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Brent Burns hofft nach Tor auf die Trendwende

Der Treffer zum 5:4 gegen die Hurricanes war erst der zweite in dieser Saison für den Sharks-Verteidiger

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

War das Spiel am Donnerstagabend endlich die persönliche Trendwende für Brent Burns von den San Jose Sharks? Der Verteidiger erzielte beim 5:4-Erfolg seines Teams nach Verlängerung gegen die Carolina Hurricanes seinen zweiten Saisontreffer und steuerte zudem einen Assist bei.

War das Spiel am Donnerstagabend endlich die persönliche Trendwende für Brent Burns von den San Jose Sharks? Der Verteidiger erzielte beim 5:4-Erfolg seines Teams nach Verlängerung gegen die Carolina Hurricanes seinen zweiten Saisontreffer und steuerte zudem einen Assist bei.

Es waren erst seine Punkte zwei und drei im laufenden Monat. Im Spiel gegen die Florida Panthers am 1. Dezember war ihm zuletzt eine Vorlage gelungen. Am Donnerstag schoss er den spielentscheidenden Treffer nach 22 Sekunden in der Verlängerung. Ein absolutes Highlight, das dem letztjährigen Norris-Trophy-Kandidaten den nötigen Auftrieb verleihen könnte. Denn die Erwartungen an Burns sind deutlich höher angesiedelt, nachdem er wiederholt Spielzeiten mit mindestens 27 Saisontreffern abgeliefert hat.

In bisher 906 NHL-Hauptrundenspielen stehen für den 1985 im kanadischen Barrie geborenen Rechtshänder 172 Tore, 341 Assists und somit 513 Punkte zu Buche. Die magere Ausbeute von zwei Toren nach mehr als einem Viertel der laufenden Saison ist nicht das, was man vom 32-Jährigen kennt.

Schon in der regulären Spielzeit hatte er am Donnerstag gegen die "Canes" die Chance auf einen Treffer, diese jedoch vergeben. Umso schöner für ihn, dass er wenig später Cam Ward doch noch überwand. Anschließend ging er in einer großen Jubeltraube seiner Mitspieler unter.

Video: CAR@SJS: Burns tunnelt zum Siegtor in OT

"Es hat mit Joe Thornton angefangen. Er hat uns im Verteidigungsdrittel ausgeholfen. Und auch Joe Pavelski hat einen tollen Pass gespielt in dieser Szene", ", lobte Burns nach dem Spiel seine beiden Vorlagengeber. "Es war schön zu sehen, dass die Scheibe am Ende tatsächlich reingegangen ist. Für die Fans war das natürlich herausragend", freute sich Burns weiter. "Das Spiel hatte mal wieder alles zu bieten."

Barclay Goodrow hatte mit einem Tor in Unterzahl rund acht Minuten vor dem Ende des Schlussdrittels den wichtigen 4:4-Ausgleich für die Kalifornier erzielt und den Gastgebern so überhaupt erst die Verlängerung ermöglicht. Die Sharks hatten damit sogar einen Drei-Tore-Rückstand aufgeholt. Darüber hinaus netzten Logan Couture, Melker Karlsson und Thornton in Überzahl ein für San Jose ein. Thornton sicherte sich nebenbei Rang 19 in der ewigen Scorerliste der NHL, mit nun 1410 Punkten.

Sebastian Aho traf im Eröffnungsdrittel innerhalb von nur fünf Minuten zweimal für die Hurricanes. Auch Victor Rask war für die Gäste erfolgreich. So lagen die Gastgeber frühzeitig mit 0:3 zurück. Den vierten Hurricanes-Treffer steuerte später Jeff Skinner bei. Dennoch reichten diese vier Tore nicht zum Sieg. Das Team aus Raleigh hat nun drei seiner letzten vier Spiele verloren.

Logisch, dass die "Canes" mit dem gesamten Spielverlauf nicht besonders glücklich waren. "Nach dem zweiten Gegentreffer haben sie uns läuferisch übertrumpft", beklagte Skinner hinterher. "Wir haben das Momentum einfach nicht wiederbekommen und mit ihrer Intensität im letzten Drittel nicht mithalten können."

Sharks-Torhüter Martin Jones hatte ebenfalls seinen Anteil an der Trendwende im Spiel. Er kam auf 21 Rettungstaten. "So will man natürlich nicht in ein Spiel starten", beklagte Sharks-Trainer Peter DeBoer hinterher. "Aber wir haben uns heute erfolgreich aus dem Loch befreit."

Drei Gegentreffer innerhalb von nur 5:13 Minuten, wie im ersten Abschnitt gegen die Hurricanes, dürften Burns & Co. bei ihren künftigen Auftritten vermeiden wollen - auch wenn das positive Ende für neues Selbstvertrauen beim offensivstarken Verteidiger gesorgt haben dürfte. Die nächste Gelegenheit, dies weiter zu steigern, bietet sich für Burns bereits am Samstag im Heimspiel gegen die seit Wochen kriselnden Ottawa Senators.

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