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Aaron Ekblad will Siegermentalität stärken

NHL.com @NHL

Danach gefragt, was er denn mit den Florida Panthers erreichen möchte, rezitierte Aaron Ekblad aus dem Spielzugbuch von LeBron James, einem ehemaligen Star der Miami Heat aus der NBA. "Man will oben stehen und Titel gewinnen – einen, zwei, drei, vier", heißt es dort auf einer Seite. Die Aussage, die Ekblad am Donnerstag bei einer Pressekonferenz imitierte, hatte James 2010 gemacht. Seinerzeit wollte man von ihm wissen, wie viele Meisterschaften er mit den Heat zu gewinnen gedenke.

"Natürlich kann man nicht jedes Jahr den Meistertitel holen. Aber man will immer zu den Anwärtern gehören. Dafür ist es wichtig, sich zu einem beständigen Siegerteam zu entwickeln", sagte der Panthers-Verteidiger der Zeitung Sun Sentinel.

Seit er kürzlich seinen Vertrag um acht Jahre verlängert hat, betrachten viele Ekblad als das neue Aushängeschild der Panthers. Eine Rolle, die der Defensivspezialist jedoch dankend ablehnt. "Das ehrt mich zwar, aber wir haben eine Reihe anderer Spieler im Team, die dafür in Frage kommen", sagte Ekblad. Schließlich sei er nicht der einzige namhafte Akteur der Franchise, der seinen Vertrag jüngst ausdehnte. Darüber hinaus stünden weitere bekannte Leute im Kader, die dieses Attribut ebenso verdient hätten.

"Unsere Franchise besteht aus vielen Gesichtern und vielen hoch motivierten Jungs. Ich bin lediglich einer davon", stellte Ekblad klar. Sein neuer Kontrakt endet 2025 und bringt ihm pro Jahr rund 7,5 Millionen US-Dollar ein. "Ich bin wirklich stolz, dass ich die Möglichkeit habe, nächste Saison und noch einige weitere Jahre hier zu spielen. Das Vertrauen der Organisation ist für mich etwas ganz Besonderes."

Trotz seiner erst 20 Jahre ist Ekblad die feste Größe in der Panthers-Defensive. Beim NHL Draft 2014 wählte ihn sein Team als ersten Spieler aus. In der Saison 2014-15 gewann er die Calder Trophy. In der Hauptrunde der zu Ende gegangenen Spielzeit war er mit 15 Toren und 36 Punkten bester Verteidiger der Panthers.

Für sein Alter zeigt er bereits eine erstaunliche Reife. "Ehrlich, so etwas habe ich in meiner 40 Jahre langen Karriere noch nicht gesehen", betont General Manager Tom Rowe. "Er hat sich stets unter Kontrolle und steht immer in der richtigen Position auf dem Eis. Sein gesamtes Auftreten ist wirklich eindrucksvoll."

Die Panthers haben mit Keith Yandle, Reilly Smith, Derek MacKenzie und Vincent Trochek verlängert sowie Jason Demers (Free Agent) und Mark Pysyk (Buffalo Sabres) geholt. Mit Jonathan Huberdeau wird noch eifrig über einen Verbleib verhandelt. Als Abgänge stehen Brian Campbell, Willie Mitchell und Dmitry Kulikov fest.

Mit einem neuen Vereinsrekord von 103 Punkten beendeten die Panthers die Hauptrunde als Spitzenreiter der Atlantic Division. In den Playoffs im Osten war dann jedoch schon nach der ersten Runde gegen die New York Islanders Schluss.

Eines will Aaron Ekblad dem von ihm geschätzten LeBron James übrigens nicht nachmachen: Florida verlassen. "Es ist eine Freude hier zu sein. Ich möchte nie mehr weg", sagte er. Sein Nahziel ist es, mit den Panthers an den Erfolg der abgelaufenen Hauptrunde anzuknüpfen. "Es tut der Chemie der Mannschaft sicher gut, dass viele Spieler nun über mehrere Jahre zusammen bleiben werden. Das führt hoffentlich zu weiteren Erfolgen."

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