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Aberkannter Treffer spielt Pens in die Karten

von Corey Long / NHL.com

TAMPAPittsburgh Penguins Videocoach Andy Saucier spielte am Dienstag in der Amalie Arena eine Schlüsselrolle beim 5-2 Sieg gegen die Tampa Bay Lightning in Spiel 6 des Eastern Conference Finales.

Nachdem es zunächst danach ausgesehen hatte, dass die Lightning durch ein Tor von Jonathan Drouin 1-0 in Führung gegangen sind, sah Saucier, dass Drouin vielleicht im Abseits gewesen war und teilte das Assistenztrainer Rick Tocchet mit. Die Penguins legten Widerspuch ein und der Treffer wurde nach Hinzuziehen des Videobeweises wieder aberkannt.

Drouin's Schlittschuh hatte nicht das Eis berührt als Verteidiger Victor Hedman den Puck über die blaue Linie brachte.

"Das war eine ganz wichtige Szene im Spiel", sagte Penguins Trainer Mike Sullivan. "Unser Video Guy hat das gesehen. Es war knapp, doch er spürte, dass es Abseits war und es war so knapp, dass wir uns entschieden Einspruch einzulegen. Das hat er gut gesehen. Ich glaube, das war für dieses Spiel entscheidend. Wenn sie das erste Tor erzielen, dann wird plötzlich alles ganz anders. Es war klasse von Sauce, dass er uns aufmerksam gemacht hat. So haben wir den zusätzlichen Schub in dieser Partie bekommen."

Die Lightning wirkten nach dem nicht gegebenen Treffer platt und kamen nur noch zu vier Torschüssen im ersten Spielabschnitt.

Drouin sagte jedoch, dass er nicht glaube, dass diese Szene dem Team die Luft rausgenommen habe.

"Solche Sachen passieren", sagte Drouin. "Wenn es Abseits ist, dann ist es Abseits. Es ist ärgerlich, doch so ist es eben. Ich glaube nicht, dass wir uns davon den Mut nehmen ließen oder ähnliches. Wir machten weiter und unser nächster Shift war ebenfalls gut."

Drouin erzählte, dass er nicht wusste, ob es Abseits gewesen war und er es sich später anschauen werde.

Die Penguins gingen mit einer 3-0 Führung in das dritte Drittel, in dem die Lightning bis zur 12:43 Minute den Spielstand auf 2-3 verkürzen konnten. Hätte Drouin's Tor gezählt, wäre die Partie vielleicht in die Verlängerung gegangen und Tampa Bay hätte die Chance gehabt, die Serie zuhause zu beenden.

Spiel 7 findet am Donnerstag im Consol Energy Center von Pittsburgh statt.

Bereits zum zweiten Mal in diesen Stanley Cup Playoffs wurde bei einem Tor der Lightning auf Abseits von Drouin entschieden. Im dritten Drittel von Spiel 1 der Erstrundenserie gegen die Detroit Red Wings nahm man zunächst an, dass Drouin den Treffer von Hedman vorbereitet habe, doch der Videobeweis stellte sicher, dass er als der Puck die blaue Linie überquerte im Abseits stand.

"Selbstverständlich hätte es uns einen Auftrieb gegeben, wenn es gezählt hätte, aber ich hatte den Eindruck, dass wir danach immer noch Leben auf der Bank hatten", sagte Lightning Stürmer Ryan Callahan. "Wir waren überhaupt nicht down, doch wir waren in den ersten 20, ersten 40 Minuten nicht da, wo wir hätten sein sollen."

Penguins Torwart Matt Murray, der wieder im Tor stand nachdem es Marc-Andre Fleury zu Beginn von Spiel 5 gehütet hatte, verlebte nach dem erfolgreichen Einspruch eine ruhige Zeit ohne große Torchancen in den ersten zwei Spielabschnitten.

"Es ist immer schön, wenn ein Tor aberkannt wird. Ich bin mir sicher, dass es die richtige Entscheidung war", sagte Murray. Doch du lässt das hinter dir, wenn einmal eine Entscheidung getroffen wurde."

Die Lightning müssen die Entscheidung und ihre Leistung in Spiel 6 hinter sich lassen, wenn sie zum zweiten Mal hintereinander in das Stanley Cup Finale einziehen möchten. Sie müssen Spiel 7 auswärts gewinnen. Die Lightning bezwangen im vergangenen Jahr die New York Rangers in Spiel 7 des Conference Finales mit 2-0.

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