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Bobrovskys Geschäft mit der Rückennummer

Vatrano gibt die 72 für eine Gegenleistung an Bobrovsky. Pavelski und Panarin bekommen neue Nummern

von Christian Göbel @DocGoebel / NHL.com/de Autor

"Erfreut darüber, die Nummer 72 an Sergei Bobrovsky abzugeben. Sieht so aus, als ob ich auf die 77 wechseln werde. Kann meine neue Rolex und die kostenlosen Abendessen nächstes Jahr kaum erwarten." Das twitterte Frank Vatrano nachdem die Vertragsunterschrift von Bobrovsky bei den Florida Panthers offiziell bekanntgegeben wurde.

Vatrano trug die 72 in 97 NHL-Spielen für die Panthers und bereits zuvor für die Boston Bruins. Der Angreifer erzielte mit seiner gewählten Rückennummer in 205 Matches 49 Tore und bereitete weitere 29 vor. Vatrano freut sich auf seinen neuen Teamkollegen. Bobrovsky wird die Panthers auf der Torhüterposition klar verstärken und entsprechend gerne wird Vatrano seine Nummer zur Verfügung stellen.

Tweet from @Frank_Vatrano: Glad to give up #72 to @SergeiBobrovsky looks like I���m gunna have to make the change to #77. Can���t wait for my new Rolex and and free dinner for the year! 🤑🤑🤑 https://t.co/e8C5SmiHX5

Für Bobrovsky bleibt damit auf der Rückseite alles wie bei den Columbus Blue Jackets. Die 72 trug der Goalie bereits bei den Columbus Blue Jackets. Für den neuen Panthers-Schlussmann wird der Nummerntausch teuer. Eine Rolex und kostenlose Abendessen hat Vatrano dem 30-jährigen Russen in den Verhandlungen abringen können. Bobrovsky wird die Kosten für diesen Trade verschmerzen können, entlohnen die Panthers ihn doch mit 70 Millionen US-Dollar in den kommenden sieben Jahren.

Die drei weiteren Verpflichtungen der Panthers, Brett Conolly (10), Noel Acciari (55) und Anton Stralman (6) konnten ihre Nummern problemlos behalten und mussten sich nicht mit einem künftigen Teamkameraden über ein Tauschgeschäft einigen. Für abergläubische Eishockeyprofis hat das Jersey mit der gewohnten Rückennummer mehr Wert, als auf den ersten Blick ersichtlich. Viele Spieler werden in ihrer Karriere immer mit den gleichen Ziffern auf dem Rücken auflaufen und somit auch direkt mit dieser Zahl in Verbindung gebracht. Nicht umsonst ist im Eishockey eine der größten Ehren, wenn ein Team die Nummer eines verdienten Spielers nicht erneut vergibt. Ein Banner unter dem Hallendach wird immer daran erinnern, dass dieser Akteur mit dieser Rückennummer herausragendes geleistet hat.

 

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Für die nachfolgenden Spieler kann eine "retired number" zur Herausforderung werden, wenn sie zu einer Franchise wechseln, bei der ihre Wunschnummer gesperrt ist. Diese Erfahrung müssen einige der Top-Free-Agent-Verpflichtungen der vergangenen Tage machen. 

Artemi Panarin war der begehrteste Stürmer auf dem Markt und unterschrieb einen Vertrag bei den New York Rangers. Bei den Blue Jackets lief der Angreifer mit der Nummer 9 auf. In New York ist eben diese jedoch für Adam Graves und Andy Bathgate reserviert. Graves, der diese Ehre Tage vor Bathgate erfuhr, sagte über die andere legendäre Nummer 9: "Der großartigste Ranger, der jemals die 9 getragen hat." Entsprechend war es für Panarin nicht möglich seine Trikotnummer aus Columbus auch im Big Apple zu erhalten. Der Top-Stürmer entschied sich für die Rückennummer 10, die er künftig im Madison Square Garden und bei den Auswärtspartien der Rangers tragen wird. Vielleicht gelingt es ihm, dass er der letzte Rangers-Spieler ist, der mit dieser Nummer auflaufen darf.

Tweet from @NYRangers: #���������

Ähnlich wie Panarin erging es Joe Pavelski. Seit seinem Draft durch die San Jose Sharks im Jahr 2003 trug Pavelski immer das blaugrüne Trikot der Sharks mit der Rückennummer 8. Nach 963 NHL-Matches wechselt Pavelski nicht nur Farbe und Logo des Jersey, sondern mit der Trikotnummer auch das ultimative Erkennungszeichen. Bei den Dallas Stars, dem neuen Team des Angreifers, ist die 8 mit Bill Goldsworthy verbunden und wird nicht mehr vergeben. 

Goldsworthy wurde noch durch die Minnesota North Stars geehrt, ehe diese durch einen Umzug zu den Dallas Stars wurden. Pavelski wechselt auf die doppelte 8, also die Nummer 16, so bleibt Pavelski mit der 8 zumindest vorerst ein Sharks-Unikat. Der zweite hochkarätige Neuzugang der Stars, Corey Perry, musste sich nicht mit den Problemen von Pavelski auseinandersetzen und kann seine gewohnte Rückennummer 10 behalten.

Die in Trades zu neuen Teams geschickten P.K. Subban (76), Wayne Simmonds (17) und Domik Kahun (24) können ohne weitere Tauschgeschäfte ihre angestammten Rückennummern bei ihren neuen Mannschaften behalten. Damit sehen wir zur neuen Saison Subban in einem New Jersey Devils Trikot mit der Nummer 76, Simmonds wird bei den Devils die 17 tragen und Kahun freut sich auf ein Trikot der Pittsburgh Penguins mit der 24.

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