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12 US-Amerikaner könnten in 1. Runde gehen

von Joe Yerdon / NHL.com

Von den Top 30 nordamerikanischen Feldspielern aus dem NHL Central Scouting, sind 12 in USA geboren, inklusive Auston Matthews, der als Nummer 1 der europäischen Feldspieler rangiert weil er zuletzt in der Schweiz spielte. Matthews ist der vermeintliche Nummer 1 Zug, den die Toronto Maple Leafs im First Niagara Center in Buffalo, wo der Draft am 24./25. Juni stattfindet, auswählen werden.

Wenn diese 12 Spieler in der ersten Runde ausgewählt würden, dann wäre es ein neuer Rekord; 11 wurden in der ersten Runde in 2010 ausgewählt. Es wäre mehr als ein Beweis für die Arbeit, welche USA Hockey und weitere überall im Land leisten, um das Spiel zu fördern und damit mehr Talente heraus zu bringen.

"Ich denke es ist ein Fingerzeig, nicht nur für das [Nationalteam Entwicklungsprogramm], sondern für USA Hockey im Allgemeinen", sagte Matthews, der diese Saison bei Zürich in der Schweizer Eliteliga A spielte. "Nur das Spiel zu fördern ist großartig, besonders in dieser südwestlichen Region von Arizona, Kalifornien und Texas.

"Es ist großartig diese ganzen Talente einfach zu sehen, die für ganz Großes vorgesehen sind und es geht darüber hinaus im Verlauf des gesamten Drafts, also denke ich es ist cool. Es zeigt den Ausbildungsstand von USA Hockey und nur wie gut sie es machen, richtig gute Eishockeyspieler zu fördern und das Spiel voran zu bringen."

Wie Matthews sagte, es sind nicht nur Spieler, die von den normalen Orten wie Minnesota, Michigan und Massachusetts kommen. Matthews ist aus Scottsdale, Arizona; der Nr. 2 nordamerikanische Feldspieler, Stürmer Matthew Tkachuk, der für London in der Ontario Hockey League spielte, wurde in Scottsdale geboren, wuchs aber in St. Louis auf; und der Nr. 4 nordamerikanische Feldspieler, Verteidiger Jakob Chychrun (Sarnia, OHL) kommt aus Boca Raton, Florida. Die Entwicklung des Spiels dort ist in Teilen der Expansion der NHL in neue Märkte geschuldet und hat dabei eine große Rolle gespielt.

"Wir waren immer skeptisch über die Expansion und was passieren würde", sagte Maple Leafs General Manager Lou Lamoriello. "Schau nur was Los Angeles und Anaheim getan haben und Phoenix und Carolina, Florida, Dallas, schau auf den Weg wie Eishockeyspieler sich in den USA und Nordamerika entwickelt haben. Es ist nicht kanadisch, nicht amerikanisch, es sind nordamerikanische Spieler und sie gehen über die Grenze um zu spielen und jeder tut es.“

"Sie gehen in Colleges und es ist ein weltweites Spiel, aber Eishockey ist hier in den USA und es ist ein überwältigender Erfolg für USA Hockey und genauso zu der Entscheidung die [NHL Commissioner] Gary Bettman und das [Board of] Governors über die Jahre hinweg gefällt haben, als die Expansion zu dieser Zeit kritisch gesehen wurde."

NHL Central Scoutings David Gregory sagte amerikanische Spieler haben eine steigende Anzahl von Möglichkeiten, wo sie spielen möchten, weil das Programm von USA Hockey so stark ist.

"Es ist sicher schwer einen Grund dafür zu nennen, aber ein Teil davon ist, denke ich, die Art von Ausbreitung, die was man sehen kann, zeigt, was das nationale Programm bewirkt; es gibt Möglichkeiten für die Spieler, wenn sie woanders hingehen wollen", sagte Gregory. "Einige dieser Spieler, wenn sie auf Tkachuk und [Max] Jones und dann Matthews, [Charles] McAvoy [von Boston University], [Tage] Thompson [von der University of Connecticut] nahmen alle unterschiedliche Wege nach dem Programm sie zu entwickeln in ein sehr starkes Eishockey Umfeld. Ich denke das hilft wirklich; sie haben viele Optionen, wenn sie erst einmal weggehen, also man sieht die Ernte davon."

Das ist zum Beispiel natürlich ein Fall in der St. Louis Ära, die vier Spieler, die im kommenden Draft am höchsten eingestuft werden, herausbringen: Tkachuk; Center Logan Brown of Windsor (OHL), der Nr. 7 nordamerikanische Feldspieler; Center Clayton Keller, der Nr. 9 nordamerikanische Feldspieler (NTDP); und der Nr. 11 Nordamerikanische Feldspieler, Center Luke Kunin von der University of Wisconsin.

"Ich wirklich richtig stolz darüber, was wir erreicht haben, in St. Louis gewachsen sind und im gesamten Land", sagte Brown. "Schauen sie sich das an, wir können möglicherweise vier in der ersten Runde haben von dem Team in dem ich gespielt habe seit ich 6 Jahre alt bis ich 15 war. Die Entwicklung in St. Louis wächst und sie können sehen NHL Spieler und sogar Stars, die immer mehr daraus hervorgehen Jahr für Jahr. Selbstverständlich USA Hockey wächst. Es ist wirklich cool zu sehen, wie weit das Spiel bisher gekommen ist."

Amerikaner werden in den letzten Jahren immer schneller ausgewählt. Erik Johnson und Patrick Kane wurden an Nummer 1 in 2006 and 2007 ausgewählt und reihten sich hinter Brian Lawton (1983), Mike Modano (1988), Bryan Berard (1995) und Rick DiPietro (2000) in den exklusiven Klub der als Erstes ausgewählten Amerikaner ein.

Der Draft 2006 sah zehn Amerikaner die in der ersten Runde, während acht in USA geborene Spieler in den Drafts 2003 und 2005 ausgewählt wurden. Die 12 Amerikaner die in der ersten Runde dieses Jahr ausgewählt werden könnten, sprechen für den Wettbewerb und den Erfolg, den dieser Jahrgang von Spielern mit sich bringt.

"Es zeigt mir dass etwas am Wachsen ist, das Programm wächst", sagte Jones, der Nr. 14 nordamerikanische Feldspieler, der für London spielt. "Es wird besser und besser und das ist es was USA Hockey erreichen will. Sie versuchen die Entwicklung in den USA voranzutreiben. Viel mehr Kinder spielen heutzutage Eishockey und das ist gut für USA Hockey. Auf lange Perspektive, werden sie bei Junioren-Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen auflaufen … Es macht vieles besser."

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