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Viermal "Pasta" am Feiertag bei den Bruins

Bostons Stürmer David Pastrnak beeindruckt mit einem Viererpack

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor

Pastrnaks vier Tore

ANA@BOS: Pastrnak trifft gegen die Ducks vier Mal

David Pastrnak schießt zum ersten Mal in seiner Karriere vier Tore und führt die Bruins zu einem 4:2-Sieg gegen die Ducks

  • 01:54 •

Am Columbus Day drehte vor allem David Pastrnak von den Boston Bruins auf und machte den Montag kurzerhand zu seinem persönlichen Feiertag: Beim 4:2-Heimsieg gegen die Anaheim Ducks erzielte der 23-jährige Tscheche alle vier Bruins-Tore und ist damit bereits der dritte Viererpacker in der Saison 2019/20.

Die David-Pastrnak-Show

Kein Zweifel: Es war der Nachmittag von Pastrnak. Der Stürmer zerlegte Anaheim nahezu im Alleingang. Fünf Schüsse gab der tschechische Flügelstürmer ab - vier davon zischten in die Maschen. Eine grandiose Ausbeute bei 16:13 Minuten Eiszeit (davon 2:33 im Powerplay).

Eine Direktabnahme vom linken Bullypunkt brachte das 1:0 (5., im Powerplay), der nächste Direktschuss vom rechten Bullykreis das 2:0 (32.). Dann reagierte Pastrnak nach einem Faceoff am schnellsten und schob die freiliegende Scheibe zum 3:1 ins Tor (43.). Im TD Garden regnete es nun Kappen, doch "Pasta" war noch nicht satt: Der 23-Jährige tippte einen scharfen Pass am zweiten Pfosten zum 4:1 über die Linie (45.). Der Viererpack war perfekt.

 

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Marchand begeistert - Lindholm übt Selbstkritik

"So etwas ist immer schön. Dafür werde ich aber auch bezahlt.", gab sich Pastrnak hinter bescheiden. "Wir haben ein paar Tore schießen können. Meine Reihen-Kollegen haben gute Spielzüge gemacht und ich habe ein paar gute Pässe von ihnen erhalten. Zwei wichtige Punkte für uns und für die Tabelle." 

Center Patrice Bergeron legte ihm das 1:0 auf, Flügelspieler Brad Marchand das 2:0 und 4:1. "Er kann es einfach", war Marchand begeistert von seinem Mitspieler. "Er ist so ein talentierter Spieler, gefährlich in jedem Spielzug, unabhängig davon, wo er ist und wo er den Puck bekommt. Du musst sicher gehen, dass du ihm den Puck servierst - andernfalls begibt er sich selbst in eine Position, in der er treffen kann."

Und auch beim Gegner hat Pastrnak einen bleibenden Eindruck hinterlassen. "Solche Abende hast du manchmal: Der Puck scheint dich irgendwie immer zu finden. So war es bei ihm heute. Aber wir, mich eingeschlossen, hätten einen besseren Job machen müssen, damit er da draußen nicht so viel Spaß hat", übte Ducks-Verteidiger Hampus Lindholm Selbstkritik.

Pastrnak folgt auf Mantha und Neal

Damit ist Pastrnak bereits der dritte Schütze in der laufenden Saison, dem vier Tore in einem Spiel gelangen. Zuvor hatten das auch Anthony Mantha von den Detroit Red Wings am 7. Oktober 2019 gegen die Dallas Stars sowie James Neal von den Edmonton Oilers am 9. Oktober gegen die New York Islanders geschafft. Drei Viererpacker in den ersten 13 Tagen einer Spielzeit - das gab es zuletzt 1992/93. In der gesamten Vorsaison 2018/19 gab es drei Vierer- und einen Fünferpacker: Patrik Laine (fünf Tore in einem Spiel für die Winnpeg Jets am 25. November 2018 gegen die St. Louis Blues) Brad Richardson (vier Tore, Arizona Coyotes, 1. März 2019 gegen die Vancouver Canucks), Blake Wheeler (vier Tore, Winnnipeg, 4. März 2019 gegen die Columbus Blue Jackets) und John Tavares (vier Tore, Toronto Maple Leafs, 26. März 2019, gegen die Florida Panthers).

Dass Pastrnak gerne mehrfach in einem Spiel trifft, ist nicht neu. Schon im Vorjahr gelangen ihm drei Hattricks. Insgesamt schnürte er nun schon fünf Dreierpacks in einer regulären NHL-Saison und ist damit erst der dritte Spieler in der Bruins-Geschichte, dem dieses Kunststück gelang bevor er 24 Jahre alt wird. Die anderen beiden sind Barry Pederson (sechs Hattricks) und Cam Neely (fünf Hattricks).

Video: DAL@DET: Mantha zum ersten Mal mit vier Toren

Landsmann Krejci verletzt

Einziger Wermutstropfen war an diesem Abend die Verletzung von Pastrnaks Landsmann David Krejci, der im zweiten Drittel ausschied und nicht wieder zurückkehrte. Ob der Zweitreihen-Mittelstürmer schon beim anstehenden Heimspiel gegen die Tampa Bay Lightning am Donnerstag (Ortszeit) zurückkehren wird ist noch offen. Danach geht es mit den Toronto Maple Leafs erneut gegen einen Atlantic-Division-Rivalen, erst auswärts, dann zuhause.

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