Bis zur 'Crunchtime' im Frühjahr sollte das von einer Mannschaft, die über so viel Routine verfügt wie die 'Pens', noch relativ komfortabel geradezurücken sein.
Auch ein Blick in den derzeitigen Tabellenkeller, auf die Teams mit den wenigsten Zählern, birgt einige namhafte Überraschungen. Mit den Arizona Coyotes und den Buffalo Sabres, welche derzeit die beiden letzten Plätze belegen, war dort unten zu rechnen, doch mit den Edmonton Oilers und den Montreal Canadiens, die gerade einmal 16 bzw. 18 Zähler auf ihrem Habenkonto haben, ganz bestimmt nicht. Diese beiden Franchises waren ursprünglich einmal angetreten um ein ernsthaftes Wort bei der Titelvergabe mitzureden.
Aus deutscher Sicht ist selbstverständlich die bisherige Bilanz von den Oilers mit dem deutschen Stürmer Leon Draisaitl eine Ernüchterung. Das Team kommt einfach nicht recht in Schwung. Zwar gab es immer wieder vereinzelt tolle Spiele zu bestaunen, doch folgt dann, mit unschöner Regelmäßigkeit, ein entsprechender Rückschlag.
Noch ist ausreichend Zeit die Lücke in der Tabelle zu schließen, sollte man mal in einen Positivlauf kommen - das Potenzial dazu hat das Franchise auf jeden Fall, doch nun sollte es schnell gehen.
Die Oilers wären nicht das erste Team, welches plötzlich keinen Weg mehr aus dem Tabellenkeller findet.
In Montreal ist die Lage ähnlich. Zunächst wurden von vielen Beobachtern die Offensiv-Qualitäten des Kaders in Frage gestellt, dann geriet auch Carey Price, der zu den weltbesten Torhütern der vergangenen Jahre zählt, plötzlich in die Kritik.