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Claude Julien holt 387. Sieg mit Boston

von Matt Kalman / NHL.com

BOSTON – Die Chicago Blackhawks mit dem Deutschen Christian Ehrhoff in ihren Reihen haben am Donnerstag (Ortszeit) bei den Boston Bruins im TD Garden mit 2-4 verloren. Der Verteidiger stand 21:19 Minuten auf dem Eis und steuerte einen Assist bei.

Bruins Coach Claude Julien egalisierte in der Partie den Rekord von Art Ross, was die meisten Siege in der Geschichte der Franchise betrifft. Es war Juliens 387. Erfolg in neun Jahren als Verantwortlicher an der Bande der Bruins. Seine Bilanz mit Boston lautet nun 387-215-85.

Die Tore für die Bruins markierten Ryan Spooner, Loui Eriksson, Patrice Bergeron und Brad Marchand. Letztere verbuchten zudem jeweils noch einen Assist. Goalie Tuukka Rask kam auf 25 Saves für die Bruins (36-23-6), die nun zum ersten Mal seit Dezember wieder zwei Heimsiege in Folge feierten. Am Dienstag hatten sie gegen die Calgary Flames mit 2-1 gewonnen.

Für die Blackhawks (40-21-5) waren Jonathan Toews und Tomas Fleischmann erfolgreich. Schlussmann Scot Darling kam auf 21 Saves. Für Chicago war es die erste Pleite nach zwei Siegen, darunter ein 5-2 auswärts bei den Detroit Red Wings am Mittwoch.

Bergeron eröffnete den Torreigen nach 1:18 Minuten. Er stolperte zunächst, als er tief in Chicagos Zone dem Puck nachjagte, rappelte sich jedoch auf und kam als erster an die Scheibe. Mit einem Schlenzer aus dem Handgelenk von links überwand er Darling.

Nach Schüssen stand es 8-1 für die Bruins, als Center Noel Acciari auf die Strafbank musste. Die Blackhawks nutzten die Überzahl zum 1-1-Ausgleich. Christian Ehrhoff zog von der blauen Linie ab, Andrew Ladd leitete den Abpraller weiter auf Toews, der seinen 23. Saisontreffer markierte (14:14). Ladd landete damit zum sechsten Mal hintereinander in der Scorerwertung.

Die Bruins gingen 21.3 Sekunden vor der ersten Pause erneut in Führung. Marchand bezwang Darling wiederum mit einem Schuss von links aus dem Handgelenk. Es war Saisontreffer Nummer 33 für Marchand.

Spooner sorgte dafür, dass das erste Powerplay der Bruins in der Begegnung von Erfolg gekrönt war. Toews brummte gerade zwei Minuten wegen hohen Stocks ab. Bergeron servierte Spooner den Puck, der mit einem Schlagschuss von links Darling zum 3-1 überwand (2:31). Es war Spooners erstes Tor seit 13 Spielen.

Nachdem sie Chicagos zweites Powerplay schadlos überstanden hatten, zogen die Bruins auf 4-1 davon. David Krejci blockte einen Schuss in Bostons Zone und passte nach vorne auf Eriksson, der gekonnt vollendete (15:24).

Fleischmann verkürzte zwar noch nach Pass von Teuvo Teravainen auf 2-4, doch der Treffer fiel zu spät. 49.1 Sekunden reichten nicht mehr aus, um den Sieg der Bruins noch einmal zu gefährden. Bostons Goalie Rask hatte dem Offensivdrang der Blackhawks im letzten Abschnitt (11-2 Schüsse) mit einer guten Leistung die Stirn geboten.

Die Bruins bestreiten am Samstag ihr letztes von vier aufeinanderfolgenden Heimspielen gegen die Washington Capitals. Chicago erwartet am Sonntag die Detroit Red Wings.

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