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    Guy Boucher: Senators "haben was wir brauchten"

    Mittwoch, 09.14.2016 / 10:30 PM / NHL.com/de - Artikel

    Von Chris Stevenson - NHL.com Korrespondent

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    Guy Boucher: Senators "haben was wir brauchten"
    Guy Boucher: Senators "haben was wir brauchten"

    Nach drei Jahren Absenz in der NHL ist Guy Boucher heiß darauf, bei den Ottawa Senators hinter der Bank zu stehen.

    Der 45-jährige, der die letzten zwei Jahre Trainer des SC Bern in der Schweizer National Liga A war, wurde, nach drei Jahren bei den Tampa Bay Lightning, am 8. Mai als Trainer der Senators verpflichtet. Er nahm am Montag am jährlichen Golfturnier der Senators Teil und freut sich auf den Beginn des Rookie Camps am Donnerstag.

    "Das ist gerade aufregend", erzählte Boucher. "Ich will ehrlich sein. Wir haben viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt und jetzt reicht es."

    Boucher reiste diesen Sommer, um sich mit Spielern der Senators zu treffen, verbrachte oft einen halben Tag um sie ein wenig kennen zu lernen und ihnen seinen Plan und seine Erwartungen darzulegen.

    Boucher sagte, er freue sich über die Veränderungen, die Ottawa General Manager Pierre Dorion seit Ende der der regulären Saison gemacht hat, darunter die Verpflichtung von Center Derick Brassard von den New York Rangers für Mika Zibanejad und Center Chris Kelly und Tom Pyatt als Free Agents.

    Brassard und Kelly sind Linkshänder, was Bouchers größtem Anliegen entspricht, dass er letzte Saison bei den Senators hatte.

    "Wir brauchten unbedingt linkshändige Center", erklärte Boucher. "Ich weiß, von außen gesehen ist das keine offensichtliche schwäche, aber wenn man nur Rechtshänder als Center hat, ob am Bully oder im Powerplay, da hatten wir zu viele Leute, die um den selben Platz kämpften."

    "Wir wollten linkshändige Center für unsere ersten beiden Reihen. Wir konnten einen Nummer eins Center kriegen, also haben wir Kyle Turris als Nummer eins, wir haben Brassard als Nummer eins, aber er ist Linkshänder, das gibt uns bei voller Spielerzahl mehr Flexibilität, mehr Spielraum."

    Einer der Bereiche, um die sich Boucher kümmern muss, ist das Powerplay der Senators, das letzte Saison auf Rang 26 der Liga lag (15,8%). Er sagte, Brassards Verpflichtung, der letzte Saison 58 Punkte machte (darunter Rang eins der Rangers mit 22 Powerplaypunkten), sein ein großer Schritt.

    "Im Powerplay geht es viel darum, dass Links- und Rechtshänder auf der richtigen Position sind", erklärte Boucher. "Ein Fuß hier, ein bestimmter Vorteil dort machen den großen Unterschied. Wir haben was wir brauchen und mehr. Um ehrlich zu sein, ich hätte nicht gedacht, dass Pierre einen linkshändigen Nummer eins Center bekommt. Wir haben alle diese Mittel, die wir nutzen können."

    "Ich denke, wir haben uns da personell verändert, wo es nötig war. Nicht, weil die, die gegangen sind schlecht waren, Wir brauchten einfach bestimmte Spieler und ich denke, die haben wir bekommen. Ich muss sagen, ich bin wirklich glücklich, dass ich mehr Möglichkeiten habe und Dinge ändern kann, Spielern andere Rollen geben kann und bestimmten Jungs nicht zu viel Last auf die Schultern geben muss."

    Brassard sagte, er erwarte das Trainingslager in einer Reihe mit Linksaußen Clarke MacArthur und Rechtsaußen Bobby Ryan zu beginnen. MacArthurs Saison endete letztes Jahr wegen einer Gehirnerschütterung nach vier Spielen.

    "Das ist im Moment wahrscheinlich der Plan", sagte Brassard. "Wenn ich mit Bobby und Clarke starte, könnten wir gut zusammenpassen. Wir hätten in der Reihe von allem ein bisschen. Clarke kommt von einer Verletzung zurück, also wird er sehr gierig darauf sein, diese Saison spielen zu können und er wird etwas beweisen wollen. Ich bin hier neu, ich muss auch etwas beweisen. Genau wie Bobby."

    Dorion, der für den ehemaligen GM Bryan Murray übernahm, der im April zurücktrat, sagte er sei zufrieden mit seinem neuen Kader, würde aber möglicherweise einen Stürmer in den hinteren Reihen, oder einen Verteidiger hinzufügen.