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Im Honda Center läuft es für die Anaheim Ducks

Zwei Spiele, zwei klare Siege daheim lassen das Team optimistisch in die Zukunft blicken

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Die Anaheim Ducks sind bisher nur mäßig erfolgreich in die neue NHL-Saison gestartet. In der heimischen Arena, da läuft es allerdings ausgezeichnet bisher.

Zwei Heimspiele hat man erst absolviert, beide konnten jedoch klar gewonnen werden. Gerade die Heimstärke hält den Optimismus bei Team und Trainern demnach entsprechend am Leben.

Nach Auswärtspleiten zum Auftakt, konnten die Ducks bereits ihre Heimpremiere gegen die bis zu diesem Spiel noch ungeschlagenen Vancouver Canucks mit 4:2 für sich entscheiden. Nick Ritchie und Corey Perry besiegelten im Schlussdrittel das Schicksal der Canucks an diesem Abend im Honda Center.

Heute Nacht lief es sogar noch deutlich besser. Obwohl die Gäste vom Team der Nashville Predators ausgeruht auf die gerade erst vom Auswärtsspiel zurückgekehrten Ducks warteten, hatten sie letztendlich gegen die Power der Kalifornier nichts Entsprechendes entgegenzusetzen.

Fünf Tore im Mitteldrittel brachen den Kampfgeist der Gäste an diesem Abend rasch. Und so konnten die Ducks im 3. Spielabschnitt Kräfte schonen, das Ergebnis locker über die Runden schaukeln.

Das Besondere an diesem Abend aus Sicht der Hausherren: Es gelangen drei Überzahltreffer und zusätzlich zwei sogar in Unterzahl. Das gewohnt starke Spiel der Ducks im Bereich "Special Teams" bleibt also aktuell weiterhin erhalten.

Video: NSH@ANA: Silfverberg nutzt Chance in Unterzahl

Jakob Silfverberg traf doppelt, gegen das Team, welches das Team im Frühjahr in den letzten Playoffs noch eliminiert hatte. Und das Alles sogar ohne Kapitän Ryan Getzlaf, der mit einer Verletzung verletzt ausfiel.

"Es ist toll für unseren Club" sagte auch Ryan Kesler, der Torschütze des sechsten und letzten Treffers für die Gastgeber an diesem Abend. "Endlich haben wir auch in der Offensive mal wieder so richtig überzeugen können. Defensiv lief es ja zuletzt auch schon ganz ordentlich."

"Das gibt uns viel Selbstvertrauen" resümierte auch Silfverberg nach seinen ersten Treffern der Saison.

Die Ducks profitierten dabei an diesem Abend allerdings auch von einer recht dezenten Leistung von Gästetorwart Pekka Rinne, der mehrfach nicht gerade glücklich agierte und im Mitteldrittel dann auch vorzeitig vom Eis genommen wurde. Doch zu diesem Zeitpunkt war das Spiel dann eigentlich auch schon gelaufen.

Sein Backup Marek Mazanec konnte dann allerdings in der sich bereits aufgebenden Mannschaft aus Nashville auch keinen neuen Impuls mehr setzen. Die Ducks marschierten unbeirrt weiter in Richtung des zweiten Heimsiegs der Saison. Sehr zur Freude der Fans im Stimmungsvollen Honda Center.

Erstmals seit dem Jahre 2008 gelang es mit den Ducks heute zudem wieder einem NHL-Team drei Powerplay- und zwei Unterzahl-Treffer in einem einzigen Spiel zu erzielen. Im März 2008 war das damals den Edmonton Oilers gegen die Phoenix Coyotes gelungen. Für die Ducks war das nun eine Premiere in ihrer Franchise-Geschichte.

Coach Randy Carlyle bemühte sich nach dem Spiel jedoch darum die Erwartungen nicht zu hoch steigen zu lassen: "Wir vergleichen uns nicht mit der Ducks-Mannschaft aus dem Vorjahr. Das war ein anderer Kader, eine ganz andere Gruppe. Wir haben nun drei von vier möglichen Punkten in den letzten 24 Stunden geholt. Das ist wichtig für uns. Wenn man das nach einem Auswärtsspiel in San Jose, wo es immer schwer ist zu bestehen, und einem Heimspiel gegen ein Team wie Nashville sagen kann, dann ist das eine positive Sache auf der man weiter aufbauen kann."

Die nächste Gelegenheit die positive Heimbilanz weiter auszubauen, die bietet sich den Predators schon am kommenden Freitag, wenn die Columbus Blue Jackets im heimischen Honda Center vorbeischauen werden.

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