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8. Powerranking: Bruins überholen Capitals

Boston verdrängt Washington vom ersten Platz in der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.
 

Die Dallas Stars und die Boston Bruins erledigten sich ihrer Aufgaben mit Bravour und setzten ihren Lauf mit drei Siegen in drei Spielen fort. Ebenfalls ohne Punktverlust blieben die Ottawa Senators (3-0-0), die damit in der Tabelle der Eastern Conference vier Plätze gutmachen konnten. Ohne Erfolgserlebnis blieben dagegen die Anaheim Ducks, Chicago Blackhawks, Montreal Canadiens (je 0-2-1) und die Detroit Red Wings (0-4-0). 

1. Boston Bruins (15-3-5, Vorwoche: 2)

Seit mittlerweile sieben Partien sind die Boston Bruins in der regulären Spielzeit ungeschlagen. Mit Siegen bei den New Jersey Devils (5:1) und zuhause gegen die Buffalo Sabres (3:2) und die Minnesota Wild (5:4 OT) bauten sie vergangene Woche ihre Erfolgsserie und ihre souveräne Führung in der Atlantic Division auf sechs Punkte aus.

Die überragende Akteure beim Stanley Cup Finalisten des vergangenen Jahres waren Center Brad Marchand (3 Tore, 4 Assists), Rechtsaußen David Pastrnak (3 Tore, 1 Assist) mit jeweils drei Treffern und Center Patrice Bergeron (5 Assists) als ihr bester Vorbereiter.

Video: BUF@BOS: Pastrnak mit seinem 20. Saisontreffer

2. Washington Capitals (16-4-5, Vorwoche: 1)

Zum ersten Mal seit dem 8. und 10. Oktober verloren die Washington Capitals zwei Spiele hintereinander. Nach dem 5:2-Heimerfolg gegen Anaheim litten die Mannen von Trainer Todd Reirden unter Ladehemmung und unterlagen im Madison Square Garden den New York Rangers (1:4) und vor heimischer Kulisse den Vancouver Canucks (1:2 SO).

Linksaußen Jakub Vrana (2 Tore) versenkte als einziger Spieler der Capitals die Scheibe zweimal im gegnerischen Netz. Immerhin an vier Treffern beteiligt war Verteidiger John Carlson (4 Assists).

3. Edmonton Oilers (16-7-3, Vorwoche: 3)

Vier schwere Auswärtspartien standen auf dem Wochenprogramm der Edmonton Oilers. Jene bei den San Jose Sharks (5:2), den Vegas Golden Knights (4:2) und den Arizona Coyotes (4:3 SO) entschieden sie für sich, doch bei den Los Angeles Kings (1:5), dem vermeintlich leichtesten Gegner, zogen sie den Kürzeren.

Ungebrochen war der Torhunger von Center Connor McDavid (4 Tore, 3 Assists), der seinen Punkte-Streak auf elf Spiele erhöhte und von Leon Draisaitl, der mit fünf Assists seinen ersten Platz in der ligaweiten Scorerwertung vor seinem Teamkollegen verteidigte. Die Oilers dürfen sich glücklich schätzen, dass ihnen solche hochkarätigen Scorer im Kader zur Verfügung stehen.

Video: EDM@ARI: Neal tippt Draisaitls Pass im PP rein

4. New York Islanders (16-3-2, Vorwoche: 5)

Die New York Islanders setzten auch in den letzten sieben Tagen ihren Höhenflug fort und bauten mit zwei Overtime-Erfolgen gegen die Pittsburgh Penguins (5:4 OT, 4:3 OT) und einer Niederlage bei den Sharks (1:2 OT) ihre Punkteserie auf eine Franchise-Bestmarke von 17 Spielen aus.

Center Brock Nelson (4 Tore, 1 Assist) führt die teaminterne Wochenwertung mit fünf Scorerpunkten an und Linksaußen Anthony Beauvillier (2 Tore, 2 Assists) baute sein Punktekonto auf 16 Zähler aus.

 

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5. St. Louis Blues (14-5-5, Vorwoche: 7)

Dass die St. Louis Blues zu den Besten der Liga gehören, stellten sie in den Heimpartien gegen die Tampa Bay Lightning (3:1) und Calgary Flames (5:0) unter Beweis. Zum Wochenabschluss leisteten sie sich jedoch einen weiteren Ausrutscher und mussten sich im Enterprise Center den Nashville Predators (2:4) geschlagen geben.

Der schwedische Center Oskar Sundqvist (3 Tore) erwies sich als treffsicherster Akteur des amtierenden Stanley Cup Champions. Jeweils vier Scorerpunkte gelangen Linksaußen Zach Sanford (1 Tor, 3 Assists) und Center Robert Thomas (4 Assists). Den Shutout im Spiel gegen die Flames durfte sich mit 40 Saves Torhüter Jordan Binnington gutschreiben lassen.

6. Colorado Avalanche (13-8-2, Vorwoche: 4)

Die Colorado Avalanche mussten in den vergangenen sieben Tagen weiter Federn lassen. Aus Calgary (3:2) konnten sie zwar beide Punkte entführen, doch in Minnesota (2:3) und im heimischen Pepsi Center gegen die Toronto Maple Leafs (3:5) setzte es Niederlagen, so dass die Avalanche auf den ersten Wildcard-Platz in der Western Conference zurückfielen.

Der in Klagenfurt geborene Linksaußen Andre Burakovsky (3 Tore, 2 Assists) war in allen drei Partien an Toren der Avalanche beteiligt und ließ mit seinen fünf Scorerpunkten sogar Center Nathan MacKinnon (1 Tor, 3 Assists) hinter sich.

Video: COL@MIN: Makar trickst und trifft

7. Tampa Bay Lightning (11-7-2, Vorwoche: 6)

Nach ihrer Pleite in St. Louis (1:3) sorgten die Tampa Bay Lightning für einen versöhnlichen Wochenausklang mit einem doppelten Punktgewinn bei den Blackhawks (4:1) und einem Heimerfolg gegen die Ducks (6:2). Sie zeigten klar auf, dass deutlich mehr Potenzial in ihnen steckt als der 13. Platz in der Eastern Conference vermuten lässt.

Lightnings Center Anthony Cirelli (3 Tore, 2 Assists) und Brayden Point (3 Tore) bewiesen mit jeweils drei Toren ihre Treffsicherheit und Center Alex Killorn (4 Assists) sowie Verteidiger Victor Hedman (4 Assists) ihre Vorbereiterqualitäten.

8. Pittsburgh Penguins (12-7-4, Vorwoche: 8)

Vier Punkte aus drei Auftritten waren eine ansehnliche Wochenausbeute für die Pittsburgh Penguins, wenn man berücksichtigt, dass sie zweimal gegen die Islanders (4:5 OT, 3:4 OT) und ohne ihren verletzten Kapitän Sidney Crosby antreten mussten. Anschließend bezwangen sie vor heimischer Kulisse die Devils relativ deutlich mit 4:1.

Pittsburghs Center Evgeni Malkin (1 Tor, 4 Assists) und Jake Guentzel (2 Tore, 2 Assists) waren in jeder Partie an mindestens einem Tor beteiligt und dem deutschen Stürmer Dominik Kahun gelang ein Tor sowie ein Assist.

9. Carolina Hurricanes (15-8-1, Vorwoche: 10)

Nur in einer von vier Partien mussten die Carolina Hurricanes das Eis mit hängenden Köpfen verlassen. Zuhause verloren sie gegen die Philadelphia Flyers mit 3:5. Grund zur Freude hatten die Hurricanes hingegen in Chicago (4:2), im heimischen Raleigh gegen die Florida Panthers (4:2) und bei den Red Wings (2:0). 

Vollgas gaben Carolinas Flügelstürmer Teuvo Teravainen (2 Tore, 5 Assists), Sebastian Aho (3 Tore, 2 Assists) und Andrei Svechnikov (2 Tore, 3 Assists). Bei seinem achten Saisoneinsatz hielt Backup James Reimer mit 19 Rettungstaten seinen Kasten im Spiel gegen die Red Wings sauber.

Video: CAR@DET: Aho nutzt den Abpraller zum ersten Tor

10. Florida Panthers (12-7-5, Vorwoche: 9)

Nachdem sie im BB&T Center von Sunrise zuerst die Flyers (5:2) und danach die Ducks (5:4 OT) niedergerungen hatten, setzte es für die Florida Panthers eine Niederlage bei den Hurricanes (2:4) und eine Heimpleite gegen den Divisionskonkurrenten aus Buffalo (2:5).

Starke Vorstellungen lieferten Rechtsaußen Brett Connolly (4 Tore, 1 Assist) und Verteidiger Aaron Ekblad (3 Tore, 2 Assists) mit jeweils fünf Scorerpunkten ab.

11. Dallas Stars (14-8-2, Vorwoche: -)

Die letzte Niederlage der Dallas Stars in der regulären Spielzeit datiert vom 26. Oktober. In der vergangenen Woche baute das Team im heimischen American Airlines Center mit doppelten Punktgewinnen gegen die Canucks (6:1), Winnipeg Jets (5:3) und die Blackhawks (2:1 SO) seine Erfolgsserie auf sechs Siege in Folge aus und eroberte Platz 2 in der Central Division.

Mit Rechtsaußen Corey Perry (1 Tor, 4 Assists) führt ein Saison-Neuzugang die teaminterne Wochenwertung der Stars an. Gleich dreimal ins Schwarze traf ihr langjähriger Kapitän Jamie Benn (3 Tore, 1 Assist).

12. Toronto Maple Leafs (11-10-4, Vorwoche: 14)

Mit Sheldon Keefe als ihrem neuen Hauptverantwortlichen hinter der Bande fanden die Toronto Maple Leafs zurück auf die Erfolgsspur. Nach der 2:4-Auswärtspleite gegen die Golden Knights, Torontos sechster Niederlage hintereinander, musste Mike Babcock seinen Hut nehmen. Anschließend bezwangen die Maple Leafs in Glendale die Coyotes (3:1) und in Denver die Avalanche (5:3).

Verteidiger Tyson Barrie (2 Tore, 2 Assists) sowie die Center Auston Matthews (2 Tore, 1 Assist) und Zach Hyman (2 Tore) trafen in der vergangenen Woche jeweils doppelt für das arg gebeutelte und hinter den Erwartungen gebliebene Traditionsteam.

13. San Jose Sharks (12-11-1, Vorwoche: 15)

Saison-Anlaufschwierigkeiten hatten auch die in den vergangenen Jahren so erfolgsverwöhnten San Jose Sharks, doch offensichtlich sind sie gerade dabei, die Kurve zu kriegen. Nach einer Siegesserie von sechs Spielen mussten sie sich zwar am Dienstag den Oilers mit 2:5 geschlagen geben, hatten aber bei den Golden Knights (2:1 OT) und zuhause gegen die Islanders (2:1 OT) eine passende Antwort parat.

Zweifacher Siegtorschütze der Nordkalifornier in der Overtime war Center Logan Couture (2 Tore, 1 Assist). Ihr sicherer Rückhalt waren die Schlussleute Aaron Dell (37 Saves gg. VGK) und Martin Jones (27 Saves gg. NYI).

Video: NYI@SJS: Couture nutzt starken Pass in Verlängerung

14. Winnipeg Jets (14-9-1, Vorwoche: -)

Die Winnipeg Jets klettern im Klassement der Central Division in die oberen Tabellenregionen. Sie sicherten sich vier Punkte aus ihren Begegnungen mit den Predators (2:1), Stars (3:5) und Columbus Blue Jackets (4:3) und liegen mittlerweile auf Divisionsrang 3.

13 verschiedene Spieler der Jets waren mindestens an einem ihrer neun Tore beteiligt, wovon Linksaußen Nikolaj Ehlers (2 Tore) und Rechtsaußen Patrik Laine (2 Tore) jeweils zwei erzielten.

15. Montreal Canadiens (11-7-5, Vorwoche: 11)

Alles andere als zufrieden konnten die Montreal Canadiens mit ihrer Wochenausbeute sein. Sowohl in Columbus (2:5) wie auch zuhause im innerkanadischen Duell mit den Senators (1:2 OT) und im Original-Six Duell gegen die Rangers (5:6) zog der Rekord-Champion den Kürzeren.

Ein Lichtblick war der 24-jährige finnischen Linksaußen Artturi Lehkonen (3 Tore, 2 Assists), der mit fünf Punkten in den drei Partien seine Saisonausbeute (5 Tore, 6 Assists) fast verdoppelte.

16. Buffalo Sabres (11-9-3, Vorwoche: 13.)

Für die Buffalo Sabres verlief der Monat November bis zum 5:2-Erfolg bei den Panthers eher trist. Trainer Ralph Krueger war der Meinung, dass die Mannschaft in dieser Partie genau das umgesetzt habe, was sie in mehreren Team-Meetings nach der Niederlage bei den Bruins (2:3) besprochen hatten. Zwei Tage zuvor waren die Sabres den Wild (1:4) unterlegen gewesen.

Center Jack Eichel (1 Tor, 2 Assists) legte in Sunrise einen 3-Punkte-Abend hin und Center Zemgus Girgensons (2 Tore) steuerte dem befreienden Sieg zwei Tore bei. Hoffnungsfroh konnten Krueger ebenfalls die Auftritte von Verteidiger Brandon Montour (2 Tore, 1 Assist) stimmen.

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