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Die Arbeit von Coach Quenneville beginnt Früchte zu tragen

Florida Panthers punkten in sechs Spielen nacheinander und schieben sich in die Playoff-Zone

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Malgins harter Onetimer

PIT@FLA: Malgin netzt vom einen Kreis Onetimer ein

Jonathan Huberdeau erzwingt Turnover und bedient Denis Malgin, der mit einem Onetimer, an Matt Murray vorbei, zum 2:1 der Panthers trifft.

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Die Arbeit von Trainer John Quenneville bei den Florida Panthers beginnt Früchte zu tragen. Mit dem 4:2 am Dienstag zu Hause gegen die Pittsburgh Penguins punktete die Mannschaft aus Sunrise im sechsten Spiel hintereinander und schob sich erstmals in dieser Saison auf einen Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs berechtigt. Mit einer Matchbilanz von 4-2-3 und elf Zählern belegt sie den ersten Wildcard-Spot in der Eastern Conference.

Glänzend aufgelegt ist seit geraumer Zeit Denis Malgin. Der 22 Jahre alte Oltner steuerte ein Tor und einen Assist zum Erfolg vor eigenem Publikum gegen die Penguins bei. Nachdem er in der Anfangsphase der Hauptrunde zweimal nicht zum Aufgebot gehörte, schaltete der Schweizer Angreifer einige Gänge hoch und stellte mehrfach seine Qualitäten als Vollstrecker und Vorbereiter unter Beweis. In fünf von sieben Einsätzen verbuchte er mindestens einen Scorerpunkt. Sechs Zähler (drei Tore, drei Assists) hat er insgesamt vorzuweisen.

Coach Quenneville ist angetan von seinem Center, der gegen Pittsburgh mit Linksaußen Frank Vatrano und Rechtsaußen Jayce Hawryluk die dritte Angriffsformation bei Florida bildete. "Malgy ist richtig gut drauf. Mit seiner Schnelligkeit sorgt er im Zentrum immer für Gefahr, ganz gleich, ob er den Puck selbst aufs Tor schießt oder ablegt", konstatierte Quenneville.

Malgins Mannschaftskollege Jonathan Huberdeau stimmte in die Lobeshymne des Trainers ein. "Er ist ein ganz raffinierter Bursche und hat einige wichtige Tore für uns erzielt. Wenn man ihm die Scheibe gibt, macht er etwas Vernünftiges damit", würdigte der Flügelstürmer seinen Mitspieler.

Video: FLA@NSH: Malgin mit einen Schuss aus dem Handgelenk

Huberdeau, der gegen Pittsburgh ebenfalls ein Tor markierte und einen Treffer vorbereitete, trug in den ersten Wochen maßgeblich zum Erfolg der Panthers bei. Mit zehn Punkten (vier Tore, sechs Assists) führt er die teaminterne Scorerwertung an. In sieben von neun Spielen tauchte sein Name als Torschütze oder Zuarbeiter im Spielberichtsbogen auf. Bei drei Gelegenheiten punktete er mehrfach.

Floridas Top-Scorer zeigte sich zufrieden damit, wie sich die Dinge in den vergangenen Partien bei den Panthers und ihm selbst entwickelt haben. "Nachdem wir anfangs zu kämpfen hatten, holen wir jetzt unsere Punkte. Mir selbst erging es ähnlich. Ich freue mich, dass ich meinen Teil zum Aufschwung beitragen konnte. Ich möchte meine Führungsrolle auf dem Eis wahrnehmen und alles dafür tun, dass unser Offensivspiel läuft", so Huberdeau. "Es ist gut, dass wir unser Punktekonto zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison schon ordentlich gefüllt haben. Genau das hatten wir uns vorgenommen."

 

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Sein Debüt für die Panthers im Match gegen die Penguins feierte Brian Boyle. Die Klubverantwortlichen hatten den erfahrenen Free Agent am Sonntag für ein Jahr unter Vertrag genommen. "Er hat seine Sache prima gemacht", meinte Trainer Quenneville zur Premiere des Mittelstürmers. "Man hat gespürt, dass er vom Start weg ein vollwertiger Teil der Mannschaft gewesen ist und sich gut in unser Spiel eingefügt hat." Boyle verzeichnete drei Schüsse aufs Tor und einen Check.

Eine deutliche Aufwärtstendenz ist auch bei Torhüter Sergei Bobrovsky festzustellen. Nach einem holprigen Beginn präsentiert sich die Nummer eins zwischen den Pfosten mittlerweile als der erhoffte Rückhalt. "Es geht langsam aber sicher voran. Man kann eben nichts erzwingen, sondern nur versuchen, jeden Tag hart an sich zu arbeiten und seine Sache besser zu machen", lautete seine Selbsteinschätzung.

Trotz der erfolgreichen Auftritte der Panthers in den zurückliegenden Spielen warnt der Schlussmann vor Selbstzufriedenheit. "Die Siege geben uns zwar Sicherheit und sorgen dafür, dass wir als Team zusammenrücken. Aber die Saison ist lange. Von daher dürfen wir nicht nachlassen. Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns."

Für Florida steht nun ein vier Spiele umfassender Auswärtstrip auf dem Programm. Der erste Gegner sind die Calgary Flames (Fr. 3 Uhr MESZ; NHL.tv). Im Anschluss an das Gastspiel im Scotiabank Saddledome folgen Stopps bei den Edmonton Oilers, Vancouver Canucks und Colorado Avalanche. Der Coach sieht die Dienstreise als wichtige Standortbestimmung. "Es warten schwere Gegner auf uns. Wir werden jeden Abend alles geben müssen, um zu punkten", prophezeite Quenneville.

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