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30 in 30: Junge Verteidigung Jackets Schlüssel

von Craig Merz / NHL.com

NHL.com bietet im August detaillierte Analysen aller 30 Teams. Heute die größten Gründe für Optimismus und die größten Fragezeichen bei den Columbus Blue Jackets:


Vier Gründe für Optimismus vor der Saison:

1. Tortorellas erstes Training Camp mit den Blue Jackets

Als Tortorella im Januar einige Tage ausfiel, weil er sich seine Rippen bei einem Sturz auf das Eis im Training gebrochen hatte, nutzte er seine Zeit, um damit zu beginnen, das Camp zu planen.

Er gab die bereits verlorene Saison nicht auf, aber er wollte sich auf eine perfekte Vorbereitung einstellen, die helfen sollte, die schlechten Starts, die Columbus unter Richards plagten, zu vermeiden..

"Wenn sie [Tortorellas] Camps betrachten, dann gibt es da die mentale Hürde wie physisch du verausgabt bist, um es zu bewältigen und sagen kannst, dass du es gepackt hast", sagte Kapitän Nick Foligno. "Danach fühlst du dich als ob du alles erreichen kannst. Das ist wichtig für die Gruppe."

2. Von Versager zum Erfolgsmensch

Die Bürde der erste Blue Jackets Kapitän seit Rick Nash in 2012 zu sein, war vielleicht zuviel für Foligno, besonders nach dem schwachen Start. Foligno stagnierte von einem All-Star mit 31 Toren und 42 Assists in 2014-15 auf 12 Tore und 37 Punkte vergangene Saison.

"Jedes Jahr, in dem man die Playoffs nicht erreicht, ist nach meiner Einschätzung ein verlorenes Jahr", sagte er.

Die Erwartung, dass Foligno jede Saison 30 Tore erreichen würde, wäre zu viel des Guten, aber 20 Tore sollten kommende Saison durchaus in Reichweite sein.

Torhüter Sergei Bobrovsky (15-19-1, 2,75 Gegentorschnitt, 90,8 Fangquote) war eine weitere Enttäuschung. Der Vezina Trophy Gewinner von 2013 verlor sein Vertrauen und gewinnbare Spiele früh und als er damit begann einigermaßen konstant zu spielen, kehrte seine hartnäckige Leistenverletzung zurück. Ein gesunder und dominierender Bobrovsky kann viele der Schwächen von den Blue Jackets kaschieren.

3. Die Jungen kommen

Einige Mitglieder von Lake Erie könnten wichtige Rollen in der Anstrengung spielen, einen dritten April in Folge ohne Playoffs in Columbus zu vermeiden.

Verteidiger Zach Werenski und die Stürmer Sonny Milano, Josh Anderson, Oliver Bjorkstrand und Lukas Sedlak sind an der Schwelle NHL Spieler zu werden. Ebenso die Torhüter Anton Forsberg und Joonas Korpisalo.

"Wir zielen darauf ab Spieler zu haben, die für das Niveau in der American League zu gut sind", sagte Columbus General Manager Jarmo Kekalainen. "Es gibt uns Flexibilität in der NHL, wenn wir einen Vertrag nicht abschließen können, der für die Organisation auf lange Basis Sinn macht, dann können wir diesen Platz aus unserem tiefen Kader füllen."

4. Saad, Atkinson, Jenner hatten Bestleistungen

Mit mehr Eiszeit und Verantwortung als er bei den Chicago Blackhawks hatte, erzielte Saad seine NHL Bestleistung von 31 Toren.

Stürmer Cam Atkinson entwickelte sich jede Saison fort. Er kam von 21 Toren auf 22 und auf 27 in den vergangenen drei Spielzeiten.

Stürmer Boone Jenner zeigte seine Vielseitigkeit indem er auf Center wechselte und 30 Tore erzielte, 14 mehr als bei seiner Bestleistung als Rookie in der Saison 2013-14.

Diese Kernfragen beschäftigen die Blue Jackets:

1. Kann die junge Defensive überzeugen?

Der Kader für den ersten Spieltag der Columbus am 13. Oktober könnte mit Ryan Murray (23), Seth Jones (22) und Werenski (19) drei Top Verteidiger mit 23 Jahren oder jünger beinhalten.

Obwohl alle bis auf Werenski mindestens drei Jahre an NHL Erfahrung vorweisen können, ist der Druck da, eine der schlechtesten Defensiven der Liga in der letzten Saison zu verbessern. Columbus ließ 3,02 Tore pro Spiel zu und rangierte dort in der Liga auf dem 29. Platz.

Es liegt nicht alles nur an ihnen und Tortorella wird die Notwendigkeit der Offensive darlegen die Defensive in verschiedenen Situationen im Stich zu lassen.

2. Wird Sergei Bobrovsky der Nummer 1 Torhüter sein?

Das beste Szenario ist dass der häufig verletzte Bobrovsky mehr als die 37 Spiele, die er letzte Saison gespielt hat, absolvieren kann, was seinen Dreijahresdurchschnitt auf 48,7 Spiele drückte. Eine optimistische Vorschau wären in dieser Saison 55-60 Spiele. Das worst-case Szenario ist dass Bobrovsky sich verletzt oder wieder schlecht spielt und die Backups nicht besser sind.

Veteran Curtis McElhinney, der im letzten Jahr seines Vertrages ist, könnte der Notanker sein, während Korpisalo und Forsberg sich entwickeln.

Forsberg war außergewöhnlich in den AHL Playoffs mit einem Gegentorschnitt von 1,34. Korpisalo beeindruckte genug in 31 NHL Spielen (16-11-4, 2,60 GAA, 92,0 Fangquote) dass er Bobrovsky für die Nummer 1 unter Druck setzen kann.

"Ich gehe in jede Saison mit der Einstellung mich zu beweisen, besser zu werden", sagte Bobrovsky. "Nächste Saison wird kein Unterschied sein. Ich kann nicht beeinflussen, wie die anderen Jungs spielen. Wichtiger ist es, mich auf mich selbst und mein System zu konzentrieren und gesund zu bleiben und meinen Teamkollegen zu helfen."

3. Wird sich Columbus unter Tortorella weiterentwickeln?

Mit dem Aufzeigen von Tortorellas Rekord der Entwicklung – er gewann den Stanley Cup 2004 in seiner dritten vollen Saison mit den Lightning – ist es nachvollziehbar zu erwarten, dass die Blue Jackets in dieser Saison wesentliche Fortschritte machen werden.

Aber einen 17 Punkte Rückstand zu den 93 Punkten aufzuholen, welche die Detroit Red Wings benötigten, um sich in der letzten Saison auf dem zweiten Wild Card Platz der Eastern Conference für die Playoffs zu qualifizieren, besonders in einer Metropolitan Division mit dem Stanley Cup Champion Pittsburgh Penguins und dem Titel verteidigendem Presidents' Trophy Gewinner Washington Capitals, bleibt schwierig.

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