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5 Dinge, die du von Matthews nicht kanntest

von Mike Morreale / NHL.com



BUFFALO --
Das wichtigste, seine junge Karriere betreffende Gespräch führte Auston Matthews am Dienstag beim NHL Scouting Combine im First Niagara Center, wo sich der voraussichtliche Nummer 1 Pick beim NHL Draft 2016 mit den Toronto Maple Leafs traf.

Toronto hat den ersten Zug beim Draft, der am 24. und 25 . Juni im First Niagara Center abgehalten wird. Matthews, geboren in Scottsdale, Ariz., könnte nach Patrick Kane, den die Chicago Blackhawks 2007 gewählt hatten, der erste US-amerikanische Spieler sein, der als Nummer 1 gezogen wird.

Matthews, die Nr. 1 auf der NHL Central Scouting's Rangliste für internationale Spieler, meinte, dass das Interview sehr geschäftlich gewesen sei.

"Ich denke, dass das Treffen und das Gespräch gut verlaufen sind", sagte Matthews. "Es war in der Art ich-möchte-dich-mehr-kennenlernen. es wurde nichts außergewöhnliches gefragt. Es gab nichts was mich aus der Bahn geworfen hätte."

Zusätzlich zu den Scouting Leuten war auch auch Maple Leafs General Manager Lou Lamoriello beim Gespräch dabei und hörte genau zu.

"Mr. Lamoriello hat mir keine Fragen gestellt, er war aufmerksam und hörte jedem Wort zu", sagte Matthews.

Matthews spielte in dieser Saison für Zürich in der ersten Schweizer Liga, der Nationalliga A. Er erzielte 24 Tore und 46 Scorerpunkte in 36 Partien. Er gewann den Rising Star Award der Liga und bekam die zweitmeisten Stimmen bei der Wahl des MVP.

Bis jetzt wurde über seine Leistung immer und immer wieder berichtet. In einem Interview mit NHL.com gab Matthews 5 Dinge preis, die du vielleicht noch nicht von ihm gekannt hast.

1. Matthews war einmal im Baseball besser als im Eishockey gewesen.

Matthews: "Ich war wirklich im Baseball, da es mein Vater und Großvater gespielt haben während ich aufgewachsen bin. Das Schlagen hat mir am besten gefallen und das war auch meine Stärke. Fangen gefiel mir auch. Normalerweise bringt dich dein Vater auf die Eisfläche, doch wenn du aus Arizona stammst, dann ist es anders. Mein Vater (Brian) spielte im College Baseball. Mir gefiel Baseball und es wäre sicherlich auch etwas gewesen, doch Eishockey wurde meine Nummer 1."

2. Matthews besuchte sein erstes Eishockeyspiel als er zwei Jahre alt war und vier Jahre danach begann er selbst damit.

Matthews: "Mein Vater und mein Onkel (Billy Matthews) nahmen mich zu meinem ersten Spiel der Phoenix Coyotes mit als ich zwei Jahre alt war. Ich kann mich daran nicht mehr viel erinnern, doch ein paar Jahre später glaubte ich mich daran zu erinnern, welch schnelles Spiel es ist. Es hatte Spaß gemacht zuzusehen und als ich selbst damit begann, faszinierte es mich immer mehr. Ich kann es nicht erklären. Es war eine Passion dieses Spiel zu spielen, das über mich gekommen war."

3. Ein gebrochener Oberschenkelknochen, den er sich als Mitglied des USA Hockey's Under-17 National Team Development Programm zugezogen hatte, war ihm eine wertvolle Lektion während er in Zürich verletzungsbedingt pausieren musste.

Matthews zog sich den Bruch am 14.September 2013 im zweiten Spiel der U-17 NTDP nach einem Knie-an-Knie Zusammenstoß zu. Er kehrte in den Kader am 6. Dezember 2013 zurück und beendete die Spielzeit mit 12 Toren und 33 Punkten in 24 Partien. Im weiteren Verlauf der Saison gelangen ihm 12 Treffer und 17 Punkte in 20 Spielen für die U-18 NTDP. Matthews verletzte sich letzte Saison in Zürich am Rücken und musste sechs Spiele pausieren. Durch seine Verletzung bei der USNTDP wusste er was zu tun ist.

Matthews: "Die Verletzung mit den U-17's war ernster, da ich operiert werden musste. Klar war das nicht die schönste Zeit in meinem Leben. Meine Karriere mit der NTDP in Ann Arbor (Mich.) hatte gerade begonnen und dann passiert so etwas. Es hat mich mental und als Person stärker gemacht. Als ich dieses Jahr in Zürich verletzt war, war es hart, doch das schon einmal bei der NTDP miterlebt zu haben und zu wissen, wie man damit umgeht, hat mir geholfen. Ich tat während der Reha alles, was ich machen konnte. Ich war motiviert zurückzukommen und wieder zu spielen. Am wichtigsten war es den Ärzten zu gehorchen und alles zu machen was mir erlaubt wurde, rausgehen, schießen, ausruhen, Stocktechnik üben und alles was der Genesung dienlich war."

4. Matthews war völlig verwirrt als Fans damit begannen seinen Namen zu rufen, nachdem er am 9. Oktober das Siegtor für Zürich gegen den Rivalen Davos geschossen hatte.

Matthews erzielte zwei Tore, darunter den Game Winner nach 3:32 Minuten im dritten Drittel zum 3-2 Sieg von Zürich.

Matthews: "Das war das erinnerungswürdigste Spiel des Jahres, denn Zürich und Davos trafen zum ersten Mal seit dem Nationalliga A Finale 2015 aufeinander. Ich konnte zwei Tore schießen, das Siegtor nach einer tollen Vorlage von Robert Nilsson. Nach dem Spiel begannen die Fans meinen Namen zu rufen und sprangen auf und ab. Ich blickte auf die Ränge und sagte: 'Das ist verrückt.' Ich wusste nicht, dass das die Zuschauer in der Schweiz so machen, wenn sie möchten, dass du aufs Eis zurückkommst und die Fans grüßt. Ich hatte keine Idee und jeder schrie mich an, dass ich zurück müsse. Ich war so durcheinander, doch als ich es kapiert hatte, war es etwas ganz Besonderes."

5. Ema Matthews half ihrem Sohn am 17. September seinen 18. Geburtstag zu feiern, indem sie ihm und seinen Züricher Teamkollegen sein Lieblingsgericht zubereitete.

Matthews: "Ich liebe die Hühnchen Tortilla Suppe meiner Mutter. Sie hat sie an meinem Geburtstag in Zürich für die Mannschaft gekocht und danach hat die Hälfte der Spielerfrauen nach dem Rezept gefragt. Allen hat die Suppe geschmeckt. Das war ziemlich nett und hat an meinem Geburtstag das Eis gebrochen."

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