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IIHF Eishockeyweltmeisterschaft 2013

Playoffrennen im Osten

Freitag, 03.14.2014 / 2:54 PM / NHL.com/de - Eishockey.com

Von Bernd Roesch - Eishockey.com

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Playoffrennen im Osten
Playoffrennen im Osten

Vor knapp 14 Tagen begann hier an dieser Stelle die Umfrage, welche Entscheidung um die Playoffs die spannendste werden wird. Über 32 Prozent waren und sind noch der Meinung, es ist der Kampf um die Wildcards in der Eastern Conference. Wahrlich, das Rennen in der Eastern Conference um die zwei Wildcards hat sich in den vergangenen Tagen noch einmal deutlich verschärft und ist an Spannung kaum noch zu überbieten. Besondere Brisanz bietet dabei die Konstellation in der Metropolitan Division, in der die hinter den Überfliegern aus Pittsburgh aktuell zweitplatzierten Columbus Blue Jackets und die siebtplatzierten Carolina Hurricanes nur sieben Zähler trennen.

Von den beiden Wildcards ist eigentlich nur noch einer vakant, wenn man davon ausgeht, dass die punktgleichen Tampa Bay Lightning und die Montreal Canadiens, momentan auf Platz 3 und 4 in der Atlantic Division, sich eine davon mit hoher Wahrscheinlichkeit sichern werden.

Geht man von den 82 Saisonspielen unter Berücksichtigung der aktuellen Punkteausbeute aus, dann dürfte am Ende eine Ausbeute von 92 Zähler genügen, um sich einen Playoffplatz zu sichern. Wer sind die Kandidaten für die verbliebene Wildcard im Osten und wie groß stehen ihre Chancen, auch aufgrund des Restprogramms, diese zu ergattern?

Columbus Blue Jackets (74 Pkt; 1,12 Pkt./Sp.)

Der Trend der Blue Jackets zeigt eindeutig nach oben. Von ihren sieben Partien im März verloren sie nur deren zwei, in Chicago und gegen San Jose (sogar erst nach Penaltyschießen), also gegen zwei Hochkaräter der Western Conference. Von ihren noch ausstehenden 16 Saisonpartien bestreiten sie noch deren acht vor heimischen Publikum, was angesichts ihrer bisher gezeigten Heimstärke von bisher 41 Zählern ein Bonus ist. Siebenmal treten sie gegen Konkurrenten aus der eigenen Division an, darunter vier sogenannte 4-Punkte Spiele gegen Teams, die ihnen einen Playoffplatz streitig machen möchten. Sowohl die Hurricanes, wie auch die Rangers geben sich bereits kommende Woche die Ehre in der Nationwide Arena von Columbus. Nur noch dreimal dürfen die Blue Jackets gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel antreten.

New York Rangers (74 Pkt.; 1,10 Pkt./Sp.)

Playoffs 2014 ohne die Traditionsfranchise aus Manhattan, man mag es sich gar nicht vorstellen. Doch bei den Rangers läuten die Alarmglocken. Sie haben sich einen schon einigermaßen komfortablen Vorsprung in den letzten Wochen verspielt. Im laufenden Monat gelangen ihnen nur fünf von 14 möglichen Zählern. Eine deutliche Leistungssteigerung wird in den für sie noch 15 ausstehenden Partien vonnöten sein, um nicht doch den Playoffzug zu verpassen. Neunmal müssen die Rangers noch in der Fremde antreten, angesichts ihrer positiven Auswärtsbilanz von 19 Siegen bei nur 13 Niederlagen muss das nicht zwingend ein Nachteil sein. Ende kommender Woche in Columbus und nur einen Tag später in New Jersey gegen die Devils gilt es für sie zu punkten, um nicht weiter in den Abwärtsstrudel gerissen zu werden. Gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion treten die Rangers noch fünfmal an. Aber auch ihre Partien im Westen Kanadas gegen Calgary und Edmonton zum Monatsende hin dürften keine Selbstläufer werden.

Philadelphia Flyers (73 Pkt.; 1,12 Pkt./Sp.)

Nimmt man die bisher durchschnittlich erreichten Punkte pro Spiel liegen die Flyers aus Philadelphia mit zwei weniger absolvierten Saisonpartien sogar noch vor ihren nördlichen Nachbarn aus New York. Die Flyers hatten zu Beginn des Monats einen richtig guten Lauf mit drei doppelten Punktgewinnen in Serie. Danach folgten Niederlagen gegen die Maple Leafs und, was noch schwerer ins Gewicht fallen dürfte, gegen die Devils am Dienstag. Nun folgt für sie ein richtig hartes Restprogramm. Erst gibt es zwei Lokalderbys gegen die Penguins und dann geht es auf eine Auswärtstour in der Western Conference gegen Topteams der selbigen. In Chicago, St. Louis und bei den wiedererstarkten Stars und Kings gilt es für die Flyers zu bestehen. Mit den Sabres sowie den Panthers stehen nur noch zwei vermeintlich leichte Gegner auf ihrem Restprogramm und sie haben auch nur noch zweimal die Gelegenheit direkte Playoffaspiranten (NY Rangers, Carolina) Punkte abzunehmen.

New Jersey Devils (71 Pkt.; 1,08 Pkt./Sp.)

Nicht Fisch, nicht Fleisch, seit Wochen tritt das Team von Peter DeBoer auf der Stelle. Hervorragenden Auftritten lassen sie postwendend bittere Niederlagen folgen. Immerhin konnten sie vier ihrer sechs Partien im März für sich entscheiden und stehen damit immer noch im Rennen um einen Playoffplatz. Den Namen der Gegner nach, haben die Devils, im Vergleich zu den oben stehenden Teams, weniger unlösbare Aufgaben vor sich. Bei ihren 16 ausstehenden Saisonpartien geht es noch sechsmal gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenviertel. Zehnmal dürfen die Devils Zuhause, wo sie in der gesamten bisherigen Saison erst achtmal in der regulären Spielzeit verloren haben und somit punktlos geblieben sind, antreten. Zu guter Letzt können sie noch dreimal (Rangers, Capitals, Hurricanes) Aspiranten auf die Wildcards in einem direkten Duell Punkte abknöpfen.

Washington Capitals (70 Pkt.; 1,04 Pkt./Sp.)

Nicht von wenigen hochgehandelt waren die Capitals zum Saisonstart. Nun liegen sie auf dem drittletzten Platz in der Metropolitan Division. Auch wenn sie zuletzt zweimal den Penguins unterlegen waren, keinen einzigen Zähler ergattern konnten und auch gegenüber ihren Mitkonkurrenten keine Spiele mehr in der Hinterhand haben, den Traum von einer Playoffteilnahme haben sie noch nicht in der US-Hauptstadt aufgegeben. Diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, hierfür benötigt es eine gewaltige Leistungssteigerung im Vergleich zu ihren letzten Auftritten. Magere fünf Punkte konnten die Capitals in ihren sieben Auftritten im März mitnehmen und auch ihr Restprogramm mit sieben Heim- und acht Auswärtsauftritten hat es in sich. Mit Ausnahme eines einzigen Spiels, das gegen die NY Islanders, geht es für die Caps durchwegs gegen Teams, die entweder selbst noch um einen Playoffplatz kämpfen oder sich sogar um einen Divisionstitel bemühen. Kein leichtes Unterfangen!

Auch wenn hier nicht explizit aufgeführt, könnten die Carolina Hurricanes (67 Pkt.; 1,02 Pkt./Sp.) noch das Zünglein an der Waage spielen. Die Hurricanes werden in den kommenden Wochen bis zum Saisonende Mitte April sowohl gegen die Blue Jackets (2x), die Devils, die Rangers, die Capitals, als auch gegen die Flyers am letzten Spieltag antreten und wer weiß vielleicht werden sie am Ende der lachende Dritte, besser gesagt der lachende Sechste, sein.