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Neunzehn gute Vorsätze für das neue Jahr

Teams und Spieler können sich diese 19 Vorsätze für 2019 nehmen

von Marc Rösch @NHLde / NHL.com/de Autor

Es ist jedes Jahr dasselbe: Kurz vor 24:00 Uhr, die Silvesterparty tobt und das Neue Jahr ist im Anflug. Wie vor jedem Jahreswechsel stehen die großen Vorsätze für die kommenden zwölf Monate im Raum. Nie wieder rauchen, jetzt endlich die Diät durchziehen und so richtig sportlich werden, wenigstens nie wieder die Rolltreppe oder den Fahrstuhl nehmen. Den guten Vorsätzen sind keine Grenzen gesetzt.

Passend zum neuen Jahr 2019 sind hier 19 Vorsätze, die sich NHL-Teams oder -Spieler fassen können:

1. Den großen Traum verwirklichen

Unter dem Hallendach der Bridgestone Arena hängt ein Banner mit der Aufschrift "Western Conference Champions 2017/18". Es macht deutlich, wie laut Roman Josi und die Predators schon an der Tür zur Meisterschaft angeklopft haben. Es zeigt auch, dass sie ihre ganz großen Träume möglich machen können.

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2. Das Schiff ruhig weiter manövrieren

Nur wenige Augenblicke vor der Deadline am 1. Dezember haben die Toronto Maple Leafs den Vertrag mit William Nylander verlängert. Sie haben einen wichtigen Baustein an ihre Organisation gebunden. Jetzt heißt es, alle Schäfchen an Board zu halten und das mit Talenten wie Auston Matthews oder Mitchell Marner gespickte Team langfristig zu einer Topmannschaft zu formen.

3. Penalty Killing weiter verbessern

Es ist ein alter Vorsatz der Washington Capitals: Die Defizite im Unterzahlspiel sind längst identifiziert, aber völlig abgestellt wurden sie noch nicht. Auch wenn eine positive Tendenz erkennbar ist, an dieser Baustelle haben die Capitals im Neuen Jahr noch viel Arbeit vor sich.

4. Fleury eine Pause gönnen

Marc-Andre Fleury spult ein unglaubliches Programm für die Vegas Golden Knights ab. Er ist der absolute Erfolgsgarant des Wüstenteams, das auf dem zweiten Platz der Pacific Division rangiert. Fleurys 22 Siege sind ligaspitze. Ebenfalls ligaspitze sind seine 36 Saisonspiele. Um Ermüdungserscheinungen zu verhindern und das Verletzungsrisiko zu minimieren, sollten sich die Golden Knights dazu durchringen, ihren Keeper zu entlasten.

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5. Öfter das Whalers-Outfit tragen

Ein frisches Grün steht den Carolina Hurricanes prächtig. Auch in 2019 sollten sie öfter modische Akzente setzen und das Trikot der Hartford Whalers tragen.

6. Lasten verteilen

Die Edmonton Oilers sind enorm abhängig von ihren Topspielern. Connor McDavid und Leon Draisaitl können jedoch nicht die Verantwortung für einen ganzen Klub schultern. Vor allem von den Spielern aus den hinteren Reihen muss mehr kommen, um den hochgesteckten Zielen gerecht zu werden.

7. Sich in den Kader arbeiten

Dennis Seidenberg steckt in einer sportlichen Krise. Obwohl er regelmäßig mittrainiert, hat er es in dieser Saison noch zu keinem Einsatz für die New York Islanders geschafft. Sein Team kann sportlich eine respektable Bilanz vorweisen, verzichtete bisweilen jedoch auf die Dienste von Seidenberg. Für die Islanders oder ein anderes Team wieder einen Wettkampf zu bestreiten, wird beim Schwenninger ganz oben auf der Vorsatzliste stehen.

8. Die Chance nutzen

2019 könnte das Jahr der Winnipeg Jets werden. Obwohl Goalie Connor Hellebuyck einige Schwächephasen durchgemacht hat, stehen die Jets zum Jahreswechsel hervorragend da. Sie haben das Zeug dazu, im neuen Kalenderjahr Großes zu erreichen.

 

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9. An die letzten beiden Spiele anknüpfen

Vor einer Woche war die Auswärtsbilanz der New York Rangers noch katastrophal. Außerhalb des Madison Square Gardens fuhren sie bis zum 28. Dezember nur eine Bilanz von 4-10-2 ein. Alle vier Siege schafften sie entweder nach Verlängerung oder nach Penaltyschießen, was nicht gerade von glänzenden Auftritten zeugt. Mit ihren Mut machenden Gastspielen bei den Predators (4:3) und St. Louis Blues (2:1) sind sie jedoch auch auf fremden Eis auf die richtige Bahn geraten. Diese Spur heißt es nun zu halten.

10. Spannung hochhalten

Elias Pettersson schaffte bei den Vancouver Canucks einen echten Sahnestart in die NHL. Mit 39 Punkten (19 Tore, 20 Assists) aus 36 Spielen führt er die teaminterne Scorerliste an und gilt schon jetzt als der vorzeitige Calder Memorial Trophy Gewinner. Damit ihm die begehrte Auszeichnung für den Rookie des Jahres nicht auf der Zielgerade weggeschnappt wird, muss er die Spannung hochhalten und auf seinen gezeigten Leistungen aufbauen.

11. Das Pulver nicht zu früh verschießen

Die Tampa Bay Lightning spielten eine grandiose Hinrunde. Sie sind das dominierende Team der Eastern Conference und gelten erneut als heiße Anwärter auf den Stanley Cup. Damit es in 2019 mit der Meisterschaft klappt, müssen sie mit ihren Kräften haushalten. Nichts ist wichtiger, als pünktlich zur heißen Saisonphase in Topform und Topbesetzung aufzulaufen.

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12. Gesund bleiben

Die Predators wurden in der Hinrunde von enormen Verletzungssorgen gebeutelt. Wichtige Spieler wie Viktor Arvidsson, P.K Subban, Filip Forsberg und Kyle Turris mussten ersetzt werden. Dank ihres tiefen Kaders haben sie die Rückschläge gut abgefangen. Für einen langen Playoff-Run brauchen sie jedoch ihre Bestbesetzung.

13. Vertrag über eine neue Arena eintüten

Bei den Calgary Flames läuft es in der aktuellen Saison so richtig prächtig. Sie beendeten ihre lange Durststrecke und führen zum Jahreswechsel ihre Pacific Division an. Doch auch wenn sie sportlich zum Höhenflug ansetzen, eine Baustelle haben sie noch. Sie wollen eine neue Heimspielstätte. Der Scotiabank Saddledome aus dem Jahr 1983 soll durch einen Neubau im Stadtzentrum ersetzt werden, doch die Verhandlungen zwischen den Beteiligten sind eingefroren. Es wird Zeit, dass Schwung in die Sache kommt.

14. Mehr schießen

Die New York Islanders stehen zum Jahreswechsel zwar gut da, es könnte jedoch noch besser laufen. Eine einfache Lösung wäre, mehr zu schießen. Ihre durchschnittlich 28,3 Torschüsse pro Spiel sind ligaweit die zweitwenigsten.

 

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15. Fleißig weiterlernen

Für Nico Hischier verliefen die ersten eineinhalb NHL-Jahre denkbar prächtig. Auch wenn sich die New Jersey Devils zum Jahreswechsel unter dem Playoff-Strich wiederfinden, hat der junge Schweizer eine respektable Entwicklung genommen. Dass mit Pettersson ein Gleichaltriger die Liga gehörig aufmischt, sollte ihn nicht kümmern. Auch in 2019 sollte er weiter seinen eigenen Weg gehen.

16. Zu alter Stärke finden

Nachdem er am 23. Dezember einen 39-Save Shutout erzielt hatte, kassierte Sergei Bobrovsky in den beiden darauffolgenden Spielen sieben Tore aus 54 Torschüssen. Sein Gegentorschnitt von 2,74 und seine Fangquote von 91,0 Prozent sind deutlich schwächer als noch in den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18. Es werden in 2019 bestimmt die Zeiten kommen, in denen die Columbus Blue Jackets ihren alten Bobrovsky benötigen.

17. Stabil bleiben

Dominik Kahun schaffte bei den Chicago Blackhawks auf Anhieb den Sprung in den Kader. Er hat seinen Platz behauptet und hat sich zu einem wichtigen Baustein der kriselnden Organisation gemausert. Dank der jüngsten Erfolgsserie (fünf Siege aus den vergangenen sechs Spielen) sehen die Blackhawks wieder Licht am Ende des Tunnels. Nichtsdestotrotz wird 2019 bestimmt ein holpriges Jahr für die Blackhawks. Kahun sollte sich vom turbulenten Umfeld nicht aus der Bahn werfen lassen.

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18. Gibson entlasten

Die Anaheim Ducks tun sich mit dem Tore schießen schwer, gewinnen aber trotzdem Spiele. Das haben sie zu einem großen Teil ihrem Torhüter John Gibson zu verdanken. Mehr stabile Säulen aufbauen und Gibson entlasten sollte ganz oben auf dem Plan stehen.

19. Jeff Skinner halten

Die Buffalo Sabres sind die positive Überraschung der Saison. Ein Grund für den sensationellen Saisonstart ist Stürmer Jeff Skinner. Der Neuzugang von den Carolina Hurricanes ist nach Alex Ovechkin der zweitbeste Torschütze der Liga (26 Tore). Doch ein Wermutstropfen bleibt: Der Vertrag des 26-Jährigen läuft zum Saisonende aus.

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