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Coyotes und Rieder zeigen ihr großes Potenzial

Arizona gewinnt drei Spiele in Folge, bei denen der deutsche Stürmer jeweils punktet

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Für die Arizona Coyotes war die Saison 2017/18 im Grunde gelaufen, bevor sie richtig begonnen hatte. Nach einer verheerenden Niederlagenserie im Oktober geriet das angestrebte Ziel, bei der Vergabe der Playoff-Plätze im Westen ein ernstes Wörtchen mitzureden, rasch außer Reichweite. In der Folge wechselten sich Zwischenhochs und Tiefs in schöner Regelmäßigkeit ab. Doch in den vergangenen Tagen stellte die Mannschaft eindrucksvoll unter Beweis, welch enormes Potenzial in ihr steckt. Mit neun Punkten aus fünf Spielen schaffte sie fast die optimale Ausbeute.

In dieser Woche feierten die Coyotes drei Siege hintereinander. Mittendrin im Geschehen: Tobias Rieder. Der Landshuter schoss zwei Tore und bereitete drei Treffer vor. Zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit punktete der 25-jährige Flügelstürmer bei drei aufeinanderfolgenden Begegnungen. Gleich zum Saisonauftakt war ihm das ebenfalls gelungen.

Die gesamte Offensive der Coyotes zeigte sich zuletzt in prächtiger Verfassung. In den Partien gegen die Minnesota Wild (4:3 n. V.), die Philadelphia Flyers (3:4 n. P.), die Chicago Blackhawks (6:1), die San Jose Sharks (2:1) und die Montreal Canadiens (5:2) erzielte Arizona 20 Tore. Das Argument, dass manche Teams zum jetzigen Zeitpunkt der Saison gegen das Schlusslicht die nötige Ernsthaftigkeit vermissen lassen, würde der Leistung der Coyotes nicht gerecht. Viele der Kontrahenten benötigen schließlich im engen Rennen um die Playoff-Qualifikation jeden Zähler.

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Der Aufschwung der Schützlinge von Coach Rick Tocchet deutete sich bereits nach dem Jahreswechsel an. Rieder begründete dies vor Kurzem in einem Gespräch mit NHL.com/de wie folgt: "Es war unsere feste Absicht neu anzufangen. Wir treten jetzt wieder als ein richtiges Team auf. Daher läuft es besser." Die Schwierigkeiten gerade zu Beginn der Serie führt er auf verschiedene Faktoren zurück. "Wir hatten ein neues Trainerteam und viele neue, vor allem junge Spieler. Unsere Trainer haben ein System eingeführt, das erst fruchten musste. Hinzu kam, dass wir etliche Partien hatten, in denen wir 50 Minuten gut gespielt, sie aber dann aber in den schlechten zehn Minuten verloren haben." Was die nahe Zukunft anbelangt, ist der deutsche Nationalspieler optimistisch. "Wir arbeiten täglich daran, das Konzept und die Idee unseres Trainers noch perfekter umzusetzen. Ich denke, das wird uns in den weiteren Saisonspielen helfen. Wenn wir unser System durchziehen, sind wir schwer zu schlagen", meinte Rieder.

Für ihn persönlich kommt die Hochphase nach mancherlei Durstrecke genau zur rechten Zeit. Sein im Herbst 2016 geschlossener Zweijahresvertrag bei den Coyotes läuft zum Saisonende aus. Starke Auftritte wie in der jüngsten Vergangenheit sind da zweifellos die beste Empfehlung für eine Vertragsverlängerung. Zugleich dürften sie Handelsvertreter anderer Klubs auf den Plan rufen, um sich bei den Coyotes und Rieder nach der Bereitschaft zu einem Wechsel innerhalb der NHL zu erkundigen.

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