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Die Rangers revanchieren sich gegen Penguins

Boston mit tollem Comeback in Washington, Montreal lässt Vancouver abblitzen und Tampa Bay schlägt Nashville

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Freier Autor

Kreiders PP-Führungstor

PIT@NYR: Kreider besorgt Rangers Führung im Powerplay

Adam Fox schießt vom Punkt, Chris Kreider lenkt den Puck im Powerplay an Casey DeSmith vorbei zur 2:1-Führung für die Rangers ins Netz.

  • 00:38 •

Einen torreichen und unterhaltsamen Abend lieferte das Spielgeschehen am Montag in der NHL. Keinem der beteiligten zehn Start-Torhütern gelang es dabei, seinen Kasten sauber zu halten. Besonders fleißig trafen die Stürmer im Spitzenspiel der Washington Capitals gegen die Boston Bruins. Aber auch im Madison Square Garden, wo sich die New York Rangers mit den Pittsburgh Penguins maßen, und im Duell der Titelverteidiger Tampa Bay Lightning gegen die Nashville Predators zeigten sich die Angreifer treffsicher.

SPIEL DES TAGES

New York Rangers - Pittsburgh Penguins 3:1

Lange Zeit war es sehr spannend im Madison Square Garden. Bis weit in das dritte Drittel hinein hatte es im Spiel zwischen den New York Rangers und den Pittsburgh Penguins 1:1 gestanden. Jason Zucker sorgte im ersten Abschnitt für die Führung der Penguins, Kevin Rooney hatte diese im Mitteldrittel erfolgreich egalisiert. Chris Kreider war es, der knapp neun Minuten vor dem Spielende im Powerplay den wichtigen und am Ende spielentscheidenden Treffer zum 2:1 für die New Yorker beigesteuert hatte. Artemi Panarin stellte eine Sekunde vor Ablauf der Uhr mit seinem fünften Tor in dieser Spielzeit den 3:1-Endstand her.

Panarin durfte sich zudem über zwei Torvorlagen freuen. Igor Shesterkin kam auf 25 Rettungstaten für die Rangers (3-4-2), die in ihren vergangenen drei Begegnungen jeweils punkten konnten (2-0-1). Casey DeSmith zeigte im Tor der Penguins (5-4-1) 21 Saves.

"Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie stolz ich auf unsere Gruppe bin", sagte Rangers-Trainer David Quinn. "Die geblockten Schüsse, das Unterzahlspiel…. das war riesig. Es ist erstaunlich, was man erreichen kann, wenn man als Einheit auftritt."

Die Rangers überstanden alle sechs Unterzahlsituationen unbeschadet und verbesserten sich dadurch auf perfekte zehn abgewehrte Situationen in den vergangenen beiden Spielen.

Sie gewannen zum ersten Mal wieder gegen die Penguins nach schon drei erlittenen Niederlagen in dieser Saison. Zuvor hatten sie in Pittsburgh in der regulären Spielzeit und im Penaltyschießen sowie am Samstag im Garden in der Verlängerung verloren.

DIE 3 STARS DES TAGES

1.   David Pastrnak, Boston Bruins: zwei Tore - Mit seinen ersten beiden Saisontreffern hatte Rückkehrer Pastrnak großen Anteil am erfolgreichen Comeback seiner Mannschaft im Spiel gegen die Capitals. Dank auch seiner Tore drehten die Bruins ein zwischenzeitliches 0:3 noch erfolgreich zu einem 5:3-Sieg.

Video: BOS@WSH: Marchand und Pastrnak zusammen zum PPG

2.   Artemi Panarin, New York Rangers: ein Tor, zwei Assists - Panarin war an jedem der drei Treffer seiner Mannschaft beim 3:1 der Rangers gegen die Pittsburgh Penguins beteiligt. Zwei Mal legte er für Mitspieler auf, einmal netzte er selber erfolgreich ein.

3.   Yanni Gourde, Tampa Bay Lightning: zwei Tore - Mit gleich zwei Erfolgserlebnissen im Spiel gegen die Predators hatte der Angreifer entscheidenden Anteil am souveränen 5:2-Erfolg seines Teams gegen den Rivalen.

ZITAT DES TAGES

"Es ist definitiv etwas, was wir verbessern müssen", sagte Stürmer Jason Zucker über das Powerplayspiel der Penguins, das beim Spiel gegen die Rangers keine von sechs Gelegenheiten zu einem Treffer nutzen konnte. "Wir sind nicht zufrieden damit. Wir sind grundsätzlich nicht zufrieden mit unseren Special Teams. Wir müssen uns da weiter steigern. Aber ich glaube an die Jungs in diesem Raum und daran, dass wir hart daran arbeiten werden, uns gegenseitig zur Verantwortung ziehen, von Mann zu Mann, von Trainern zu Spielern und Spielern zu Trainern."

DIE ÜBRIGEN SPIELE IN KÜRZE

Washington Capitals - Boston Bruins 3:5

Ein zwischenzeitlicher Drei-Tore-Rückstand in der Capital One Arena machte den Boston Bruins nichts aus. Am Ende setzten sich die Bruins beim Stanley Cup Champion 2018, den Washington Capitals, mit 5:3 Toren durch.

Zdeno Chara, Daniel Sprong und John Carlson hatten die Gastgeber bis zur 29. Minute scheinbar vorentscheidend mit 3:0 in Führung geschossen. Die Bruins zeigten sich von diesem aus ihrer Sicht schwachen Start in die Begegnung unbeeindruckt und drehten das Spiel in der zweiten Hälfte durch einen Doppelpack von David Pastrnak, sowie Tore von Craig Smith, Brandon Carlo und Brad Marchand noch zu ihren Gunsten. Der Führungstreffer zum 4:3 durch Carlo fiel dabei erst gut zwei Minuten vor Spielende.

Die beiden Treffer von Pastrnak waren seine ersten Erfolgserlebnisse in dieser Saison. Er war nach einer Hüft-OP erst am Samstag in den Kader zurückgekehrt. Die Bruins (6-1-2) verbesserten ihre Ausbeute aus den vergangenen sechs Duellen auf 5-0-1 und untermauerten dadurch ihre Titelambitionen. Jaroslav Halak im Tor der Gäste verbuchte 23 Rettungstaten. Für die Vertretung Washingtons war es die erste Niederlage nach regulärer Spielzeit dieser Spielzeit (6-1-3).

Video: BOS@WSH: Chara packt Schlagschuss zum Treffer aus

Tampa Bay Lightning - Nashville Predators 5:2

Zu einer eindeutigen Angelegenheit geriet das Aufeinandertreffen der Tampa Bay Lightning und der Nashville Predators in der Amalie Arena. Durch Treffer von Ondrej Palat, Yanni Gourde, Brayden Point und Steven Stamkos lagen die Lightning zum Beginn des Schlussdrittels bereits mit 4:0 in Führung, bevor auch die Predators zum ersten Mal jubeln durften.

Eeli Tolvanen brachte die Gäste aus Nashville kurz nach Beginn der finalen 20 Minuten mit seinem ersten Saisontreffer auf die Anzeigetafel. Mikael Granlund legte drei Minuten später ein zweites Tor für Nashville nach. Roman Josi bekam hierfür einen Assist gutgeschrieben. Am Spielausgang konnte diese jedoch nichts mehr ändern. Ein zweiter Treffer von Gourde besiegelte schließlich Sekunden vor Ende den 5:2-Endstand. Andrei Vasilevskiy sammelte 26 Paraden für die Lightning (5-1-1), die durch dieses Erfolgserlebnis auch das zweite Duell gegen diesen Gegner hintereinander gewannen. Am Samstag hatte sich das Team mit 4:3 durchgesetzt.

Montreal Canadiens - Vancouver Canucks 6:2

Seinen insgesamt 800. NHL-Punkt in der Karriere durfte Corey Perry von den Montreal Canadiens bejubeln. Beim 6:2-Erfolg seiner Mannschaft gegen die Vancouver Canucks im Bell Centre assistierte der Routinier beim Tor zum zwischenzeitlichen 5:1 durch Jeff Petry (29.). Die Canucks hingegen mussten sich nach zuletzt vier doppelten Punktgewinnen in Serie erstmals wieder geschlagen geben. Für Montreal (6-1-2) war es der vierte Sieg im fünften Spiel in Folge.

Nick Suzuki und Artturi Lehkonen verbuchten jeweils ein Tor und eine Vorlage für die Hausherren. Carey Price kam auf 27 Saves für die Canadiens (6-1-2). Adam Gaudette und Jay Beagle waren für Vancouver (6-6-0) als Torschützen erfolgreich. Brayden Holtby im Kasten der Canucks konnte sich 34 Mal auszeichnen, die Niederlage seiner

Mannschaft aber durch seinen engagierten Auftritt nicht verhindern.

Video: VAN@MTL: Gallagher baut Führung mit Rückhand aus

Winnipeg Jets - Calgary Flames 3:4 nach Shootout

Ein Treffer von Johnny Gaudreau beim 4:3-Sieg nach Shootout seiner Calgary Flames gegen die Winnipeg Jets im Bell MTS Place verlängerte dessen Punkteserie zum Saisonstart auf acht Begegnungen. Gaudreau zeichnete für das zwischenzeitliche 2:2 im dritten Drittel verantwortlich, traf später auch im fälligen Shootout zum Sieg für seine Mannschaft.

Zwei Treffer von Kyle Connor hatten die Jets zunächst im ersten Abschnitt mit 2:0 in Führung gebracht. Christopher Tanev sorgte im Mitteldrittel für den Anschlusstreffer der Flames. Andrew Mangiapane sorgte mit seinem ersten Saisontreffer für die erstmalige Führung von Calgary, bevor Mark Scheifele mit seinem vierten Saisontreffer die Begegnung kurz vor Schluss doch noch in die Verlängerung schickte. Die Zusatzschicht blieb torlos, so dass ein Penaltyschießen die Entscheidung über den Extrapunkt herbeiführen musste. Hier waren Sean Monahan und Gaudreau für die Flames erfolgreich. Für Winnipeg traf lediglich Connor mit seinem Versuch.

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