"Connor sind auch seine Teamkameraden sehr wichtig. Das hat er uns gegenüber ganz klar gemacht. Er wünscht sich ein erstklassiges Team um sich herum auf dem Eis, so wie wir alle. Das wollen wir ihm nun also auch so bereitstellen" betonte auch General Manager Peter Chiarelli gegenüber NHL.com.
Die Vertragsverlängerung von McDavid wird mit 12,5 Mio.US$ das jährliche Budget des Teams belasten. Das sind stolze zwei Millionen US-Dollar mehr als jeder andere Spieler der Liga sein Team kostet. Derzeit liegen Carey Price (Montreal), Patrick Kane (Chicago) und Jonathan Toews (Chicago) mit rund 10,5 Mio US$ direkt dahinter platziert.
Dazu äußern, welchen Einfluss die Vertragsverlängerung von McDavid auf die anstehenden bzw. laufenden Verhandlungen mit Draisaitl haben wird, wollte sich der GM am gestrigen Mittwoch jedoch noch nicht wirklich. Nach dem Playoff-Aus hatte er jedoch bereits öffentlich betont, wie gerne er alle Spieler des Kaders beisammen halten möchte. Es erscheint also nur logisch, dass auch der Verbleib des Deutschen nun ganz vorne auf der Liste der Oilers-Verantwortlichen steht.
Der erst 21-jährige Draisaitl verbuchte im Vorjahr bekanntlich stolze 77 Zähler (29 Tore und 48 Assists), was ihm am Ende Rang Acht in der Abschlussstatistik einbrachte. Nun ist sein Einstiegsvertrag auf NHL-Level jedoch ausgelaufen. Und sein derzeitiger Boss hatte bereits angekündigt, dass die Oilers jedes 'Offer Sheet' direkt kontern würden, welches von einer der anderen Franchises womöglich in dieser Phase eingehen würde.
"Dieses Gerede gibt es doch immer, wenn man den 1. Juli erreicht und man einen Spieler vom Kaliber Leon Draisaitls noch nicht neu unter Vertrag hat. Wir sind jedoch in einer wirklich guten Position und werden jedes Angebot kontern."
Und damit dürfte er wohl Recht haben, denn die Franchise aus Alberta liegt aktuell lt. CapFriendly.com noch knapp zwanzig Millionen Dollar unterhalb der erlaubten Cap-Obergrenze von aktuell 75 Millionen US$.