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Chara, Rafalski, Hossa halfen Teams Stanley Cup zu holen

von John Kreiser / NHL.com

NHL General Managers sind angespannt Einkaufen zu gehen wenn die Free Agent Periode am 1. Juli beginnt.

Free Agents unter Vertrag zu nehmen erlaubt den GMs ihre Mannschaften mit Talenten auszustatten ohne anderen Mannschaften wie bei einem Trade Kompensationen zukommen lassen zu müssen.

Unter hunderten von Spielern, die ihr Team durch die Free Agency gewechselt haben, haben wir die besten 10 Verpflichtungen in den vergangenen zehn Jahren aufgelistet:

Zdeno Chara, Boston Bruins (2006) – Die Ottawa Senators entschieden sich nach der Saison 2005-06, dass sie entweder Wade Redden oder Zdeno Chara behalten würden, aber nicht beide. Sie entschieden sich für Redden und die Boston Bruins waren mehr als glücklich Chara für fünf Jahre unter Vertrag nehmen zu können. Am Ende der Laufzeit durfte Chara als Kapitän der Bruins den Stanley Cup von NHL Commissioner Gary Bettman in Empfang nehmen und die Bruins beendeten in 2011 dadurch eine 39-jährige Durststrecke beim Titelgewinn.

Chara unterschrieb dann für weitere sieben Jahre bei den Bruins, was ihn bis zum Ende der Saison 2017-18 dort verpflichtet. Er gewann die Norris Trophy in 2009, den Wettbewerb des härtesten Schusses während den All-Star Skills fünf Mal in Folge (2007-2012) und wurde für die meiste Zeit des vergangenen Jahrzehnts zu einem der besten Verteidiger der NHL.

Brian Rafalski, Detroit Red Wings (2007) – Rafalski hatte den Stanley Cup zwei Mal während sieben Spielzeiten mit den New Jersey Devils gewonnen. Aber der in Dearborn, Michigan, gebürtige Verteidiger kehrte nach der Saison 2006-07 nach Hause zurück, indem er einen Fünf Jahres Vertrag bei den Detroit Red Wings unterschrieb. Rafalski erwies sich als idealer Partner für Nicklas Lidstrom. Er verhalf den Red Wings zum Stanley Cup in 2008 und zu Spiel 7 des Cup Finals in 2009.

Er spielte vier Spielzeiten bei Detroit, ehe er mit 37 Jahren entschied, sich zur Ruhe zu setzen, teilweise weil er Knie und Rückenprobleme hatte. Rafalski hatte 35 Tore, 169 Assists und eine Plus 78 in 292 Spielen der regulären Saison mit Detroit und war außerdem während seiner Zeit bei den Red Wings zwei Mal in den Top 10 bei der Abstimmung für die Norris Trophy. Der dreimalige Stanley Cup Gewinner wurde 2014 für die U.S. Hockey Hall of Fame ausgewählt.

Anton Stralman, Tampa Bay Lightning (2014) – Stralman lieferte zu keiner Zeit große offensive Zahlen während seiner ersten sieben Jahre NHL, aber er wurde still und heimlich einer der effektivsten Verteidiger, nachdem er sich im Herbst 2011 den New York Rangers anschloss. Er wurde nach seiner dritten Saison in New York zum Free Agent und die Lightning verloren keine Zeit, ihn für fünf Jahre unter Vertrag zu nehmen. Wenn es etwas gibt, in dem Stralman danach noch besser wurde, dann ist es, dass er anschließend seine zwei besten offensiven Spielzeiten hatte und regelmäßig mit seinem Partner Victor Hedman eines der besten Verteidigerpaare der NHL bildete.

Brian Elliott, St. Louis Blues (2011) – Elliott hatte nachweislich die schlechteste Saison seiner NHL Karriere, als er im Sommer 2011 in die Free Agency ging und die Blues waren in der Lage ihn für ein Jahr mit einem Zwei-Wege-Vertrag zu binden. Elliott zahlte es St. Louis zurück, indem er eine Bilanz von 23-10-4 mit einem Gegentorschnitt von 1,56 und einer Fangquote von 94,0 in 38 Spielen erreichte. Es endete damit, dass er fünf Spielzeiten bei den Blues verbrachte und 104-46-16 erreichte und sein schlechtester Gegentorschnitt während dieser Spanne 2,28 war. Elliott bildete eine gute Kombination im Tor mit Jaroslav Halak, Ryan Miller und Jake Allen, ehe er vor wenigen Tagen am 24. Juni zu den Calgary Flames getradet wurde.

Marian Hossa, Chicago Blackhawks (2009) – Es brauchte einen zweiten Anlauf in der Free Agency für Hossa, um den Stanley Cup zu gewinnenn. Er unterschrieb für ein Jahr bei Detroit im Sommer 2008, nachdem die Red Wings Hossa und die Pittsburgh Penguins im Stanley Cup Finale bezwungen hatten. Doch die Penguins revanchierten sich in 2009 und Hossa, stand erneut auf der Verliererseite.

Er war wieder auf dem Markt und schloss sich daraufhin den Blackhawks an, indem er einen 12-Jahres Vertag unterschrieb. Seitdem war er eine Schlüsselfigur in einer Mannschaft, die den Cup drei Mal in sechs Spielzeiten gewinnen konnte und Chicago half die Durststrecke beim Cupgewinn in 2010 nach 49 Jahren zu beenden. Hossa kommt auf 160 Tore und 370 Punkte in 461 Spielen in sieben Spielzeiten mit Chicago und das erste Tor, das er nächste Saison erzielen wird, wird das 500. seiner Karriere sein.

Petr Sykora, Pittsburgh Penguins (2007) – Pittsburgh verpflichtete Sykora, einen elfmaligen 20 Tore Schützen, im Sommer 2007 für zwei Jahre, um die Tiefe des Kaders hinter Sidney Crosby zu stärken. Er machte genau das. In der Reihe mit Evgeni Malkin spielend, erzielte er 28 Tore und beendete die Saison 2007-08 mit 63 Punkten, ehe er den entscheidenden Treffer in der dritten Verlängerung in Spiel 5 vom Stanley Cup Finale gegen die Detroit Red Wings erzielte. Sykora markierte 25 Tore in 2008-09 und war Mitglied der Penguins Mannschaft, die sich für ihre Cup Final Niederlage gegen die Red Wings im Jahr zuvor revanchierte. Sykora zog im Sommer 2009 weiter, aber nicht bevor er aus dem Cup trinken durfte.

Marian Gaborik, New York Rangers (2009) – Die Rangers hielten nach offensiver Stärke Aussicht, als sie den damals 27-jährigen Gaborik für fünf Jahre unter Vertrag nahmen. Gaborik stellte seine Bestleistung von 42 Toren in seiner ersten Saison in New York ein, fiel jedoch auf 22 in 2010-11, als er 20 Spiele wegen einer Verletzung verpasste und kehrte mit 41 Treffern in 2011-12 zurück. Er half den Rangers in diesem Jahr die Presidents’ Trophy als das beste Team der regulären Saison zu gewinnen und in das Eastern Conference Finale einzuziehen.

Die Rangers tradeten Gaborik zu den Columbus Blue Jackets vor der NHL Trade Deadline 2013 und er schloss sich danach den Los Angeles Kings für ihren Lauf zum Stanley Cup Gewinn 2014 an, aber er produzierte nicht mehr so hohe Zahlen, wie er sie bei den Rangers erreicht hatte.

Dominik Hasek, Detroit Red Wings (2006) – Die Red Wings brachten Hasek, einen sechsmaligen Gewinner der Vezina Trophy, im Alter von 41 Jahren zurück, nachdem er während seiner Zeit bei den Ottawa Senators in der Saison 2005-06 mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Er schaute die folgenden zwei Spielzeiten bei den Red Wings so gut wie immer aus und erreichte eine Bilanz von 65-21-9 mit einem Gegentorschnitt von 2,05 in 2006-07 und 2,14 in 2007-08.

Hasek half Detroit in 2007 das Western Conference Finale zu erreichen und ging in die Stanley Cup Playoffs 2008 als Starter, ehe er Unsicherheiten zeigte und durch Chris Osgood ersetzt wurde, der die fehlenden 14 Siege einfuhr, um den Cup zurück nach Detroit zu bringen.

Matt Moulson, New York Islanders (2009) – John Tavares kam als Nummer 1 Zug aus dem NHL Draft 2009 zu den Islanders und das stellte sich als eine gute Nachricht für Moulson heraus, der Tavares schon für eine lange Zeit seines Lebens kannte. Tavares hatte Eishockey und Lacrosse mit Moulsons jüngerem Bruder in Mississauga, Ontario, gespielt und Moulson, ein Minor-League Free Agent, unterschrieb bei den Islanders während des Sommers und entwickelte eine tolle Chemie mit Tavares. Er erzielte 30, 31 und 36 Tore in seinen ersten drei Spielzeiten bei den Islanders, gewöhnlich als Tavares’ Linksaußen.

Moulson kam auf 44 Punkte in 47 Spielen in 2012-13 und half den Islanders erstmals seit 2007 die Stanley Cup Playoffs wieder zu erreichen. In der folgenden Saison wurde er aber früh im Austausch für Stürmer Thomas Vanek zu den Buffalo Sabres abgegeben.

Joel Ward, San Jose Sharks (2015) – Ward bot eine Kombination von Bissigkeit und Scoring Fähigkeiten an, welche die Sharks meinten zu benötigen, als sie in der Saison 2014-15 die Playoffs verpassten, also nahmen sie ihn für drei Jahre unter Vertrag. Er lieferte Punkte über die Kadertiefe. Ein Fakt, den die Sharks vermisst hatten. Er kam auf 21 Tore und 43 Punkte in 79 Spielen dieser Saison, während er die meiste Zeit in der dritten Reihe spielte. Ward ergänzte sieben Treffer und 13 Punkte in 24 Playoff Spielen und half San Jose erstmalig in ihrer 25-jährigen Geschichte in das Stanley Cup Finale einzuziehen.

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