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L.A. rüstet sich für die Stadium Series

Freitag, 01.24.2014 / 4:42 PM / NHL.com/de - 2014 Coors Light NHL Stadium Series

Von Stefan Herget - Eishockey.com

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L.A. rüstet sich für die Stadium Series
L.A. rüstet sich für die Stadium Series

Dem ersten Belastungstest am vergangenen Mittwoch hatte die Eisfläche schon mal Stand gehalten. Am Mittwoch skatete NHL Legende Luc Robitaille mit befreundeten Schauspielern, wie Cuba Gooding Jr. und ehemaligen Weggefährten wie Rob Blake über das gefrorene Wasser im Dodger Stadion in Los Angeles.

Anders zur Sache wird es sicherlich gehen, wenn an selber Stelle am kommenden Sonntag Morgen um 3.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit (Spielbeginn um 4.15 Uhr!), also Samstag Abend 18:30 Uhr Ortszeit, das Punktspiel zwischen den beiden Lokalrivalen Anaheim Ducks und Los Angeles Kings im Rahmen der 2014 Coors Light NHL Stadium Series angesetzt ist.

Bei prognostizierten 16 Grad Celsius Lufttemperatur zu dieser Zeit, die gute vier Grad über dem normalen Standard zu dieser Zeit liegen, eine wahre Herausforderung für die Verantwortlichen, für optimale Bedingungen zu sorgen. In erster Linie ist hierfür NHL Senior Director of Facilities Operations Dan Craig mit seiner Mannschaft zuständig, die verwendeten gut 40.000 Liter Wasser in eine Idealform zu versetzen.

„Ich war schockiert, welche Qualität es schon hatte und welche gute Arbeit Dan abgeliefert hat, denn normal wenn du das erste Mal auf das Eis gehst, ist es nie wirklich gut, sondern es braucht ein paar Tage“, erklärte Robitaille.

„Es ist ungefähr eine Sieben“, sagt Craig bescheiden, als er nach der Qualität auf einer Skala von 1 bis 10 befragt wird. „Wir sind zu der Zeit normalerweise zwischen Sechs und Sieben. Leider für uns möglicherweise das beste Eis, was wir in den letzten fünf oder sechs Jahren hergestellt haben. (…) Die Messlatte liegt nun hoch.“ Zu Gute kam, dass die Luftfeuchtigkeit, ein wichtiger Faktor, von Beginn der Arbeiten an bis jetzt etwas gestiegen sei, aber am Spieltag nicht so hoch sein soll, dass es wieder negativ wäre, wie Craig weiter ausführte.

Tagsüber während die Sonne scheint, wäre es nicht möglich zu spielen, aber ab ca. 16 Uhr liegt die Eisfläche komplett im Schatten und so können bis zum Spielbeginn rund drei Stunden später ideale Voraussetzungen geschaffen werden. Letztendlich dürfte es dann auch nicht wärmer sein, als in einer voll besetzten Arena.

Gute Bedingungen scheinen also vorhanden zu sein, trotz der warmen Verhältnisse. Wichtig für die Stimmung bei einem Event dieser Art sind aber natürlich die Zuschauer. Preise zwischen 58 und 288 US-Dollars für einen Platz, wo man eventuell nicht viel sieht, haben das verwöhnte Publikum in Kalifornien etwas verschreckt, so dass das 56.000 Zuschauer fassende Stadion vermutlich nicht ganz ausverkauft sein wird.

Dabei hätte gerade die Begegnung zwischen dem derzeit punktbesten Team der NHL, den Ducks und den in der Division drittplatzierten Kings ein hohes Interesse verdient. Im „Vorspiel“ am Donnerstag im Honda Center behielt Anaheim mit 2-1 die Oberhand, obwohl Los Angeles teilweise überlegen agierte. Nur vier Siege hat der Titelgewinner von 2012 in den letzten 15 Spielen vorzuweisen und dieser Abwärtstrend muss schnell gestoppt werden, um nicht aus den Playoffrängen zu fallen. Warum also nicht am Samstag mit vielen Zuschauern vor Ort und an den Bildschirmen?

Die beiden Teams zeigten schon einmal, was erwartet werden kann, nämlich schnelles Eishockey, umkämpfte Spielsituationen mit harten Checks und großartigen Torhütern. Die Ducks sind in der komfortablen Lage, dass sie mit ihren schon erreichten 81 Punkten selbstbewusst und befreit aufspielen können, während die Kings aufgrund der aktuellen Misere unter Druck stehen.

„Wir sollten bereit sein zu kämpfen und uns durchzusetzen“, sagte Kings Stürmer Justin Williams in Anspielung auf das Duell am Samstag. „Wenn du ein Heimspiel gegen ein Team aus deiner Division und das beste derzeit in der Liga hast, dann solltest du bereit sein zu kämpfen und dich durchzusetzen und wir werden es sein.“