestritten. Offensivverteidiger Josi ist mit 29 Punkten (7 Tore, 22 Assists) zweitbester Scorer der Predators. Angreifer Fiala hat 22 Zähler (7 Tore, 15 Vorlagen) auf seinem Konto. Regelmäßig zum Einsatz kam in dieser Spielzeit auch der dritte Eidgenosse in Reihen der Predators, Yannick Weber. Der Defensivmann lief vom Start weg 37 Begegnungen in Folge auf, ehe ihn eine Verletzung stoppte und einen Auftritt in den zurückliegenden vier Spielen verhinderte. Weber nahm aber in dieser Woche an den Übungseinheiten teil.

Video: NYR@NSH: Fiala bezwingt Lundqvist eiskalt

Vom 4. bis 13. Januar steht für den Tabellenzweiten der Central Division eine sechs Spiele umfassende Auswärtsserie an. Die Kontrahenten auf der Dienstreise lauten: Detroit Red Wings, Montreal Canadiens, Toronto Maple Leafs, Chicago Blackhawks, Columbus Blue Jackets und Carolina Hurricanes. Die Vorstellungen auf fremdem Terrain verliefen für die Predators zuletzt nicht besonders erfolgreich. Vor dem Sieg in Washington kassierten sie zehn Niederlagen in Folge. Zu Saisonbeginn wiederum hatten sie die ersten acht Auswärtsspiele ausnahmslos für sich entschieden. 9-8-2 beträgt Nashvilles Gesamtbilanz außerhalb der heimischen Arena.

Der wiedergenesene Arvidsson ist gespannt auf den Roadtrip. "Wir werden sicher unseren Spaß haben, auch wenn uns einige harte Duelle bevorstehen. Unser Ziel muss sein, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen", betonte er. Bislang haben die Predators 50 Zähler gesammelt. Der Rückstand auf den Tabellenführer der Central Division, die Winnipeg Jets, beträgt zwei Punkte.

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