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Bestenliste: Penguins, Predators in Playoffform

von Bernd Roesch / NHL.com

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.


Nach ihrer fünften Niederlage in Folge mussten die Boston Bruins ihren Platz unter den besten zehn Mannschaften in dieser Bestenliste räumen. Auch bei den New York Islanders lief es zuletzt nicht so gut, nur ein Sieg in fünf Spielen (1-3-1) war nicht überzeugend. Die beiden freigewordenen Plätze nahmen die Pittsburgh Penguins und die Nashville Predators ein, die sich im Endspurt um einen Playoffplatz bereits in Playoffform befinden. Den Kampf um die zweite Wildcard für die Stanley Cup Playoffs haben in der Eastern Conference die Philadelphia Flyers (7-1-2) und im Westen die Minnesota Wild (6-3-1) aufgenommen, die zuletzt vier doppelte Punktgewinne in Folge feiern konnten.

1. Washington Capitals (52-15-5, Platz 1)

Die Capitals können sich schon einmal ganz auf die anstehenden Playoffs einstellen. Als erste Mannschaft der Liga schnappten sie sich ein Playoffticket und sie werden auch als punktbeste Mannschaft in der NHL diese Spielzeit abschließen. Nur noch ein Sieg fehlt den Capitals zum Gewinn der Presidents' Trophy. In der vergangenen Woche holte sich Washington vier Zähler in seinen Begegnungen mit den Predators (4-1) und Senators (4-2). In Pittsburgh kassierten sie aber eine herbe 2-6 Schlappe. Die punktbesten Akteure der Capitals waren ihr 31-jähriger Linksaußen Daniel Winnik mit zwei Toren sowie einer Vorlage und Evgeny Kuznetsov mit drei Assists.

In den kommenden sieben Tagen bestreiten die Capitals zwei Partien zuhause gegen St. Louis und Columbus und zwei in der Fremde gegen New Jersey und Philadelphia.

2. St. Louis Blues (43-22-9, Platz 3)

Die Blues befinden sich in einer ausgezeichneten Verfassung. Von ihren letzten zehn Partien verloren sie nur zwei (8-2-0). In den vergangenen sieben Tagen fuhren sie zwei Siege bei den Canucks (3-0) sowie bei den Sharks (1-0) ein und ließen dabei keinen Gegentreffer zu. Nach seiner auskurierten Knieverletzung, konnten sich die Blues wieder voll und ganz auf ihren Schlussmann Brian Elliott verlassen. Nach zehn Spielen Zwangspause konnte der 30-Jährige mit insgesamt 56 Saves seine Saison-Shutouts 2 und 3 feiern. Bester Vorbereiter der Blues war Paul Stastny mit zwei Assists.

In der kommenden Woche treten die Blues erneut gegen Vancouver und anschließend gegen Washington und Colorado an.

3. Los Angeles Kings (44-25-5, Platz 2)

Mehr Schatten als Licht hatte die vergangene Woche für die Kings parat. Die Südkalifornier gewannen zwar zuhause gegen die Bruins mit 2-1, mussten sich aber danach auf ihrer Auswärtstour dreimal geschlagen geben. Bei den Predators (2-5), Wild (1-2) und Jets (1-4) gab es für den zweifachen Stanley Cup Champion nichts zu holen und damit rückte auch das Ziel, die Western Conference als punktbestes Team abzuschließen, in weitere Ferne. Center Anze Kopitar war mit einem Tor und drei Vorlagen an vier von sechs Treffern der Kings beteiligt.

Gegen die Oilers, Sharks und Flames können die Kings versuchen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

4. Dallas Stars (44-22-9, Platz 5)

Die Stars hatten zum Wochenauftakt kein leichtes Programm, erledigten sich aber souverän ihrer Aufgaben gegen die Islanders (3-0) und gegen die Blackhawks (6-2). Anschließend schien die Luft bei den Texanern etwas heraus zu sein, denn sie unterlagen den vermeintlich schwächeren Arizona Coyotes mit 1-3. Für Dallas verletzten Torjäger Tyler Seguin sprangen Ales Hemsky, Patrick Eaves, Cody Eakin und Vernon Fiddler in die Bresche, die jeweils zweimal trafen.

Die als nächstes anstehenden Aufgaben der Stars heißen San Jose, Nashville und Arizona.

5. Chicago Blackhawks (42-25-7, Platz 4)

Drei von sechs möglichen Zählern waren für die Blackhawks zu wenig, um tatsächlich noch ein Wörtchen um den ersten Platz in der Western Conference mitreden zu können. Nach ihrem 4-0 Heimerfolg über Winnipeg, setzte es für den Titelverteidiger zwei Heimpleiten gegen Minnesota (2-3 SO) und Dallas (2-6), so dass ihr Rückstand auf die Tabellenführung nun schon sechs Punkte beträgt. Als zweifache Torschützen der Blackhawks zeichneten sich die Stürmer Richard Panik und Andrew Shaw aus.

Die Blackhawks starten am Samstag eine Auswärtstour, die sie zunächst nach Calgary und anschließend nach Vancouver und Minnesota führt.

6. New York Rangers (42-24-8, Platz 8)

Im heimischen Madison Square Garden fühlen sich die Rangers besonders wohl. Nach ihrer Auswärtsniederlage bei den Sharks (1-4), ihrer dritten in Folge, sorgten die 'Blueshirts' in heimischen Gefilden für Wiedergutmachung mit den Siegen über die Panthers (4-2) und Bruins (5-2). Zehn Treffer in diesen drei Begegnungen waren eine beachtliche Offensivausbeute an der Derek Stepan mit einem Tor und drei Vorlagen beteiligt war.

Die zweitplatzierten Rangers können nicht einmal mehr theoretisch die Capitals von der Tabellenspitze der Metropolitan Division verdrängen, benötigen aber Punkte gegen die Bruins, Canadiens und Penguins, um den Abstand zu ihrem Verfolger aus Pittsburgh nicht zu klein werden zu lassen.

7. Anaheim Ducks (40-23-10, Platz 6)

Dank ihrer fünf Punkte aus vier Partien konnten sich die Ducks vorzeitig für die Stanley Cup Playoffs in der Western Conference qualifizieren. Nach zwei Siegen gegen Boston (4-0) und Winnipeg (3-2 OT), setzte es für die Kalifornier zwei Niederlagen im Osten Kanadas gegen Montreal (3-4) und Toronto (5-6 OT). Die Ducks suchten immer wieder den offenen Schlagabtausch und überzeugten im Spiel nach vorne. Ihr erfolgreichster Torschütze in diesen vier Partien war Jamie McGinn mit vier Treffern, gefolgt von Jakob Silfverberg, der dreimal ins Schwarze traf.

Man darf gespannt sein, ob Anaheim, bei seinen nächsten Auftritten gegen Ottawa, Edmonton und Calgary, wieder etwas mehr Wert auf eine stabile Defensive legt.

8. Tampa Bay Lightning (42-26-5, Platz 7)

Im Bundesstaat Florida gibt es einen heißen Kampf um die Tabellenführung in der Atlantic Division. Bei einem weniger absolvierten Spiel als die Panthers liegen die Lightning mit zwei Zählern Rückstand auf dem zweiten Platz. In den vergangenen sieben Tagen konnte Tampa zwei doppelte Punktgewinne gegen die Coyotes (2-0) und die Red Wings (6-2) einfahren. Ihre Siegesgaranten waren mit jeweils zwei Treffern Ondrej Palat, Nikita Kucherov und Erik Condra.

Ihre Erfolgsserie fortsetzen möchten die Lightning in ihren vier Heimpartien der kommenden Woche gegen die Islanders, Panthers, Maple Leafs und Canadiens.

9. Nashville Predators (38-23-13, Verfolger)

Nach einer deutlichen 1-4 Niederlage in Washington konnten die Predators durch zwei Heimsiege gegen die Kings (5-2) und die Canucks (3-2 SO) ihren Rückstand gegenüber den in der Central Division drittplatzierten Blackhawks auf zwei Punkte verkürzen. In Nashvilles Offensivabteilung konnte Filip Forsberg, der in allen drei Partien traf, als dreifacher Torschütze überzeugen. Der Schweizer Verteidiger Roman Josi brachte es mit einem Tor und zwei Vorlagen ebenfalls auf drei Scorerpunkte.

In den kommenden sieben Tagen geht es für die Predators gegen die Blue Jackets, Avalanche, Stars und Penguins.

10. Pittsburgh Penguins (40-25-8, Verfolger)

Die Penguins sind das zurzeit erfolgreichste Team in der NHL und nur schwer zu bezwingen. Das bekamen die Flyers (4-1) und die Capitals (6-2) am eigenen Leib zu spüren. Die Penguins waren sechs Spiele in Folge ungeschlagen, bis am Donnertag die Devils ihre Visitenkarte im Consol Energy Center abgaben und die Hausherren mit 3-0 bezwangen. In dieser Partie blieben die Pens tor- und punktlos, in den Begegnungen zuvor brachten es Kapitän Sidney Crosby mit vier Assists und Verteidiger Trevor Daley mit zwei Toren und zwei Vorlagen auf jeweils vier Scorerpunkte.

Die Rangers, die Red Wings, die Sabres und die Predators sind Pittsburghs kommende Gegner.

Die Verfolger: Florida Panthers, New York Islanders, San Jose Sharks, Boston Bruins, Detroit Red Wings

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Keiner

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