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10 Stanley Cup Playoff Geschichten

Titelverteidigung der Penguins, erste Playoffs für Connor McDavid unter den Highlights

von Dan Rosen @drosennhl / NHL.com Chefautor

Die Stanley Cup Playoffs 2017 beginnen am Mittwoch. Hier sind 10 Geschichten, die zum Start der besten Zeit des Jahres zu beachten sind:

1. Eine Chance zur Titelverteidigung

Auf dem Papier sieht es so aus, als hätten die Pittsburgh Penguins die beste Chance seit 1998 zur Wiederholung der Stanley Cup Meisterschaft. Aber die Titelverteidigung ist eine der größten Herausforderung im Sport. Seit den Detroit Red Wings, die 1997 und 1998 in Folge gewannen, kehrten drei Teams im Jahr nach dem Cupgewinn in das Finale zurück. Keines bestand.

Die Herausforderung der Penguins ist umso größer, wenn man bedenkt, dass ihnen in ihrer Ansetzung schwere Gegner im Weg stehen.

Die Columbus Blue Jackets, Vierter der Liga mit 108 Punkte, stehen ihnen in der ersten Runde der Eastern Conference im Weg. Das erste Spiel findet am Mittwoch in der PPG Paints Arena statt (7:30 p.m. ET; USA, SN360, TVA Sports 3, ROOT, FS-O).

Sollten sie gegen Columbus bestehen, dann wartet vielleicht der Presidents' Trophy Gewinner Washington Capitals. Wenn nicht die Capitals, dann die hungrigen Toronto Maple Leafs.

2. Penguins Gesundheit

Penguins Center Evgeni Malkin verpasste die letzten 13 Spiele der regulären Saison mit einer Verletzung im oberen Körperbereich. Er sagte am Dienstag, dass er am Mittwoch in Spiel 1 gegen die Blue Jackets auflaufen wird, aber wird er bei 100 Prozent sein?

Carl Hagelin und Chris Kunitz waren mit Verletzungen im unteren Körperbereich nicht im Kader. Hagelin wurde gesehen kürzlich am vergangenen Wochenende mit Laufschuhen gesehen. Kunitz wurde mit Krücken gesehen. Können beide in der ersten Runde spielen?

Der Verlust von Starverteidiger Kris Letang für die gesamten Playoffs wegen einem Bandscheibenvorfall in seinem Nacken, der eine Operation erfordert, schwächt sie merklich, obwohl Pittsburgh Tiefe in der Verteidigung hat.

3. Washingtons Jahr?

Wenn nicht jetzt, wann dann? Das ist die Frage, die sich die Capitals und ihre Fans mit Beginn der Serie der ersten Runde gegen die Maple Leafs stellen müssen. Spiel 1 ist am Donnerstag (7 p.m. ET; USA, CBC, TVA Sports, CSN-DC).

Es war die Frage, die sie sich letzten Frühling stellen mussten, doch die Penguins kamen auf einer Welle in die Playoffs und ritten auf ihr bis zur Stanley Cup Meisterschaft.

Dieses Jahr sind es die Capitals, die auf der Welle reiten; Washington beendete seine Saison mit zehn Siegen in den letzten 12 Spielen. Wie auch immer, die Capitals kamen mit Alex Ovechkin in den Playoffs nie über die zweite Runde hinaus.

4. Kanadas Quintett

Fünf Teams aus Kanada erreichten die Playoffs, nachdem keine der sieben in der letzten Saison hineinkam. Es war zum ersten Mal seit 1969-70, dass die Playoffs ohne eine Mannschaft aus Kanada ausgetragen wurden.  

Es waren auch fünf Teams aus Kanada in den Playoffs 2015; wobei zwei (Montreal Canadiens und Calgary Flames) über die erste Runde hinauskamen, aber nicht weiter über die zweite Runde.

Eine Mannschaft aus Kanada hat nicht mehr den Stanley Cup gewonnen, seit 1993 Montreal die Los Angeles Kings in fünf Spielen bezwang.

5. McDavids Debüt

Edmonton Oilers Kapitän Connor McDavid wird sein Stanley Cup Playoff Debüt am Mittwoch im Rogers Place (10 p.m. ET; USA, TVA Sports, SN, NBCS CA) gegen die San Jose Sharks geben.

Der 20-jährige Center ist ein zwingender Grund, den Fernseher einzuschalten, jedes Mal wenn die Oilers spielen. Er war der einzige Spieler der NHL, der in dieser Saison 100 Punkte holte und hat Edmonton das Playofffieber zum ersten Mal seit 2006 zurückgebracht.

6. Matthews gegen Ovechkin

Bis jetzt haben Ovechkin und Maple Leafs Rookie Center Auston Matthews zwei Dinge gemeinsam: Beide können atemberaubende Tore erzielen und beide wurden am 17. September (Ovechkin 1985, Matthews 1997) geboren.

Jetzt sind sie gefeierte Stars der vielleicht am meisten mit Spannung erwarteten Serie der acht in der ersten Runde. Grund ist der Toronto Faktor, der zu intensiver Medienberichterstattung und Beobachtung führen wird und die Frage, was passieren wird, wenn die Maple Leafs' Rookies auf die zweimaligen Presidents' Trophy Gewinner treffen.

7. Torts und Sully

Wer würde eine Reality Show mit Blue Jackets Trainer John Tortorella und Penguins Trainer Mike Sullivan schauen? Zwei New England Eishockeyjungs, nahe Freunde, Trainer, frühere Kollegen und Stanley Cup Champions. Es wäre Stoff eines Emmy Awards wert.

Wir werden eine Dosis davon in der ersten Runde bekommen.

Tortorella und Sullivan haben sechs Spielzeiten miteinander gearbeitet, nämlich von 2007-14 in Tampa Bay, New York und Vancouver. Tortorella war der Trainer, Sullivan war sein Assistent oder verlängerter Arm. Sie wissen wahrscheinlich voneinander, was sie denken, wenn sie gerade erst darüber nachdenken.

8. Rein gehinkt

Die Sharks verloren neun ihrer letzten 13 Spiele in der regulären Spielzeit, inklusive sechs in Folge vom 16. bis 25. März. Es kostete ihnen die Chance Erster in der Pacific Division zu werden.

Die Blue Jackets verloren fünf in Folge in der regulären Spielzeit, ehe sie Toronto am Sonntag mit 3-2 besiegten. Es kostete ihnen die Chance in der ersten Runde gegen Pittsburgh Heimrecht zu haben.

San Jose musste mit den Verletzungen der Center Logan Couture (Gesicht) und Joe Thornton (Knie) zurechtkommen. Couture verpasste die letzten sieben Spiele und Thornton die letzten drei. Die Blue Jackets waren ohne Verteidiger Zach Werenski (oberer Körper) für die finalen vier Spiele.

Die gute Nachricht ist, dass es so ausschaut, als wenn alle im ersten Spiel ihrer jeweiligen Serie eingreifen können. Aber können die Sharks und Blue Jackets gegen Teams, die mit einem Lauf in die Playoffs starten, schnell zum Erfolg zurückkehren?

Edmonton holte in den letzten 14 Spielen 12-2-0. Pittsburgh kam auf 12-5-3 in seinen letzten 20.

9. Kreider und Price

New York Rangers Stürmer Chris Kreider traf für Spiel 1 in Montreal im Bell Centre am Mittwoch (7 p.m. ET; NBCSN, CBC, TVA Sports, MSG) als ein Feind ein. Grund ist, das was drei Jahre zuvor passierte oder was die Fans in Montreal glauben, dass er Torhüter Carey Price angetan hat.

Die Seite, die sie bei der berüchtigten Kollision zwischen Kreider und Price in Spiel 1 des Eastern Conference Finals 2014 einnehmen, hängt von ihrem Blickwinkel ab.

Wenn sie ein Canadiens Fan sind, dann glauben sie vielleicht, dass Kreider mit Absicht in Price reingefahren ist. Wenn sie ein Rangers Fan sind, dann glauben sie vielleicht Kreider wurde ein Bein gestellt und ist unglücklich mit Price zusammengestoßen, der in dieser Serie nicht mehr spielen konnte und New York gewann in sechs Spielen.

Kreider wird in der Serie sehr viel vor Price sein, wenn er seine Arbeit verrichtet.

10. Lundqvists Fragezeichen

Rangers Torhüter Henrik Lundqvist hatte Hochs und Tiefs in dieser Saison und beendete sie mit einer Fangquote von 91,0 Prozent und 2,74 Gegentorschnitt, die niedrigste Fangquote und der höchste Schnitt in jeder seiner 12 NHL Spielzeiten.

Price und die Canadiens profitierten von Lundqvists Problemen. Seine Bilanz in drei Spielen gegen Price liegt bei 0-2-1 mit 87,0 Prozent Fangquote, der wiederum in diesen Spielen auf 92,2 Prozent Fangquote kam.

Lundqvists Bilanz gegen Price in acht Begegnungen der regulären Saison liegt seit dem 19. Februar 2013 bei 0-7-1 mit 88,7 Prozent. Price kam in diesen Spielen auf 95,6 Prozent.

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