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Diese Free Agents sucht die Central Division

In der starken Central Division warten sieben Teams darauf, sich ab 1. Juli mit Free Agents weiter zu verbessern

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Autor

Nach dem NHL Draft 2018 steht am 1. Juli der nächste wichtige Termin der Sommerpause an. Der neue Monat markiert das Auslaufen bisheriger Verträge und damit den Beginn der Free Agency. Ab Sonntag werden also einige Spieler auf den freien Markt kommen, darunter auch Hochkaräter. NHL.com/de wirft einen Blick auf die Bedürfnisse der sieben Teams der Central Division.

Chicago Blackhawks

Die Blackhawks sind mit drei Titeln eines der erfolgreichsten Teams der jüngeren Vergangenheit, verpassten aber überraschend die Playoffs als Letzter der Central Division klar. Die goldene Generation der Blackhawks altert langsam aber sicher und die Verantwortlichen müssen für Ersatz sorgen. Sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr erreichten die Blackhawks nicht die Leistungen, die man aus den letzten Jahren von ihnen gewöhnt war. Ein Manko war das Umschalten zwischen Abwehr und Offensive. Ein schneller Verteidiger mit Torinstinkt könnte hier Abhilfe schaffen.

Dallas Stars

Nach einer enttäuschenden Saison 2016/17, verbesserten sich die Stars um 13 Punkte, verpassten die Playoffs aber knapp. Die Abwehr zeigte sich stabil und mit Jamie Benn, Tyler Seguin und Alexander Radulov, haben die Stars eine starke Sturmspitze. Mehr Torgefahr, vor allem aus der zweiten, aber auch aus der dritten und vierten Reihe könnten den Texanern in der kommenden Saison den entscheidenden Schub geben, um nach zwei Jahren Abwesenheit wieder in den Playoffs angreifen zu können. Berichten zufolge gibt es Gespräche mit New York Islanders Center John Tavares, dem womöglich besten Spieler, der als Free Agent verfügbar sein könnte.

Video: NYI@DET: Tavares trifft für die Islanders zum Sieg

St. Louis Blues

Die Blues standen lange Zeit auf einem der vorderen Plätze, doch ein Formtief beendete den Traum von den Playoffs in der zweiten Hälfte der Saison. Mit Vladimir Tarasenko, Brayden Schenn und Jaden Schwartz haben die Blues eine dominante erste Reihe und auch die Abwehr strahlt mit Alex Pietrangelo und Colton Parayko Torgefahr aus. Nach dem Abgang von Paul Stastny während der abgelaufenen Saison, würde den Blues aber ein weiterer torgefährlicher Center sicherlich nicht schaden.

Colorado Avalanche

Die Avalanche schafften mit 95 Punkten in der Saison 2017/18 eine Steigerung von ganzen 47 Punkten gegenüber der Vorsaison, eine der größten Verbesserungen in der Geschichte der NHL und erreichten nach drei Fehlschlägen endlich wieder die Playoffs. Dabei setzten sie vor allem auf junge Spieler, darunter auch ganze elf Rookies. Auch unter den Topscorern und Leistungsträgern der Mannschaft, ist kaum ein Spieler älter als 25. Mehr Erfahrung könnte dem Team helfen, der 32-jährige Detroit Red Wings Verteidiger Mike Green könnte hier ein Kandidat sein.

 

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Minnesota Wild

Die Wild gehören seit sechs Jahren zu den Stammgästen in den Playoffs und qualifizierten sich auch in der abgelaufenen Saison wieder als Dritter der starken Central Division. Das Team überzeugte trotz einiger Verletzungssorgen durch eine ausgeglichene Teamleistung. Einige der großen Leistungsträger in der Offensive sind nicht mehr die Jüngsten, doch mit Spielern wie Luke Kunin und Joel Erikson Ek, haben bereits vielversprechende Nachrücker erste Erfahrungen gesammelt. Mögliche Ziele der Wild könnten eine stabilere Abwehr und eventuell eine Alternative für Alex Stalock als zweiter Torwart sein.

Winnipeg Jets

Die Jets waren eines der stärksten Teams der Saison, landeten in der Tabelle am Ende auf Rang zwei und kämpften sich in den Playoff bis in das Finale der Western Conference vor. Sie zeigten eine solide Abwehrleistung und verfügen über eine der gefährlichsten Offensiven der Liga. Ein großes Thema wird Paul Stastny sein. Der Vertrag des Centers läuft aus, nun stellt sich die Frage, ob die Jets sich den teuren Veteranen weiterhin leisten, oder nach einem günstigeren Ersatz suchen.

 

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Nashville Predators

Bei den Nashville Predators gibt es kaum etwas zu beanstanden. Das Team aus Tennessee holte nicht umsonst die Presidents' Trophy als punktbestes Team der regulären Saison und ist auf sämtlichen Positionen stark besetzt. Es wird vor allem darum gehen, den Kader intakt zu halten, um in der kommenden Saison wieder auf dem gleichen Niveau angreifen zu können.

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