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Bestenliste: Rangers arbeiten sich nach vorne

von Stefan Herget / NHL.com

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Noch 13 Spieltage sind in der regulären Saison zu absolvieren und mit den New York Rangers hat sich das erste Team der NHL fest für die Stanley Cup Playoffs qualifiziert. In den nächsten Tagen werden weitere folgen.

Nach wie vor gibt es ein Kopf an Kopf Rennen um die Presidents Trophy für die punktbeste Mannschaft, was zugleich die beste Ausgangsposition für die Playoffs bedeutet. Selten war das Rennen so eng und spannend. Sechs Teams liegen innerhalb von einer Spanne von zwei Punkten.

Wir haben wieder unsere eigene Rangliste zusammengestellt:

1. St. Louis Blues (46-21-7; Platz 1)

Die Blues büßten zwar die Führung in der Central Division an die wieder erstarkten Nashville Predators ein, doch im Langzeittrend rechtfertigen die Männer von Trainerfuchs Ken Hitchcock immer noch den Platz an der Sonne. Die Königsmörder lauern jedoch schon in aussichtsreicher Position.

2. New York Rangers (47-19-7; Platz 5)

Der vorjährige Stanley Cup Finalist kommt zur richtigen Zeit endgültig in Form und hat sich in der Metropolitan Division fast schon entscheidend abgesetzt. Ob es zur Krone in der kompletten Eastern Conference reichen wird, hängt auch von der Konkurrenz Montreal Canadiens und Tampa Bay Lightning ab.

3. Tampa Bay Lightning (46-21-8; Platz 3)

Spannend macht es Tampa Bay, die nur einen Zähler hinter den Montreal Canadiens in der Atlantic Division liegen. Auch hier wird es ein Hauen und Stechen bis zum Ende geben, wer sich die Tabellenspitze letztendlich sichert. Jeder Punkt zählt.

4. Anaheim Ducks (47-22-7; Platz 4)

Anaheim fehlt derzeit etwas die Konstanz. Zwar mit 101 Zählern punktgleich mit den Rangers, aber vergangene Woche gab es neben zwei Siegen auch zwei Niederlagen. Die Nashville Predators und die St. Louis Blues haben so wieder eine Option auf die Pole Position in der Western Conference.

5. Chicago Blackhawks (44-23-6; Platz 2)

Der Zwischenspurt von einigen Siegen konnte nicht aufrecht erhalten werden und so büßen die Blackhawks auch in unserer Rangliste wieder Plätze ein. So sehr Chicago in der Tabelle nach oben schielt, sollten sie den Blick nach hinten nicht außer Acht lassen, denn die Minnesota Wild verkürzten den Rückstand deutlich.

6. Montreal Canadiens (46-21-8; Platz 6)

Für die Canadiens gilt ähnliches wie bei anderen Presidents Trophy Kandidaten. Durch gelegentliche Durchhänger schaffen sie es nicht, sich einen vielleicht entscheidenden Vorsprung zu holen. Noch sind sie in aussichtsreicher Position und werden es wohl bleiben. Für die Playoffs wird mehr Kontinuität gefordert sein.

7. Minnesota Wild (42-25-7; Platz 7)

Wahnsinn wie die Wild seit Jahresbeginn auftreten und eine Aufholjagd gestartet haben. Was ihnen viele Experten vor Saisonbeginn zugetraut hatten, wird langsam Wirklichkeit. Sie sind in der Form zum Geheimfavoriten zu werden. Weitere drei Siege festigte ihre Stellung für die Qualifikation, die lange außer Reichweite schien.

8. Nashville Predators (46-21-8; Platz 8)

Nashville hat sich mit drei Siegen in Folge gefangen und ist zurück an der Spitze der am ausgeglichendsten Central Division. Der Kader ist gut besetzt, aber es ist auch ein Verdienst von Trainer Peter Laviolette, der aus den Spielern ein Team geformt hat, was das Zeug für ganz große Erfolge hat.

9. Washington Capitals (40-24-10; Platz 10)

Wie lange versuchen die Capitals schon in den Playoffs eine gute Rolle zu spielen und dann kam immer das meist frühe Aus? Die Form davor stimmt in diesem Jahr und Alex Ovechkin ist gewohnt torhungrig. Aber ein Spieler allein wird nicht genügen, um den ganz großen Coup zu landen. Die Erfahrung zeigt, dass meist andere als die Topstars den Unterschied machen.

10. Los Angeles Kings (37-23-14; Verfolger)

Der Titelverteidiger ist zurück in unseren Top 10. Die zuletzt eingefahrenen drei Siege in Folge waren bitter nötig, um die Qualifikation für die Playoffs nicht zu gefährden. Sollten die Kings reinkommen – sie haben noch ein schweres Restprogramm zu absolvieren – dann ist wieder mit ihnen zu rechnen und dass sie womöglich wie 2012 das Feld von hinten aufräumen.

Die Verfolger: New York Islanders, Pittsburgh Penguins, Vancouver Canucks, Ottawa Senators, Winnipeg Jets

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Boston Bruins, Detroit Red Wings

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