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Blues geg. Stars, zwei Coaches treffen sich

von Steve Hunt / NHL.com

FRISCO, Texas - Mit Dallas Stars Coach Lindy Ruff und St. Louis Blues Trainer Ken Hitchcock begegnet sich zum dritten Mal in den Stanley Cup Playoffs Sachverstand. Für Ruff ist das eine gute Sache.

"Auf Ken zu treffen ist eine Herausforderung", sagte Ruff. "Er ist ein guter Trainer. Die Aufeinandertreffen werden hart sein, auch im Detail. Es gibt einen Grund warum er schon so lange Trainer ist."

Hitchcock und Ruff trafen sich im Stanley Cup Finale 1999, in dem die Stars, trainiert von Hitchcock, die Buffalo Sabres, trainiert von Ruff, in sechs Spielen bezwangen. Dallas gewann den Cup mit einem 2-1 Sieg in der dritten Overtime von Spiel 6. Brett Hull hatte das Siegtor geschossen, wobei es einige Diskussionen darüber gab, ob er mit dem Schlittschuh im Torraum gestanden hatte.

2006 gab es ein Wiedersehen zwischen Hitchcock und Ruff, als die Sabres im Eastern Conference Viertelfinale in sechs Spielen die Philadelphia Flyers aus dem Rennen warfen.

Es gab scharfe Wortgefechte zwischen den beiden in der Vergangenheit, doch nachdem sie mehrmals für Kanada zusammengearbeitet haben, erst kürzlich bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014, respektieren sich die langjährigen Trainer gegenseitig.

"Ja, ich habe viel gelernt [als er mit ihm zusammen war], letztendlich habe ich aber wirklich gelernt ihn zu mögen", sagte Ruff.

Die Ironie der Geschichte ist, dass Ruff, nun als Trainer der Stars auf Hitchcock trifft, gegen den er als Trainer von Dallas verloren hatte.

"Ja, das ist eine Veränderung. Mir gefällt es wo unser Team jetzt steht, mir gefällt es wo unser Team hinmöchte und ich bin mir sicher ihm geht es genauso", sagte Ruff. "… Es geht nicht um ihn oder mich, es geht darum wie unsere Teams spielen."

Die Blues und Stars starten in die zweite Runde der Western Conference mit Spiel 1 der Best-of-7 Serie am Freitag im American Airlines Center (8 p.m. ET; NBCSN, TVA Sports).

St. Louis bezwang Dallas in vier von fünf Partien der regulären Saison, drei Siege davon konnten erst in der Overtime oder im Shootout errungen werden.

Stars Center Jason Spezza sagte, dass die Blues gegenwärtig eine formidable Herausforderung in der zweiten Runde darstellen, welche die Stars durch einen 4-2 Sieg in der ersten Runde gegen die Minneosta Wild erreicht haben.

"Sie sind ein großes, physisches Team, das den Slot zumacht und defensiv sehr gut steht", sagte Spezza. "Sie lassen nicht viel zu. Sie versuchen dich draußen zu halten. Sie spielen ähnlich wie Minnesota, die mit fünf Mann die Räume eng machten, doch sie machen es besser. Es ist eine Mannschaft vor der wir viel Respekt haben und mit der wir uns das gesamte Jahr über knappe Partien geliefert haben."

Stars Center Tyler Seguin, der Spiel 2 gegen die Wild bestritt, aber weiterhin Beschwerden an der Achillessehne hat, die er sich im März gerissen hatte, ging am Dienstag nicht aufs Eis.

"[Er ist] auf dem Weg der Genesung, doch wir erwarten nicht, dass er in den nächsten Tagen aufs Eis gehen kann", sagte Ruff.

Erfreulichere Neuigkeiten gibt es über Center Cody Eakin, dem am Dienstag von Ruff ein Erholungstag gewährt wurde. Eakin erzielte drei Punkte gegen die Wild.

"Wir dachten, dass es besser sei, ihm noch einen Extratag zu geben, aber beim nächsten Training wird er mit dabei sein", sagte Ruff.

Bei ihrem 5-4 Sieg in Spiel 6 gegen die Wild am Sonntag im Xcel Energy Center, gaben die Stars zunächst eine 4-0 Führung aus der Hand, um dann doch noch 5-4 zu gewinnen. Kapitän Jamie Benn macht klar, dass sie daraus und vom Sturmlauf, der im dritten Drittel gegen Minnesota auf sie zukam, einige ihrer Lektionen gelernt haben.

"[Wir müssen] von allem etwas mitnehmen", sagte Benn. "Du möchtest schon von Spiel zu Spiel, von Serie zu Serie, besser werden. Solange wir auf die Details achten, unseren Plan durchziehen und uns den Kopf darüber zerbrechen, was wir tun müssen, um jeden Abend zu gewinnen, werden wir die ganze Serie hindurch Fortschritte machen."

"Doch wir müssen uns schon selbst den Kopf zerbrechen."

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