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Connor McDavid glänzt bei seinem Comeback

Oilers-Kapitän ist zurück nach seiner Verletzung und führt Edmonton zum Sieg in L.A.

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor

McDavid trifft nach Rückkehr

EDM@LAK: McDavid erzielt ein Tor nach seiner Rückkehr

Connor McDavid erzielt mit der Rück bei 2-gegen-1 ein unglaubliches Tor im ersten Spiel nach seiner Verletzungspause.

  • 00:46 •

Die Edmonton Oilers haben ihren Superstar Connor McDavid zurück. Der Kapitän meldete sich beim 4:2-Auswärtssieg gegen die Los Angeles Kings im Staples Center eindrucksvoll zurück, führte seine Mannschaft mit einem Tor und zwei Assists zum Sieg und wurde zum Spieler des Spiels gewählt.

McDavid ist wieder da

"Es hat sich am Anfang ein bisschen komisch angefühlt, aber das hat sich im Laufe des Spiels gelegt", sagte McDavid, der sechs Spiele aufgrund einer Verletzung der hinteren Oberschenkelmuskulatur verpasst hatte. "Ich denke, das Timing ist alles. Das Spiel kann sich ein wenig seltsam anfühlen, wenn du eine Weile gefehlt hast."

Da kam die Partie gegen L.A. gerade recht für McDavid, der gegen einen seiner "Lieblingsgegner" ein Drei-Punkte-Spiel (ein Tor, zwei Assists) aufs Eis legte: In den vier Vergleichen mit Los Angeles in der laufenden Saison sammelte der Mittelstürmer drei Tore und sechs Assists. Zwei von insgesamt 23 Multi-Punkt-Spielen in dieser Spielzeit lieferte er gegen die Kings.

Besonders sehenswert war McDavids Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0. In einer Zwei-auf-Eins-Situation entschied sich der 23-Jährige nicht für den Querpass, sondern narrte Torwart Calvin Petersen mit einer schnellen Bewegung nach außen und traf ins Tor (37.). "Wir hatten schon davor drei Zwei-auf-Eins-Situationen, die schon genauso abgelaufen sind, deshalb habe ich gedacht, dass Drew Doughty bei Sam Gagner bleibt und das hat mir die Chance gegeben, die Bewegung zu machen", erinnerte sich Matchwinner McDavid hinterher.

Video: SJS@EDM: McDavid zeigt seine Schnelligkeit und trifft

Nugent-Hopkins: "Es ist großartig, dass wir ihn zurückhaben"

Der Kanadier macht genau da weiter, wo er vor seiner Zwangspause aufgehört hatte. Verletzungsübergreifend kommt McDavid auf 20 Scorerpunkte (neun Tore, elf Assists) in seinen letzten 13 Spielen.

"Natürlich ist es großartig, dass wir ihn zurückhaben", freute sich Mitspieler Ryan Nugent-Hopkins. "Du siehst es an den Dingen, die er macht. Er ist immer gefährlich, wenn er den Puck berührt und das weiß auch jedes Team. Es ist kein Geheimnis, und trotzdem gelingt es ihm in jedem Spiel. Dass er in seiner ersten Partie nach der Verletzung so auftritt, ist mehr als beeindruckend."

Und auch Oilers-Trainer Dave Tippett ist froh, einen absoluten Ausnahmespieler zurück in der Aufstellung zu haben: "Top-Spieler machen die anderen Spieler um sich herum besser. Manchmal sind es die Spieler selbst, die dich besser in Szene setzen, manchmal ist es alleine die Aura, sie auf dem Eis zu haben, damit man als Team gut und mit Selbstvertrauen spielt. Das macht es aus."

 

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Draisaitl bleibt heiß und centert eine formstarke Reihe

Allerdings muss man Edmonton zu Gute halten, dass es auch in der Zeit ohne McDavid das Leistungsniveau hochhalten konnte: Ohne ihren Kapitän kamen die Oilers auf eine 3-2-1-Bilanz. Auch ein Verdienst des zweiten Superstars in Edmonton: Leon Draisaitl. Der 24-jährige Kölner sammelte zwölf Scorerpunkte (vier Tore, acht Assists) während McDavids Sechs-Spiele-Abstinenz und kommt nach einem von McDavid vorbereitetem Powerplay-Tor zum 1:0 in L.A. (20.) auf 15 Punkte (sieben Tore, acht Assists) in seinen letzten acht Partien.

Draisaitl macht genauso wie McDavid seine Nebenleute enorm besser und bildet eine schlagkräftige Sturmreihe als Center neben Nugent-Hopkins und Kailer Yamamoto. "RNH", der gegen die Kings zum 2:0 traf (26.), kann eine persönlichen Punkteserie von drei Spielen (drei Tore, zwei Assists) vorweisen. Yamamoto (ein Assist gegen Los Angeles) bringt es auf sieben Punkte (zwei Tore, fünf Assists) in seinen letzten fünf Partien.

Video: EDM@LAK: Draisaitl haut im PP McDavids Pass rein

McDavid bildete eine Linie mit Gagner und Alex Chiasson und bereitete auch den vierten Oilers-Treffer an diesem Abend von Josh Archibald vor (60., Empty Net).

"Wir haben ihren beiden Top-Spielern zu viele Freiräume gegeben. Wir hatten wirklich probiert, das vor dem Spiel an die Mannschaft zu adressieren", zeigte sich Kings-Coach Todd McLellan angesichts der Leistung der Super-Stars McDavid und Draisaitl ratlos.

Voll auf Playoff-Kurs

Dank des "Duo infernale", aber auch dank deutlich mehr Secondary Scoring und Tiefe im Vergleich zum Vorjahr, ist Edmonton voll auf Playoff-Kurs. Die Oilers (33-22-7, 73 Punkte) belegen Rang zwei in der Pacific Division, hinter den Vegas Golden Knights (34-22-8, 76 Punkte) und vor den Vancouver Canucks (33-22-6, 72 Punkte), Calgary Flames (32-25-6, 70 Punkte) und den Arizona Coyotes (31-26-8, 70 Punkte).

Der Sieg in Los Angeles war ein gelungener Auftakt für einen Drei-Spiele-Roadtrip, der Edmonton noch zu den Anaheim Ducks (26. Februar, 4 Uhr MEZ, live auf NHL.tv) und nach Las Vegas (27. Februar, 4.30 Uhr MEZ, live auf NHL.tv) führen wird.

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