Skip to main content

Amtierender Champion vorne

Die Pittsburgh Penguins übernehmen Führung im Powerranking

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

In den vergangenen sieben Tagen gewannen vier Mannschaften alle ihre Auftritte. Die Calgary Flames sowie der Aufsteiger der Woche, die Philadelphia Flyers, fuhren acht Punkte in vier Partien ein, und der neue Spitzenreiter in diesem Ranking, die Pittsburgh Penguins, blieben dreimal ungeschlagen. Die Columbus Blue Jackets feierten zwei doppelte Punktgewinne. Aus dem Ranking verabschieden mussten sich die Los Angeles Kings, für die nur ein Zähler in zwei Heimpartien herausgesprungen war. Aufgrund der Leistungsdichte in den beiden Conferences kann sich das Bild schnell wieder ändern. Besonders knapp geht es in der Pacific Division zu, wo die momentan führenden Edmonton Oilers nur sechs Punkte vor den sechstplatzierten Vancouver Canucks liegen. Wobei die Canucks noch zwei Spiele mehr zu absolvieren haben als der Tabellenerste.

1. Pittsburgh Penguins (17-7-3, Vorwoche: 2)

18 Tore in drei Partien sind eine Ansage. Die Penguins hatten bei ihren drei Auftritten gegen Detroit (5-3), Ottawa (8-5) und bei den Panthers (5-1) richtig Spaß am Tore schießen. Sie bereiteten mit den drei Siegen nicht nur ihren Fans eine Menge Freude, sondern allen Liebhabern des Eishockeysports unterhaltsame Stunden. Gleich zehn verschiedene Spieler der Penguins konnten sich als Torschützen auszeichnen, darunter auch der deutsche Stürmer Tom Kuhnhackl. Dreimal ins Schwarze trafen Bryan Rust, Phil Kessel und Matt Cullen.

Bei den Lightning und zweimal Zuhause gegen Arizona und Boston können die Penguins nächste Woche versuchen ihre Tabellenführung in der Metropolitan Division zu verteidigen.

Video: OTT@PIT: Crosby trifft mit einem verdeckten Schuss

2. Chicago Blackhawks (17-8-3, Vorwoche: 1)

Die letzten sieben Tage verliefen für die Blackhawks gar nicht nach ihren Vorstellungen. Aus drei Partien sprang für sie nur ein doppelter Punktgewinn, zuhause gegen die Arizona Coyotes (4-0), heraus. Zuvor hatten sie zwei Spiele hintereinander, in Philadelphia (1-3) und gegen Winnipeg (1-2), verloren. Letztendlich fehlte es Chicago bei den zwei Niederlagen an Durchschlagskraft in der Offensive. Patrick Kane konnte immerhin drei Treffer vorbereiten. Marian Hossa sowie Artemi Panarin zeichneten sich als zweifache Torschützen aus.

Die Blackhawks erwartet in den kommenden sieben Tagen ein volles Programm mit zwei Heimauftritten gegen die Rangers und Stars sowie zwei Gastspielen in New York gegen die Islanders und Rangers.

3. New York Rangers (18-9-1, Vorwoche: 3)

Nach ihrem 4-2 Heimerfolg über die Hurricanes, mussten sich die Rangers ausgerechnet bei den Islanders, ihrem Lokalrivalen aus Brooklyn, mit 2-4 Toren geschlagen geben. Der darauffolgende 2-1 Sieg in Winnipeg konnte zumindest etwas Trost spenden. Linksaußen Chris Keider erwies sich in den drei Partien mit elf Torschüssen nicht nur als äußerst fleißiger Angreifer, sondern mit drei Toren auch als treffsicherster Ranger. Dem Österreicher Michael Grabner gelang ein Tor gegen die Hurricanes.

Auf die Rangers wartet nun eine arbeitsintensive Woche mit vier Spielen in sieben Tagen, in denen sie auf die Devils, die Stars und zweimal auf die Blackhawks treffen.

4. St. Louis Blues (15-8-4, Vorwoche: 4)

Die Blues hatten in der letzten Woche ihre liebe Mühe mit den Gegnern. Eine Ausbeute von drei Punkten aus drei Spielen war nur Mittelmaß und dementsprechend konnten sie nur einen Zähler gegenüber den Blackhawks an der Tabellenspitze der Central Division gutmachen. Gegen Winnipeg (2-3 OT)und die Islanders (2-3) setzte es für St. Louis jeweils eine Niederlage Punktbester Mann der Blues war Linksaußen Jaden Schwartz, der im Spiel gegen Montreal (3-2 OT) mit zwei Toren und einer Vorlage zum Matchwinner avancierte.
 
In der kommende Woche treten die Blues zweimal gegen New Jersey sowie gegen die Divisionskonkurrenten Minnesota und Nashville an.

Video: MTL@STL: Schwartz lässt Montoya in OT keine Chance

5. Montreal Canadiens (18-6-3, Vorwoche: 6)

Die Canadiens beendeten ihre schwere Auswärtstour durch den Westen mit drei Punkten in zwei Spielen. Nach einem 5-4 Erfolg durch Penaltyschießen in L.A., mussten sie sich in St. Louis den Blues mit 2-3 nach Verlängerung geschlagen geben. Am wohlsten fühlen sich die Frankokanadier ohnehin vor heimischer Kulisse, vor der sie am Donnerstag die Devils mit 5-2 Toren deutlich bezwingen konnten. Max Pacioretty (3 Tore, 1 Assist) und Andrew Shaw (1 Tor, 3 Assists) leisteten ihren Anteil zu vier Treffern der Canadiens.

Nächste Woche treten die Canadiens zweimal zuhause an. Die Avalanche und die Bruins werden sich die Ehre in Montreal geben.

6. Washington Capitals (15-7-3, Vorwoche: 5) spielt nicht

Es ist zwar noch nicht alles Gold was glänzt, doch zumindest konnten die Capitals mit fünf Punkten aus drei Partien in der letzten Woche ihren Abwärtstrend stoppen. In allen drei Begegnungen fiel die Entscheidung erst nach der regulären Spielzeit. Gegen die Lightning (1-2 SO) hatte Washington das schlechtere Ende für sich, gegen Buffalo (3-2 OT) und Boston (4-3 OT) gab es Grund zum Jubeln. Martin Johansson, Justin Williams und Nicklas Backstrom waren für sechs ihrer acht Treffer verantwortlich.

Mit den Sabres, den Islanders und den Canucks warten auf die Capitals in der kommenden Woche drei Teams, die sich in der unteren Tabellenhälfte befinden.

7. Columbus Blue Jackets (15-5-4, Vorwoche: 9.)

Einfach bärenstark! Die Blue Jackets haben von ihren letzten zehn Auftritten nur eine in der regulären Spielzeit verloren. In dieser Woche blieben sie erneut ungeschlagen. Zweimal hieß der Gegner Arizona und zweimal der Sieger Columbus (3-2 SO, 4-1). Center Sam Gagner war an 2/3 ihrer sechs Tore beteiligt gewesen. Zwei Tore und zwei Vorlagen gingen auf sein Konto. Columbus liegt mit drei Punkten Rückstand auf die Erstplatzierten Penguins und Rangers zwar aktuell nur auf dem vierten Platz in der Metropolitan Division hat aber bisher auch drei bzw. vier Spiele weniger bestritten als die Führenden.

Die kommenden Herausforderungen der Blue Jackets werden die Red Wings, die Islanders und die Oilers sein.

8. San Jose Sharks (15-10-1, Vorwoche: 7)

Nach ihrem 2-1 Heimtriumph über die Canadiens waren den Sharks vier Tage Pause gegönnt - die ihnen nicht so gut bekommen sind. Die Senators gastierten am Mittwoch im SAP Center von San Jose und konnten mit 4-2 Toren beide Zähler entführen. Verteidiger Brent Burns war mit zwei Toren wieder einmal der treffsicherste Spieler der Sharks. Als zuverlässigster Vorlagengeber kristallisierte sich Joe Thornton mit drei Assists heraus.

Die Sharks haben in den nächsten sieben Tagen vier Gelegenheiten zur Wiedergutmachung. Sie müssen dreimal auswärts in Anaheim, Toronto sowie Ottawa antreten und empfangen am Samstag die Hurricanes auf heimischen Eis.

9. Philadelphia Flyers (16-10-3, Vorwoche: -)

Die Flyers waren auch in den letzten sieben Tagen nicht zu stoppen. Sie triumphierten über die Blackhawks (3-1), Predators (4-2), Panthers (3-2 OT) sowie Oilers (6-5) und bauten ihre eindrucksvolle Serie auf sieben Siege in Folge aus. Nur die Penguins konnten in der letzten Woche zwei Tore mehr erzielen als die Flyers, die 16 Mal das Spielgerät im gegnerischen Kasten versenken konnten. Auch der Österreicher Michael Raffl reihte sich mit zwei Treffern in die Torschützenriege der Flyers ein, die Rechtsaußen Wayne Simmonds mit vier Toren anführt.

Am Samstag treffen die Flyers auf Dallas, anschließend begeben sie sich auf die Reise nach Detroit und Colorado.

Video: Voracek bedient Raffl zur Führung

10. Minnesota Wild (13-8-4, Vorwoche: Verfolger)

Der ein oder andere möge vielleicht überrascht sein, dass sich die Wild unter den ersten zehn Plätzen befinden. Die Zahlen sprechen für sie: Erneut erledigten sie sich ihres Wochenpensums mit einem positiven Punktekonto, indem sie die Oilers (2-1 OT) und Maple Leafs (3-2) in deren Arenen bezwingen, und auch bei den Flames (2-3 SO) einen Zähler entführen konnten. Zudem weisen die Wild mit +16 das beste Torverhältnis aller Mannschaften in der Western Conference aus und kassierten, zusammen mit den Blue Jackets, die wenigsten Gegentore (53) in der Liga. Teamkapitän Mikko Koivu und Rechtsaußen Chris Stewart waren jeweils zweimal im Abschluss erfolgreich. Minnesotas Torvorbereiter Nummer 1 war Verteidiger Jared Spurgeon mit drei Assists.

Die Verfolger: Tampa Bay Lightning (8), Ottawa Senators (V), Anaheim Ducks (V), Nashville Predators (V), Edmonton Oilers (V)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Los Angeles Kings (10)

Mehr anzeigen