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Ducks bezwingen die Kings Outdoor 3-0

Sonntag, 01.26.2014 / 7:43 AM / NHL.com/de - 2014 Coors Light NHL Stadium Series

Von Stefan Herget - Eishockey.com

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Ducks bezwingen die Kings Outdoor 3-0
Im ersten Freiluftspiel westlich der Rockies behalten die Ducks die Oberhand gegen Kings

Die Anaheim Ducks und die Los Angeles Kings eröffneten am heutigen Sonntagmorgen die 2014 Coors Light Stadium Series der NHL, die neben dem bereits am Neujahrstag gespielten WinterClassic und dem Heritage Game am 2. März in Vancouver vier Freiluftspiele in dieser Saison vorsieht. Das Spiel der beiden Teams aus der L.A. Gegend gewannen die favorisierten Ducks mit 3-0.

Eishockey unter freiem Himmel in Kalifornien war ein interessantes Experiment, aber es funktionierte absolut überzeugend. Schon Wayne Gretzky hatte vor 20 Jahren die Idee eine Partie im Dodger Stadion auszutragen. Die heutigen besseren technischen Möglichkeiten bei der Eiskühlung machten es möglich.

Den Spielern merkte man kaum an, dass sie unter etwas anderen Bedingungen agieren mussten. Die Temperaturen um die 16 Grad Celsius erinnerten schließlich an die Konditionen in einer voll besetzten Arena. Nur die höhere Luftfeuchtigkeit im Freien bei knapp über 50 Prozent machte es zu einer mehr schweißtreibenden Angelegenheit.

Die Kings standen vor der Begegnung etwas mehr unter Druck. Sie wollten ihren Abwärtstrend stoppen, während die Ducks mit bereits 81 Punkten die NHL überlegen anführen. Die Partie begann dann so wie es meist zwischen zwei Teams dieser Art läuft. Los Angeles als offizielle Heimmannschaft versuchte von Beginn an Druck zu entfachen und waren über weite Strecken der ersten Periode das Spiel bestimmende Team. Davon zeugt auch ein Torschussverhältnis von 20 zu 7 nach 20 Minuten. Anaheim hingegen zeigte eine brutale Effektivität und erzielte zwei Tore. Bereits in der 3. Minute schlug Corey Perry zu, der nach einem Schuss von Ryan Getzlaf abstauben konnte. Beim 2-0 stand erneut das Glück auf der Seite der Gäste, als der Puck nach einem Schuss von Nick Bonino von Matt Belesky direkt ins Netz abprallte. Die größte Chance der Kings auf einen Erfolg hatte Anze Kopitar, der bei einem Alleingang in der 10. Minute gleich zwei Mal an Jonas Hiller scheiterte: Erst im normalen Spiel und gleich anschließend bei dem ihm zugesprochenen Penalty.

Nach der ersten Pause waren die Ducks bemüht, das Spiel etwas besser in den Griff zu bekommen, was ihnen auch weitgehend gelang. Das führte dazu, dass die Zahl der Torchancen zurückging. Beide Mannschaften neutralisierten sich jetzt. Ausnahme war, dass die Strafzeiten zunahmen. So mussten sich die Kings drei Mal in Unterzahl verteidigen und die Ducks ein Mal. Allerdings blieben die Überzahlformationen blass, so dass Hiller und Jonathan Quick ihre Kasten relativ problemlos sauber halten konnten. Die besten Gelegenheiten den Spielstand zu ändern hatten in der 31. Minute Andrew Cogliano, der erst den ihm zugespielten Pass klasse aus der Luft annahm und alleine auf Quick zulief, aber bei seiner Finte den Puck verlor, sowie knapp zwei Minuten später Kopitar, der von der Seite erneut Hiller prüfte. Mit 6 zu 6 Torschüssen im Mittelabschnitt ging es in die Kabinen, doch die Kings konnten das dritte Drittel nach einer Strafzeit gegen Kyle Palmieri wegen Hakens im Powerplay beginnen.

Dieses Überzahlspiel verschaffte Los Angeles wieder Oberwasser. Dustin Brown scheiterte aber ein weiteres Mal freistehend an Hiller. Als dann Palmieri in der 42. Minute nach Torhüterbehinderung den Kings gleich das nächste Powerplay bescherte, lag ein Treffer in der Luft, doch den Gastgebern fehlte es an Durchschlagskraft. Dazu kam, dass die Ducks während der gesamten Spieldauer überaus effektiv Schüsse blockten. Trotzdem kam es noch zu Großchancen, die Hiller in Bedrängnis brachten. Kopitar in der 50. Minute stocherte nach, doch der Schweizer war am Posten. Dann rettete er in der 53. Minute gegen Jeff Carter in höchster Not und schließlich konnte auch Dwight King ihn in der 56. Minute nicht überwinden, weil ihm der Puck mit dem leeren Tor vor Augen über den Schläger sprang. Schon zwei Minuten vor dem Ende verließ Quick sein Gehäuse, doch Hillers vierter Shutout der Saison nach seinen 36 Saves geriet nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil Cogliano traf in der 59. Minute zum 3-0 ins leere Tor und machte endgültig alles klar.

Die gut 50.000 Zuschauer feierten die Atmosphäre mit Jubel in den letzten Minuten und die NHL hat erneut ein tolles Event auf die Beine gestellt, das mit einem Feuerwerk endete. Bereits am heutigen Sonntag geht die Stadium Series um 18.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit weiter, wenn sich in New York die Rangers und die New Jersey Devils im Freien gegenüber stehen.