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Dank Donskoi ziehen Sharks gegen Kings in die 2. Runde

von Shawn Roarke / NHL.com

LOS ANGELES - San Jose Sharks Rechtsaußen Joonas Donskoi kam in dieser Saison ins Team und akzeptiert kein Nein als Antwort.

Am Freitag im Staples Center machte er sich einen Namen als Schütze des Siegtreffers beim 6-3 Erfolg in Spiel 5, der den Los Angeles Kings das Saisonaus bescherte.

Er verweigerte ein Nein als Antwort von Los Angeles Verteidiger Drew Doughty.

Donskoi, ein Rookie aus Raahe, Finnland, bestritt seine fünfte Stanley Cup Playoffpartie, traf nach 3:58 Minuten im dritten Drittel und leckte damit die Wunden, die sich die Sharks im zweiten Drittel selbst zugefügt hatten.

Sie lagen nach 25 Minuten mit 3-0 vorne. Ihre Tiefe im Kader hatte zur Führung geführt. Donskoi, Chris Tierney und Matt Nieto hatten jeweils ihr erstes Tor in dieser Western Conference Erstrundenserie erzielt.

Aber die Sharks schenkten alles her und Donskoi war bei allen drei Gegentreffern auf dem Eis.

Zu behaupten, dass es sich in der zweiten Drittelpause nicht gut angefühlt habe, wäre sogar noch untertrieben.

"Wir wollten das nach dem zweiten Drittel vergessen und nach vorne schauen", sagte Donskoi.

Mit Donskoi wurde in der Pause nicht gesprochen.

"Ich habe nicht mit ihm gesondert geredet", sagte Sharks Coach Peter DeBoer. "Wenn du 82 Spiele und sechs Monate mit einer Gruppe zusammen bist, dann gibt es einen Vertrauensfaktor. Sie hatten ein schlechtes Drittel abgeliefert, wir gaben dieser Reihe die Chance sich wiederzufinden und zurückzukommen und das haben sie gemacht."

Donskoi sagte auch nichts zu seinen Teamkollegen.

"Wir verstehen ohnehin nicht so viel von dem was 'Donkey' spricht", sagte Verteidiger Brent Burns.

Stattdessen nutzte Donskoi die Unterbrechung und vollzog nach welche Rolle er gespielt hatte als sich das Blatt auf schreckliche Weise, innerhalb von neun Minuten, zugunsten der Kings gewendet hatte.

Burns erzählte, dass er nicht überrascht gewesen sei, dass Donskoi einen guten Start ins dritte Drittel erwischte.

"Ich glaube er spricht mit dem Schläger", sagte Burns.

Donskoi sprach bei seinem ersten Shift im Drittel. Er führte den Puck über die blaue Linie ins Angriffsdrittel und wurde von Doughty, Kings' Verteidiger Nr. 1, bedrängt. Sie standen bis zur Torlinie im Zweikampf. Donskoi ließ sich von Doughty nicht einschüchtern und deckte den Puck ab bevor er ihn in den Slot spielte. Schließlich war Burns mit dem Schläger dran und drückte ihn links rüber.

Wer wartete da?

Ja, Donskoi. Er hatte sich von Doughty befreit und zog ums Tor. Er kam an den Puck, packte einen Handgelenkschuss aus und bezwang nach 3:58 Minuten Jonathan Quick auf der Fanghandseite.

Es gab nicht viele Sharks, die davon überrascht waren, dass sich Donskoi lange genug Doughty erwehren konnte. Sie stehen mit dem unnachgiebigen 24-Jährigen die ganze Zeit im Training auf dem Eis.

"Er ist nicht heimlich stark, sondern er ist stark", sagte Burns. "Er ist ein unglaublich begabter Kerl. Er ist etwas älter, dementsprechend ist er etwas reifer. Sein Umgang mit dem Puck ist besser als von manchem alten Hasen."

DeBoer war noch kein Trainer bei den Sharks als er Donskoi für Finnland bei der IIHF Eishockeyweltmeisterschaft 2015 spielen sah - aber er bemerkte ihn.

Als San Joses Coach sah ihn DeBoer zum ersten Mal beim Rookie Camp im August. Er nahm erneut Notiz von ihm und diesmal mehr als er tatsächlich erwartet hatte.

"Ich wusste nicht viel über ihn", sagte DeBoer. "Alles was ich wusste war, dass er ein gutes Jahr in der finnischen Liga hatte. Ein NHL-Trainer sagt automatisch 'OK, er wird unser American League Team verstärken und wir werden sehen, wie er sich macht.' Er hat ständig an der Tür geklopft und kein Nein akzeptiert."

Das hat sich am Freitag ausgezahlt, als die Sharks die Kings bezwangen, jene Mannschaft die sie 2014 mit einem Comeback schikaniert hatte, nachdem die Sharks in der Serie bereits mit 3-0 vorne gelegen waren. Auch 2013 gewannen die Kings Spiel 7.

Da sie sich auf mehr Spieler, als in der Vergangenheit, verlassen können, waren die Sharks in der Lage ihren Durchhänger im zweiten Drittel zu überwinden, der jenem aus dem dritten Drittel, das ihnen zwei Abende zuvor Spiel 4 gekostet hatte, ähnelte.

"Durch unsere Tiefe im Kader haben wir es geschafft", sagte DeBoer. "Das war ein Grund warum es in der Vergangenheit nicht geklappt hatte. Mit der Gruppe, die wir jetzt haben, haben wir auch die notwendige Tiefe, um so zu spielen."

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