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Russland gewinnt Bronze bei U20 WM

Von Stefan Herget - Eishockey.com

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Russland gewinnt Bronze bei U20 WM
Russland gewinnt Bronze bei U20 WM

Am Schlusstag der U20 IIHF Weltmeisterschaft in Malmö standen als letzte zwei Partien das Spiel um die Bronzemedaille und das Finale auf dem Programm.

Kanada – Russland 1–2 (0-2/0-0/1-0)

Ein wahrer Hochkaräter erwartete die Zuschauer im Spiel um Platz 3 zwischen Kanada und Russland in der ausverkauften Arena. Das Spiel hielt, was es vom Papier her versprach: 60 Minuten Tempoeishockey mit viel Einsatz, Kampf und Leidenschaft. Beide Mannschaften waren trotz der Enttäuschung über die Niederlage im Halbfinale nicht gewillt, das Edelmetall dem Kontrahenten kampflos zu überlassen.

So ging es im ersten Drittel mit viel Schwung Hin und Her, wobei die Russen den besseren Beginn hatten. Gleich die erste Strafzeit gegen den Kanadier Bo Horvath wegen Hakens nach etwas mehr als zwei Minuten Spielzeit nutzten die Osteuropäer zur Führung. Mikhail Grigorenko ließ Zachary Fucale keine Abwehrchance. Etwas anders sah es beim 2-0 aus, als Eduard Gimatov zwar verdeckt um einen Verteidiger herum abzog, der Puck jedoch über dem Blocker von Fucale einschlug. Die Kanadier entfachten zwar viel Druck, doch in der Verwertung der Chancen fehlte ihnen die letzte Konsequenz.

Das änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht. Torhüter Andrei Vasilevski konnte seinen Kasten weiter sauber halten. Eigentlich hatten die Russen genug Möglichkeiten ihre Führung auszubauen, sie ließen aber vier Überzahlchancen ungenutzt. Es dauerte bis zur 48. Minute, dass die Scheibe erstmals hinter Vasilevski einschlug. Josh Morrissey versuchte nach Pass von Charles Hudon seinen Schläger vor dem Tor einzusetzen, der Puck sprang jedoch glücklich an seinen Schlittschuh und von dort ins Netz. Der kanadische Nachwuchs von Trainer Brent Sutter versuchte anschließend alles, um den Ausgleich zu erzielen, aber die Russen verteidigten geschickt und hatten letztendlich das Glück des Tüchtigen. Der Jubel über die gewonnene Bronzemedaille war nach der Schlusssirene groß, während die Kanadier enttäuscht den undankbaren vierten Platz einnehmen mussten.