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Masterton Trophy-Finalisten benannt

Boyle, Luongo, Jordan Staal als Spieler mit besonderer Ausdauer, Hingabe und Fairness im und für das Eishockey nominiert

von NHL.com/de @NHLde

Brian Boyle (New Jersey Devils), Roberto Luongo (Florida Panthers) und Jordan Staal (Carolina Hurricanes) wurden am Samstag als die drei Finalisten um die Masterton Trophy benannt, welche jährlich Spielern mit besonderer Ausdauer, Hingabe und Fairness im und für das Eishockey verliehen wird.

Der Sieger wird im Rahmen der NHL Awards 2018 im Hard Rock Hotel & Casino am 20 Juni in Las Vegas gekürt. Die Veranstaltung wird präsentiert von Hulu.

Der 31-jährige Boyle wurde im vergangenen Trainingslager mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Er hat sich inzwischen erfolgreich zurück in den Kader New Jerseys gearbeitet. Seit dem 1. November erzielte er 10 Tore in 25 Spielen. In der 'Hockey Fights Cancer'-Nacht der Devils, ein 3:2 über die Vancouver Canucks im Prudential Center am 24. November, war er ebenfalls als Torschütze erfolgreich. Boyle versäumte ganze drei Spiele nach seinem Comeback und vertrat das Franchise auch beim Honda NHL All Star Game 2018.

 

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Der 39-jährige Luongo überwand im Saisonverlauf gleich diverse Verletzungen und führte die Panthers im Saisonfinale wieder eindrucksvoll an. Er hat die meisten Siege aller Torhüter in der Franchise-Geschichte aufzuweisen, versäumte jedoch zwei Monate der Spielzeit vor seiner Rückkehr am 17. Februar, als die Panthers bei seinem Comeback mit 6:3 gegen Calgary siegten. In 13 Spielen danach brachte es Luongo auf eine Statistik von 9-3-1, bei einem Gegentorschnitt von 2,44 und einer Fangquote von 92,8%. Am 22. Februar hielt Luongo vor dem Heimspiel gegen die Wahington Capitals im BB&T Center eine besonders emotionale Rede, in der er den Opfern des kurz zuvor zu beklagenden Parkland-Anschlags gedachte. Er selber lebt seit 12 Jahren in der Nachbarschaft der betroffenen Gemeinde, in welcher kurz zuvor der furchtbare Amoklauf in der örtlichen Marjory Stoneman Douglas High School stattfand.

Der 29-jahrige Center Staal zeigte ebenfalls Stärke und überwand eine sehr persönliche Familientragödie. Staal und seine Frau mussten im Februar den Tod ihrer Tochter verkraften. Staal, ein Führungsspieler der Hurricanes, bei denen er auch als stellvertretender Teamkapitän fungiert, versäumte drei Spiele nach der Tragödie. Er beendete die Spielzeit mit 46 Punkten (19 Tore, 27 Assists) in 79 Spielen, seiner zweitbesten Ausbeute in sechs Jahren in Carolina.

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