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Brodeur fügt beeindruckendem Lebenslauf Tor hinzu

von Dan Rosen / NHL.com

Die New Jersey Devils werden Martin Brodeur ehren, indem sie am 8. Februar vor dem Prudential Center eine Statue zu seinen Ehren enthüllen und vor dem Spiel gegen die Edmonton Oilers am 9. Februar seine Nummer 30 in den Ruhestand schicken. NHL.com ehrt Brodeur in einer Reihe von Berichten durch einen Rückblick auf seine Rekordbrechende und vermutlich Hall of Fame würdige Karriere.

Hier ist die Geschichte von Brodeurs Tor in den Stanley Cup Playoffs 1997:


Der frühere Stürmer der New Jersey Devils, John MacLean fuhr im ersten Spiel des Eastern Conference Viertelfinals, gegen die Montreal Canadiens am 17.April 1997, über die rote Linie, den Schläger ausgestreckt und wartete auf einen von Brodeurs präzisen Pässen.

Der Puck kam zwar, allerdings nicht auf dem Eis, nicht auf MacLeans Schläger. Er war in der Luft, nicht außerhalb von MacLeans Reichweite, aber hoch genug damit er ihn mit dem Handschuh herunterholen müsste statt mit dem Schläger.

"Ich war nahe dran, sehr nah," sagte MacLean.

Man stelle sich vor er hätte Ihn gestoppt. Man stelle sich vor er hätte nicht gemerkt, was Brodeur in der letzten Minute von New Jerseys 5:2 Sieg versuchte. Er wäre bekannt geworden als der Spieler, der Brodeurs Stanley Cup Playoff Tor gegen das Team seiner Kindheit zu nichte gemacht hat.

Nein. Das konnte MacLean nicht. Das Tat er nicht.

"Ich hatte eine Ahnung was er tat," sagte MacLean.

Und Brodeur tat es, er lies den Puck durch die Luft segeln und sich ins Tor senken, dass Jocelyn Thibault erst Sekunden früher verlassen hatte und wurde somit der zweite Torhüter in der Geschichte der NHL, der ein Tor in den Playoffs erzielte. Ron Hextall schaffte das am 11. April 1989.

"Das auch noch gegen Montreal zu schaffen, wie meine Freunde die zuschauten sauer auf mich wurden, das machte es sogar noch besser," sagte Brodeur. "Wisst ihr was? Ich hatte haufenweise Chancen als ich im Nachwuchs gespielt habe und habe es nicht geschafft. Ich war immer stolz darauf aktiv zu sein, den Puck zu spielen, aber tatsächlich ein Tor zu schießen, in der Situation hat einfach alles gepasst."

Brodeur erinnert sich genau daran.

"Dave Manson machte wahrscheinlich den schlechtesten Dump-in den man bei einem Torhüter machen kann, der den Puck spielen kann," sagte Brodeur. "Er hat ihn mir fast aufgelegt. Ich drehte mich um, alle gingen aus dem Weg, wir hatten zu der Zeit zwei Tore Vorsprung und ich dachte mir so, 'Wisst ihr was? Ich versuchs einfach.' Ich ging auf ein Knie um sicher zu sein, dass ich den Puck so gut wie möglich treffe. Ich konnte ihn hoch über die rote Linie schießen. Er flog über einige der Jungs. Ich war überrascht, dass Johnny Mac ihn nicht berührt hat. Er wusste das war ein Schuss."

Doug Gilmour holte den Puck aus dem Netz bevor er über das Eis kam um Brodeur zu gratulieren.

"Ich hatte in diesen Playoffs kein Tor," sagte Gilmour und lachte. "Er hat öfter getroffen als ich, aber ich hatte mehr Vorlagen."

Gilmour war in seiner 14. NHL Saison. Es war das erste Mal, dass er einen Torhüter mit einem Torschuss ein Tor erzielen sah. Das ist in der Geschichte der NHL nur sieben mal passiert.

Brodeur wurden in seiner Karriere zwei weitere Tore zugeschrieben, aber das Playoff Tor war das einzige zu dem er den Puck selbst ins Tor geschossen hatte.

"Es gibt ein Bild das mich mit meinem breiten grinsen zeigt, während ich nach dem Tor in die Luft springe und wenn man genau über meine Schulter schaut, sieht man meinen Bruder (Denis) und in seinen Händen meinen Sohn Anthony," sagte Brodeur. "Ich liebe dieses Bild. Ich hatte damals Saisonkarten für die dritte Reihe hinter meiner Stockhand. Das ist ziemlich cool."

Der frühere Devils Torhüter Chris Terreri erinnert sich daran im Fernsehen zu sehen wie Brodeur das Tor erzielt. Er war aufgeregt, aber nicht überrascht.

"Man wusste, es ist nur eine Frage der Zeit," sagte Terreri.

Das war die allgemeine Ansicht der Devils als Brodeur 1993-94 richtig ankam. Seine Fähigkeiten am Puck waren erstklassig, so gut wie Hextall, manche sagen sogar besser.

Der frühere Torwarttrainer der Devils Jacques Caron sagte Brodeurs Stockbeherrschung kommt daher, dass er Stürmer war bevor er Torhüter wurde.

"Und er hat großartige Hände," sagte Caron. "Er ist auch ein klasse Golfer. Seine Hand-Auge-Koordination ist gut und er hat das Selbstvertrauen, etwas zu können, würde er seine Netz verlassen. Es ging nicht nur darum den Puck von der Bande weg zu kriegen. Er liebte es den Puck zu spielen. Das machte ihn zu etwas besonderem."

Es änderte auch die Spielweise der Devils. Brodeur konnte der dritte Verteidiger sein bis die NHL die Begrenzung hinter dem Netz einführte, um Torhüter von den Ecken fern zu halten.

"Was denkt ihr warum ich da vorne an der roten Linie war?" sagte MacLean. "Wegen der Art wie er den Puck behandelte. Man dachte, 'Oh, Marty hat ihn, durchstarten.' Es gab immer die Chance, dass er schießen oder einen perfekten Pass spielen würde. Man machte es sogar wenn ein Torhüter im Netz stand, weil man wusste man könnte einen Steilpass kriegen. Nicht viele Torhüter konnten das.“

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