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Bestenliste: Red Wings sind unter den besten Zehn

von Bernd Roesch / NHL.com

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.


Auch wenn es in den Tabellen der vier Divisionen weiterhin sehr eng zu geht, so langsam aber sicher kristallisieren sich die Top 10 Teams in diesem Rankings heraus. Im Vergleich zu vergangener Woche gab es nur marginale Veränderungen. Die Detroit Red Wings kämpften sich zurück in die Bestenliste und verdrängten die San Jose Sharks in das Verfolgerfeld, das die Colorado Avalanche abschließen.

1. Washington Capitals (40-9-4, Platz 1)

Keine Mannschaft ist unschlagbar, doch die Capitals sind nahe daran eine zu werden, die extrem schwer zu bezwingen ist. In der gesamten Saison haben sie nur neun Partien in der regulären Spielzeit verloren, in der letzten Woche konnten sie ihre überragende Saisonausbeute durch vier weitere Siege ausbauen. Auswärtstriumphe gab es für die Hauptstädter bei den Devils (3-2 SO), den Predators (5-3) sowie bei den Wild (4-3), und auf heimischen Eis wurden die Flyers mit 3-2 bezwungen. Ihr erfolgreichster Torschütze war in diesen Partien wieder einmal Alex Ovechkin mit fünf Treffern, gefolgt von Linksaußen Jason Chimera, der in Nashville und Minnesota traf.

Als nächstes werden die Teams aus Dallas, Los Angeles und die New York Islanders ihr Glück gegen die Capitals versuchen.

2. Chicago Blackhawks (36-18-4, Platz 2)

Für die Blackhawks wird die Luft an der Tabellenspitze der Central Division wieder etwas enger nachdem sie zuletzt zweimal unterlegen waren. Nach einem deutlichen 5-1 Auswärtserfolg bei ihrem direkten Verfolger aus Dallas, mussten sie sich auf heimischen Eis den Sharks (0-2) und den Revanche nehmenden Stars (2-4) geschlagen geben. Ihr Vorsprung in der Tabelle beträgt aktuell nur noch einen Zähler, bei drei mehr absolvierten Spielen als Dallas. Patrick Kane zeichnete sich in den Partien gegen den Stars als Torschütze aus. Punktbester Blackhawk war Artem Anisimov mit einem Tor und drei Vorlagen.

Chicago kann als nächstes gegen Anaheim und Toronto versuchen seine Heimmisere zu beenden. Anschließend begeben sie sich auf die Reise nach New York.

3. St. Louis Blues (30-17-9, Platz 4)

Mit zwei Auftritten in sieben Tagen hatten die Blues eine für NHL-Verhältnisse relativ ruhige Woche. In ihren beiden Heimpartien gegen Minnesota und Winnipeg verließen sie jeweils als Sieger das Eis. Dem klaren 4-1 Erfolg gegen die Wild folgte ein hart umkämpfter 2-1 Sieg gegen die Jets nach Penaltyschießen. Letztendlich geht es aber nur um die Punktausbeute und die war bei den Blues optimal. Als dreifacher Vorbereiter zeichnete sich Center Robby Fabbri aus und auch Center Jori Lehtera brachte es mit einem Tor und zwei Assists auf drei Scorerpunkte.

Mit vier Spielen gegen Florida, Tampa Bay, Dallas und Los Angeles wartet in den kommenden sieben Tagen erneut ein volles Programm auf die Blues.

4. Dallas Stars (35-15-5, Platz 5)

Die Stars sind wieder der heißeste Anwärter darauf die Western Conference als punktbestes Team abzuschließen. Am vergangenen Wochenende mussten sie sich zuhause noch den Blackhawks mit 1-5 geschlagen geben, doch fünf Tage später triumphierten sie im United Center von Chicago mit 4-2. Zwischen diesen beiden Auftritten entführten die Texaner mit einem 4-3 Overtimesieg auch noch zwei Zähler aus Minnesota. Die punktbesten Akteure der Stars waren Jamie Benn mit vier Assists und Verteidiger John Klingberg mit zwei Treffern und einer Vorlage.

Am Samstag kommt es für die Stars zum Spitzenspiel gegen Washington. Anschließend geht es auf Tour nach Nashville, St. Louis und Arizona.

5. Tampa Bay Lightning (29-20-4, Platz 3)

Der Osten Kanadas war nicht das Pflaster auf dem sich die Lightning wohlfühlten. Nach ihrem 6-3 Heimerfolg über die Penguins am vergangenen Freitag mussten die Lightning zwei bittere Niederlagen in Ottawa (1-5) und Montreal (2-4), gegen zwei Teams, die aktuell nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind, wegstecken. Ondrej Palat und Anton Stralman trafen gegen die Penguins jeweils zweimal.

Tampas Weg zurück auf die Erfolgsspur muss über die Teams aus Nashville, St. Louis und San Jose führen, die sich jeweils in Tampa die Ehre geben.

6. Los Angeles Kings (32-18-3, Platz 6)

Die zwei Gesichter der Kings gab es in der vergangenen Woche zu sehen. Im TD Garden von Boston waren sie noch zu einem 9-2 Schützenfest aufgelegt und 48 Stunden danach in Brooklyn gegen die New York Islanders hatte man den Eindruck, dass sie völlig ihr Pulver verschossen haben. Die Partie endete mit 2-5 Toren nach einem frühen 0-3 Rückstand noch relativ glimpflich für die Kalifornier. Einer der wenigen Spieler, der auch in New York Normalform zeigte war Milan Lucic. Er traf in beiden Spielen seiner Kings und brachte es insgesamt auf zwei Tore und zwei Assists.

Los Angeles setzt seine Auswärtstour in der kommende Woche bei den Rangers, Devils, Capitals und Blues fort.

7. New York Rangers (31-18-5, Platz 8)

Drei Spiele, sechs Punkte, besser hätte die vergangene Woche für die Rangers nicht laufen können. Das Traditionsteam setzte sich in Pennsylvania gegen Philadelphia und Pittsburgh mit 3-2 und 3-0 Toren durch. Zwischendurch gaben sie auch noch im heimischen Madison Square Garden den Nachbarn aus New Jersey mit 2-1 das Nachsehen. Der erfolgreichste Scorer der Rangers war Rechtsaußen Jesper Fast mit einem Treffer und zwei Assists. Schlussmann Henrik Lundqvist kam mit 34 Paraden gegen die Penguins zu seinem dritten Saison-Shutout.

Ihren Aufwärtstrend fortsetzen möchten die Rangers zuhause gegen die Kings, Flyers und Blackhawks sowie am kommenden Donnerstag bei den Maple Leafs.

8. Florida Panthers (32-16-6, Platz 7)

Mit seinen Ergebnissen in den letzten sieben Tagen konnte der Tabellenführer der Atlantic Division nicht völlig zufrieden sein. Zuhause unterlag man den Penguins mit 2-3 Toren nach Verlängerung nachdem man schon 2-0 geführt hatte und in Detroit blieben die Panthers zahnlos (0-3). Ihren Torhunger packten sie dagegen in einer wilden Partie bei den Sabres aus, die sie mit 7-4 Toren bezwangen. Ihr punktbester Mann war in der vergangenen Woche der erfahrene Finne Jussi Jokinen mit zwei Treffern und drei Assists.

Nach zwei Auftritten in der Fremde geht es für die Panthers wieder zurück nach Sunrise, FL, wo sie die Blues, Predators, Penguins und Sharks empfangen.

9. Anaheim Ducks (26-19-8, Platz 9)

Keine andere Mannschaft im Westen konnte in seinen letzten zehn Partien öfters gewinnen als Anaheim mit sieben Siege, doch in der letzten Woche mussten die Ducks auch Federn lassen. Sie unterlagen in Pittsburgh deutlich mit 2-6 Toren und konnten aus Columbus (3-4 OT), beim Tabellenletzten der Metropolitan Division, nur einen Zähler mitnehmen. Zu zwei Punkten reichte es für Anaheim in Philadelphia, wo sie die Flyers mit 4-1 bezwangen. Mit den Doppeltorschützen Patrick Maroon und Rickard Rakell waren zwei Spieler, von denen man es nicht zwingend erwartet hätte, die besten Vollstrecker der Ducks. Ryan Getzlaff kam auf einen Treffer und fünf Assists.

Die Ducks reisen als nächstes nach Chicago, Calgary, Edmonton und Vancouver.

10. Detroit Red Wings (28-18-8, Verfolger)

Mit drei Siegen in drei Spielen eroberten sich die Red Wings wieder den zweiten Platz in der Atlantic Division zurück. Heimstärke bewiesen die Red Wings mit souveränen Auftritten gegen die Islanders (5-1), die Panthers (3-0) und die Senators (3-1). Center Pavel Datsyuk und Torwart Petr Mrazek waren die herausragenden Akteure bei den klasse Vorstellungen der Red Wings. Der russische Stürmer war mit zwei Toren und drei Assists an fünf Treffern seiner Mannschaft beteiligt und Mrzek wehrte in den drei Partien 51 von 53 Torschüssen ab und verdiente sich gegen die Panthers seinen bereits vierten Saison-Shutout.

Als nächstes gastieren die Avalanche und die Bruins in der Joe Louis Arena, dann geht es für die Red Wings zu den Islanders und Penguins.

Die Verfolger: San Jose Sharks, New York Islanders, Boston Bruins, Pittsburgh Penguins, Colorado Avalanche

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Keiner.

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