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David Quinn neuer Trainer der Rangers

Der 51-jährige ehemalige Assistent von Colorado war die letzten fünf Saisons Trainer der Boston University

von NHL.com/de @NHLde

David Quinn wurde am Mittwoch von den New York Rangers als neuer Trainer verpflichtet.

Der 51-Jährige war die letzten fünf Spielzeiten Trainer der Boston University. Er war ein Draft der ersten Runde, spielte aber niemals in der NHL. Bei den Colorado Avalanche war er bereits als Assistent tätig.

Er ersetzt Alain Vigneault, der am 8. April entlassen wurde, nachdem die Rangers zum ersten Mal in den letzten acht Jahren die Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs verpasst hatten.

Quinn ist der zweite Trainer in diesen Tagen, der die NCAA in Richtung NHL verlässt. Die Dallas Stars holten am 4. Mai Jim Montgomery von der University of Denver.

"Der nächste Trainer muss in der Lage sein, mit den Spielern zu arbeiten, die wir haben, den jungen Leuten, die wir haben und sie voranbringen", sagte Rangers Eigentümer James Dolan der New York Post am 20. April. "Ich mochte was ich bei den jungen Spielern sah und die Angestellten auch. ... Den Mann, den wir verpflichten, muss ein Trainer sein, der die Entwicklung fördert, ich kann das gar nicht genug betonen."

Quinn trainierte Boston University (BU), mit dem Einzug in das NCAA Championship Spiel in 2015, das sie 4:3 gegen Providence verloren, und in die letzten drei NCAA Regionalfinale in drei der letzten vier Jahre.

Buffalo Sabres Stürmer Jack Eichel, Boston Bruins Verteidiger Charlie McAvoy und Arizona Coyotes Stürmer Clayton Keller sind unter den Spielern, die er coachte.

"Zwei Dinge, die ich versuche zu sein: das eine ist fair, das zweite fordernd, und das ist ein schwerer Balanceakt", erzählte Quinn BU Today über seine Trainertätigkeit. "Wenn ein Trainer fordernd ist und dich beäugt, dann denkst du, 'Oh, er mag mich nicht', und das ist am weitesten entfernt von der Wahrheit. 'Nein ich mag dich nicht, ich möchte dich bestehen sehen und das ist es, was du tun musst, um Erfolg zu haben.'"

Quinn, ein Verteidiger, wurde an 13. Stelle im NHL Draft 1984 von den Minnesota North Stars ausgewählt, doch seine Spielerkarriere wurde unterbrochen, als man eine Bluterkrankung bei ihm feststellte. Er unterschrieb 1992 bei den Rangers und spielte für Binghamton in der American Hockey League ehe er 1993 zurücktrat, nachdem er für Cleveland in der International Hockey League spielte.

"Ich hatte natürlich vor in der National Hockey League zu spielen und bei Olympia, wie eigentlich jeder Spieler, der von der BU kommt", sagte Quinn. "Als ich herausfinden wollte, was ich mit dem Rest meines Lebens anstellen wolle, dachte ich, dass es wirklich cool wäre, in der Lage zu sein, für junge Studenten-Athleten das zu tun, was meine Trainer für mich getan hatten und das hat mich angetrieben ins Coaching einzusteigen."

Der aus Cranston, Rhode Island stammende Quinn begann seine Trainerkarriere als Assistent bei der Northeastern University in 1994 und war zwei Mal Assistent für die USA bei der IIHF Weltmeisterschaft (2007, 2012).

Quinn schloss sich der Avalanche als Trainer von Lake Erie in der AHL in 2009/10 an; er brachte es auf 115-94-7-20 ehe er Assistent bei Colorado unter Trainer Joe Sacco in 2012/13 wurde.

Am 26. März 2013 wurde er Trainer der Boston University und ersetzte Jack Parker gegen die Kandidaten Mike Sullivan, jetzt Trainer der Pittsburgh Penguins, und John Hynes, jetzt Trainer der New Jersey Devils. Quinn erreichte 105-68-21 in fünf Saisons und wurde am 20. April zum Trainer der USA bei der IIHF Junioren-Weltmeisterschaft 2019 bestimmt.

Rangers Assistenz General Manager Chris Drury spielte von 1994-98 für die Boston University und 13 der derzeitigen Rangers spielten in der NCAA Eishockey, inklusiver Verteidiger Kevin Shattenkirk an der BU.

New York erreichten in dieser Saison lediglich 34-39-9 und verpassten die Playoffs in der Eastern Conference um 20 Punkte. Sie besitzen den Draft Nr. 9 beim NHL Draft 2018 mit Boston University Stürmer Brady Tkachuk als einer der Top-Nachwuchsleute.

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