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Devils behalten Nr. 1 Pick beim Draft 2017

New Jersey hält sich Optionen offen, wird aber wahrscheinlich Brandon Center Nolan Patrick oder Nico Hischier von Halifax auswählen

von Майк Моррил @mikemorrealeNHL / NHL.com Redakteur

Die New Jersey Devils halten sich zwar alle Optionen offen, doch sie gehen davon aus, dass sie ihr Zugrecht an erster Stelle beim NHL Draft 2017 behalten werden.

"Ich wurde angerufen und danach gefragt, ob ich an späteren Zügen Interesse hätte. Andere Anrufer wurden schon genauer und es gab Gründe darüber nachzudenken", sagte General Manager Ray Shero. "Ich habe dann doch nicht zurückgerufen. Die Idee dahinter ist, dass wir an erster Stelle ziehen möchten, doch wir sind auch für vieles offen."

"Was würde es mir bringen, wenn ich den Nr. 1 Pick abgeben würde. Ich kann es nicht sagen. Doch sollten wir es machen, dann wird es offensichtlich sein, dass es die richtige Entscheidung ist. Man muss auf die verschiedenen Szenarien vorbereitet sein."

Obwohl dieses Mal keine solchen Ausnahmetalente, wie Connor McDavid von den Edmonton Oilers (2015) oder Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs (2016), dabei sind, Brandon Center Nolan Patrick und Halifax Center Nico Hischier ragen als die Topspieler der 2017er Klasse heraus. Es ist davon auszugehen, dass sich die Devils für einen der beiden entscheiden werden, wenn der Draft im United Center von Chicago am 23. Juni (7 p.m. ET; NBCSN, SN) beginnt. Die Runden 2-7 finden am 24. Juni (10 a.m. ET; NHLN, SN) statt.

Patrick (1,91m, 90kg) ist die Nummer 1 im Schlussranking des NHL Central Scouting's, obwohl er verletzungsbedingt nur 33 Spiele bestreiten konnte. Er brachte es dabei auf 46 Scorerpunkte (20 Tore, 26 Assists) und er wurde zum besten Nachwuchstalent in der Canadian Hockey League ernannt.

Der aus der Schweiz stammende Hischier (1,84m, 81kg) erzielte 86 Punkte (38 Tore, 48 Assists) in 57 Partien während seiner ersten Saison in Nordamerika und war der Top-Rookie in der CHL.

"Ich glaube Nico ist der etwas bessere Schlittschuhläufer. Das Defensivverhalten ist von beiden gut", sagte Devils Director of Amateur Scouting Paul Castron. "Patrick hat die Körpergröße und beide sind geschickt. Wir müssen schauen wer zu uns besser passt und wir gehen das bei jedem unserer Meetings durch. In welcher Runde wir auch jemanden auswählen, der Junge der 90 Punkte erzielt und der Junge der 60 Punkte erzielt, muss getrennt voneinander betrachtet werden. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle."

"Manche Jungs bekommen mehr Eiszeit. Da gibt es keinen Unterschied zur NHL. Die Jungs mit den meisten Punkten bekommen gewöhnlich auch die meiste Eiszeit bei Überzahl."

Patrick und Hischier unterscheiden sich in ihrem Eishockey-Stammbaum. Patricks Vater, Stephen Patrick, spielte sechs Jahre in der NHL, sein Onkel James Patrick bestritt 21 NHL-Spielzeiten.

Castron sagte, dass man dies auf verschiedene Weisen auslegen kann.

"Man kann sagen, dass Hischier nicht aus einer Eishockeyfamilie stammt, doch seine Eltern haben ihn ins Training gefahren und ihm geholfen, da zu sein, wo er jetzt ist. Manche sagen, dass Hischier doppelt so hart arbeiten musste, um so weit zu kommen."

"Es ist sicher toll, wenn man einen Vater und einen Onkel hat, die in der NHL gespielt haben. Beide waren Erstrundenpicks. Patrick war auf höchstem Level mit dem Spiel verbunden, doch ich bin mir nicht sicher, ob das für ihn ein Vorteil ist."

Die Devils trafen sich mit beiden Spielern beim NHL Scouting Combine. Shero verbrachte Zeit mit Patrick in Winnipeg und traf Hischier und dessen Familie in der Schweiz.

"Sie sind großartige Spieler", sagte Shero kürzlich. "Patrick war in diesem Jahr verletzt, doch jeder weiß, dass er ein super Spieler ist, der richtig gut wird. Hischier ist ein Schweizer Center mit viel Talent. Für uns sind die zwei Center ausgezeichnete Spieler. Wir werden einen verdammt guten Spieler bekommen. Das ist genau das, was diese Franchise zu diesem Zeitpunkt braucht."

Die Devils verfügen beim Draft 2017 über elf Zugrechte, darunter fünf in den ersten drei Runden. Sie könnten auch noch den Drittrundenpick der Toronto Maple Leafs bekommen, die 2015 Lou Lamoriello als General Manager verpflichteten.

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