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Blues vertrauen auf ihre Auswärtsstärke

von Louie Korac / NHL.com

HAZELWOOD, Mo -- Die Vergangenheit zeigt: Ein Team das den Stanley Cup gewinnt, hat üblicherweise eine starke Heimquote.

Die St. Louis Blues versuchen eine Ausnahme zu sein; sie hatten Auswärts deutlich mehr Erfolg als im Scottrade Center.

Nach einer 4-0 Niederlage gegen die San Jose Sharks im Western Conference Finale zum 1-1-1 Serienausgleich, setzen die Blues ihre Hoffnungen erneut auf ihre Auswärtsstärke. Schon gegen die Chicago Blackhawks in der ersten Runde und die Dallas Stars in der zweiten Runde, feierten sie jeweils Erfolge im United Center und American Airlines Center.

Die Blues, die Auswärts in den Playoffs bei 5-2 stehen, wollen am Donnerstag in Spiel 3 im SAP Center auf diesen Erfolgen aufbauen.

In der Hauptrunde standen die St. Louis Blues bei einer Heimquote von 0,605 und einer Auswärtsquote von 0,654, was laut sportingcharts.com den ligaweit 25. Platz darstellt.

Die Blues hatten mit 24-14-4 keine schlechte Erfolgsquote im Scottrade Center, aber ihre 24 Siege waren die wenigsten seit der Saison 2010-11, als sie nur 23 einfahren konnten und die Playoffs verpassten.

Dennoch sind die fünf Heimniederlagen in den Playoffs Franchiserekord. In ihrer Debütsaison 1968 verloren sie vier.

Blues Coach Ken Hitchcock wurde am Mittwoch gefragt, ob er froh sei, aus der Stadt zu kommen.

"Ich weiß davon nichts; Ich werde es euch sagen, wenn wir zurück kommen", sagte Hitchcock vor dem Reiseantritt nach San Jose. "Es geht mit uns jedes Jahr weiter. Schon einigen Teams erging es wie uns. Auch die San Jose Sharks bemühten sich Zuhause über weite Strecken der Saison, bis in die Playoffs."

"Wir wissen alle woran es liegt. Es ist so, als ob du nicht darüber sprechen willst, weil du weist was es ist, und du hast es so klar vor den Augen, aber es fällt dir einfach so schwer, es konsequent zu lösen. Wir müssen damit leben und umgehen. Wir hatten großen Erfolg in den Playoffs und werden wahrscheinlich weiter damit fortfahren."

Die Blues sagten, dass sie Auswärts ein einfacheres Spiel spielen.

"Es ist schwer zu erklären", bemühte sich Blues Rookie Linksaußen Robby Fabbri um eine Antwort. "Du gehst ins Spiel und jeder erwartet von dir, dass du das tust, was du schon die ganzen Playoffs getan hast, aber wenn es nicht klappt, dann ist es vielleicht ein kleines bisschen frustrierend. Ich weiß nicht."

.Und noch mehr, als auf ihre guten Auftritte auf fremden Eis, bilden sich die Blues etwas auf ihre Spiele ein, in denen sie zurückkamen.

"Wir sind schon im ganzen Jahr immer wieder gut zurückgekommen, nachdem uns ein Missgeschick passiert war." sagte Blues Center Paul Stastny. "Ich bin der Meinung, dass wir das Spiel vom Dienstag vergessen und auf Spiel 3 schauen sollten."

"Wir sind immer selbstbewusst, Zuhause und Auswärts. In der NHL kommt es meiner Meinung nach nicht so sehr auf den Heimvorteil an, wie im Basketball oder im europäischen Fußball. Also für mich, schon vor den Playoffs, ist es wichtig, überall selbstbewusst zu sein. Manchmal ist es vielleicht Auswärts etwas einfacher, weil es keine Ablenkungen gibt. Es sind einfach 23, 24, 25 Jungs gegen den Rest. Du musst zusammenrücken und als ein Team spielen."

Das erwartet auch Hitchcock.

"Es ist eine 1-1 Serie, was höchstwahrscheinlich auch gerecht ist", so Hitchcock. "Wir müssen ein Auswärtsspiel gewinnen. Es ist ein uns vertrautes Feld. Wir waren schon einmal dort und sind auf einen großen Gegner gestoßen. Wir liegen in der Schuld. Wir müssen unser Spiel verstärken und dahin kommen, wo wir vorher waren. Wir hatten heute ein gutes Meeting und werden unser bestes Spiel abliefern."

"In Spiel Zwei starteten wir gut, kamen dann jedoch nicht so gut aus der Kabine. Wir zeigten keine gute Reaktion auf das Geschehen auf dem Eis. Uns wurde der Schneid abgekauft. Am Donnerstag werden wir besser sein."

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