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Top-Sturmreihen: X-Factor der New York Rangers

Die ersten zwei Angriffsreihen der Rangers erzielten fast zwei Drittel der Tore und zur Stanley-Cup-Qualifikation ist auch Kreider wieder mit an Bord.

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

In der Stanley Cup Qualifikationsrunde greifen 24 Mannschaften ins Geschehen ein. NHL.com/de hat ihre Stärken analysiert und den X-Factor der einzelnen Teams herausgepickt. In dieser Ausgabe: Die Top-Reihen der New York Rangers.

Als Tabellenelfter in der Eastern Conference (37-28-5; 79 Punkte; 56,4 Prozent Punktequote) treten die New York Rangers in einer Best-of-5-Serie der Stanley-Cup-Qualifikation gegen die Carolina Hurricanes (38-25-5; 81 Punkte; 59,6 Prozent Punktequote) an, die als Sechster mit den fünftwenigsten Gegentoren (193) das Conference-Klassement abschlossen. Gegen die torgefährlichen Angriffsreihen der Rangers taten sich die Hurricanes jedoch schwer. Die vier Saison-Aufeinandertreffen entschied jeweils der in Manhattan beheimatete Klub mit einem Torverhältnis von 17:9 (4:2, 3:2, 5:3, 5:2) für sich. 

Schwächen minimieren, Stärken nutzen. Aus den Rangers wird auch in den Stanley-Cup-Qualifikation keine Truppe werden, die Beton anrührt und hinten dicht macht, und somit werden sie darauf angewiesen sein, dass ihre Offensivkräfte noch häufiger treffen als sie es in der regulären Saison 2019/20 ohnehin schon getan haben. Mit ihren 233 Toren in 70 Spielen stellten sie die fünftbeste Offensive der Liga, sowohl absolut als auch bei den Toren pro Spiel (3,33).

Video: Top 10 Spielzüge der Rangers... bisher

Das Herzstück ihres Angriffs ist Linksaußen Artemi Panarin, der zusammen mit David Pastrnak von den Boston Bruins auf dem dritten Platz der ligaweiten Scorerwertung steht. Auf 95 Punkte in 69 Partien brachte es der 28-jährige Russe bis zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung am 12. März aufgrund von Bedenken wegen des Coronavirus. In den vier Saisonpartien gegen die Hurricanes sammelte Panarin neun Punkte (drei Tore, sechs Assists).

Die zweite Angriffsreihe mit Panarin, Rechtsaußen Jesper Fast (12 Tore, 17 Assists, 29 Punkte, 69 Spiele) und Center Ryan Strome (18-41-59, 70 Spiele) verzückte ein ums andere Mal mit ihrer Dynamik und Puckbeherrschung das Publikum im Madison Square Garden und verlangte auch in fremden Arenen den Gegnern Respekt ab. 

Nicht weniger aktiv agierte New Yorks erste Reihe mit Mika Zibanejad (41-34-75, 57 Spiele) in der Mitte sowie Linksaußen Chris Kreider (24-21-45, 63 Spiele) und Rechtsaußen Pavel Buchnevich (16-30-46, 68 Spiele) auf außen. Zibanejad war mit 25 Toren in den 31 Partien seit dem Jahreswechsel, darunter sein 5-Tore-Auftritt am 5. März gegen die Washington Capitals, der erfolgreichste Torschütze der Liga und teilte sich mit 44 Punkten den zweiten Platz bei den Scorern, gleichauf mit Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning und hinter Leon Draisaitl (48 Punkte) von den Edmonton Oilers.

Video: NYR@DAL: Zibanejad knackt 40-Tore-Marke

Nachdem sich Kreider am 28. Februar in der Partie gegen die Philadelphia Flyers den Fuß gebrochen hatte, sah sich New Yorks Trainer David Quinn gezwungen seine Top-Reihen umzustellen. Panarin rückte in den ersten Sturm, zeichnete sich dort ebenso als starker Vorbereiter aus, doch in der Tiefe fehlte es den Rangers an Durchschlagskraft. 2-4-1 lautete ihre Bilanz aus den letzten sieben Auftritten bis zur Saisonunterbrechung.

Gute Nachricht: Kreider wird nach seinem verheilten Bruch der Mannschaft wieder zur Verfügung stehen und in der Stanley-Cup-Qualifikation mithelfen, den Hurricanes erneut das Leben schwer zu machen. Mit 24 Toren in 63 Partien überbot Kreider zum fünften Mal in seiner NHL-Karriere die 20-Tore-Marke und war der drittbeste Vollstrecker der Rangers in dieser Saison.

Die sechs Stürmer schossen 61,4 Prozent der Rangers-Tore (143 von 233), darunter 38 im Powerplay (73,1 Prozent von 52) und 20 Game Winner (55,6 Prozent von 36).

Sollten sie die Pause gut überstanden und ihre Form beibehalten haben, dürfte es Quinn gegönnt sein, im Anschluss der Serie gegen Carolina ein ebensolches Statement abzugeben wie nach dem 6:5-Overtimesieg gegen Washington, in dem Zibanejad das erste Fünferpack in seiner NHL-Karriere geschnürt hatte.

"Zurücklehnen, zusehen und genießen. Es war in vielerlei Hinsicht ein besonderer Abend für ihn und für uns, ein Spiel dieser Größenordnung mit seinen Höhen und Tiefen zu gewinnen. "Es war natürlich eine besondere Nacht, nicht nur für Mika, sondern für uns alle, die wir daran teilhaben durften", so Quinn

Das erste Spiel zwischen den Rangers und den Hurricanes in der Stanley-Cup-Qualifikation findet am Samstag, den 1. August in der Scotiabank Arena von Toronto statt.

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