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Bestenliste: Montreal Canadiens geben Ton an

von Stefan Herget / NHL.com

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.


Neun Tage ist die Saison jung und erste Tendenzen sind erkennbar, auch wenn die Mannschaften erst zwischen drei und fünf Spielen absolviert haben.

Hier ist unser aktuelles Ranking:

1. Montreal Canadiens (5-0-0)

Fünf Siege in fünf Spielen, vier davon auswärts. Einen besseren Saisonstart gibt es nicht vorzuweisen, so dass der erste Platz klar an die Montreal Canadiens geht. Den Siegen in der Fremde gegen die Toronto Maple Leafs, Boston Bruins, Ottawa Senators und Pittsburgh Penguins folgte der 3-0 Erfolg zu Hause gegen die New York Rangers.

Durch gute Defensivleistungen mit maximal zwei Gegentoren mussten die Kanadier in der Offensive nicht zu viel Arbeit leisten. Vier Mal drei Tore und einmal vier reichten aus, um jeweils die volle Punktzahl einzufahren.

2. San Jose Sharks (3-0-0)

Beeindruckend, was die San Jose Sharks in ihren drei Auftritten gezeigt haben. Es begann mit einem überzeugenden 5-1 Auftaktsieg beim großen Rivalen, den Los Angeles Kings, und wurde mit zwei Zu-Null-Erfolgen gegen die großen Favoriten Anaheim Ducks (2-0 zu Hause) und Washington Capitals (5-0 auswärts) abgerundet.

Auf der weiteren Reise zu den New Jersey Devils, New York Islanders und New York Rangers wird sich zeigen, ob der Trend anhält.

3. Detroit Red Wings (3-0-0)

Schadlos hielten sich bisher auch die Detroit Red Wings mit neuem Trainer Jeff Blashill. Gegen ihren Ex-Coach Mike Babcock und seinen Maple Leafs feierten sie zu Beginn ein überzeugendes 4-0. Einen Tag später ging es bei den Carolina Hurricanes mit 4-3 enger zu, ehe den Tampa Bay Lightning mit 3-1 das Nachsehen gegeben wurde.

Nach einem weiteren Heimspiel gegen Carolina folgt eine Auswärtsreise durch Kanada mit vier Stationen.

4. Minnesota Wild (3-0-0)

Denkbar knapp, drei Mal mit einem Tor Unterschied, behielten die Minnesota Wild die Oberhand. Das beschert ihnen eine blütenreine Weste und einen bis dato perfekten Saisonstart.

Bei den folgenden Partien in Los Angeles gegen die Kings und die Ducks wird sich zeigen, ob sich die Wild im oberen Tabellendrittel behaupten oder wieder kleinere Brötchen backen müssen.

5. Vancouver Canucks (3-0-1)

Über sieben Punkte aus vier Spielen müssen sich die Vancouver Canucks wahrlich nicht beklagen. Einem deutlichen 5-1 bei den Calgary Flames folgte die einzige Niederlage in der Verlängerung im „Rückspiel“ drei Tage später.

Anaheim mit 2-1 im Shootout und die Kings mit 3-0 wurden als Gast besiegt. Nun folgen fünf Heimspiele, in denen die Canucks ihre gute Bilanz noch ausbauen können.

6. St. Louis Blues (3-1-0)

Die St. Louis Blues sind mit sechs Punkten auf der Habenseite ebenfalls im Soll. Die Edmonton Oilers wurden mit 3-1 bzw. 4-2 in die Schranken verwiesen, sowie die Flames knapp mit 4-3. Minnesota indes sicherte sich beide Punkte gegen die Blues.

Vancouver, Winnipeg und Montreal oder vom Westen Kanadas in den Osten heißen die kommenden Aufgaben, die mehr Klarheit bringen, wohin die Reise in der Tabelle geht.

7. Nashville Predators (3-1-0)

Eine bessere Platzierung verkorkste den Nashville Predators die 3-4 Niederlage gegen die Islanders im vierten Spiel. Zuvor gingen sie drei Mal als Sieger vom Eis. Dabei garantierte die starke Defensive die Punktgewinne. Gegen Carolina, Edmonton und New Jersey mussten insgesamt nur zwei Gegentreffer hingenommen werden.

Nach einer Begegnung bei den Ottawa Senators kommen mit den Lightning, den Ducks und den schwach gestarteten Pittsburgh Penguins richtige Gradmesser nach Nashville, ehe es nach San Jose und zu den Kings geht.

8. Washington Capitals (2-1-0)

Einige haben die Washington Capitals diese Saison ganz oben auf dem Zettel. Da war die 0-5 Klatsche gegen die Sharks zu Hause ein Dämpfer, aber es war nur eine Partie am Saisonbeginn. Die anderen beiden Auftritte gegen die Devils mit 5-3 und insbesondere gegen den amtierenden Stanley Cup Champion Chicago Blackhawks mit 4-1 waren ein guter Vorgeschmack, was die Capitals leisten können.

Der vierten Heimpartie gegen Carolina folgen dann die ersten Einsätze in der Fremde zu den drei Westkanadiern Calgary, Vancouver und Edmonton.

9. Tampa Bay Lightning (3-2-0)

Auf einem guten Weg ihren Status als einer der Favoriten in der Eastern Conference zu bestätigen waren die Tampa Bay Lightning. Drei Siege zum Auftakt gegen die Philadelphia Flyers, bei den Buffalo Sabres und den Bruins waren eine gute Basis, die durch zwei Nullnummern gegen Detroit und den Dallas Stars fast aufgewogen wurden.

Ein weiteres Mal Buffalo, dann alle auswärts Nashville, Winnipeg, Chicago und St. Louis sind die kommenden Aufgaben.

10. New York Islanders (2-1-1)

Gegen den Titelverteidiger gleich zwei Spiele zu Beginn ist kein leichtes Programm und aus beiden blieb ein Punkt. Die Bilanz verbesserte sich dann allerdings durch zwei Heimerfolge gegen Winnipeg und Nashville.

Mit den überzeugend gestarteten Sharks kommt als nächstes ein echter Gradmesser.

Die Verfolger: Dallas Stars, New York Rangers, Philadelphia Flyers, Arizona Coyotes, Winnipeg Jets

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